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NHL muss warten: Kahun hilft anderweitig aus

Dominik Kahun spielt vorerst in München
Dominik Kahun spielt vorerst in München
Foto: © Jeanine Leech/Icon Sportswire via www.imago-images
11. November 2020, 13:59

Dominik Kahun wird demnächst mit den Superstars Leon Draisaitl und Connor McDavid bei den Edmonton Oilers spielen. Bis dahin hilft er beim EHC Red Bull München aus.

Wäre alles glatt gegangen, würde Dominik Kahun jetzt darum kämpfen, seinen Traum zu verwirklichen. Aber was geht schon glatt in diesen Tagen. Kahun muss also warten auf seine Chance, neben einem der beiden größten Stars der besten Eishockey-Liga der Welt spielen zu können. In einer Reihe mit seinem alten Kumpel Leon Draisaitl oder Connor McDavid für die Edmonton Oilers aufs Eis zu gehen, "wäre ein Traum", sagt Kahun. Die Realität aber heißt: Corona.

Aus ein paar Angeboten von Klubs aus der National Hockey League (NHL) hat Kahun, einer der deutschen Silberhelden der Olympischen Spiele 2018, Anfang November jenes der Oilers ausgewählt. Der 25-Jährige unterschrieb einen Einjahresvertrag zum Gehalt von 975.000 Dollar. "Vom Spielerischen her" sei dies "einfach die beste Lösung gewesen", sagte er der "Eishockey News". Doch vor Anfang Januar wird die NHL kaum mit der Saison beginnen, und fraglich ist, ob es überhaupt losgehen wird.

Die Nebenrolle als Vorlagengeber für die Weltstars Draisaitl oder McDavid kann Kahun also erst mal nicht besetzen, vorerst schlüpft er daher an alter Wirkungsstätte in eine Hauptrolle: Für den MagentaSport Cup (bis 12. Dezember) mit acht Klubs aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hat ihn Edmonton nach München ausgeliehen. Von dort war Kahun 2018 aufgebrochen in die NHL. 138-mal (25 Tore/43 Assists) spielte er bislang für die Chicago Blackhawks, Pittsburgh Penguins und Buffalo Sabres.

München gegen Mannheim gefordert

Nun heißen seine Reihen-Partner erst mal nicht Patrick Kane, Jewgeni Malkin, Jack Eichel oder eben Draisaitl, sondern sind alte Bekannte wie Frank Mauer oder Yasin Ehliz. Am Donnerstag (19:15 Uhr) tritt Red Bull München bei den Adlern Mannheim an - Kahuns Gegenspieler sind dann auch Lean Bergmann (San Jose Sharks) und Marc Michaelis (Vancouver Canucks). Wie zudem noch Lukas Reichel (Chicago/Eisbären Berlin) überbrücken auch sie die NHL-Pause auf Leihbasis in der DEL.

In München, berichtete Manager Christian Winkler, haben sie sogar in ihrer "Schatzkiste" gekramt und die Rückennummer 21 herausgeholt. Zur Freude ihres prominenten Leihspielers. "Es ist ein unglaublich cooles Gefühl, erstmals wieder mein altes Trikot mit der Nummer 21 überzustreifen. Vor allem, weil diese Nummer erstmals auch meine neue Nummer in der NHL sein wird", sagt Kahun. Für München bestritt er 206 DEL-Spiele (2014 bis 2018, 48 Tore/101 Assists) - und wurde dreimal Meister.

Aber klar, München soll nur ein möglichst kurzes Intermezzo bleiben für Kahun, obwohl nicht ausgeschlossen ist, dass er auch nach dem MagentaSport Cup noch bleibt. Er denkt in erster Linie an die Oilers, an die Chance, an der Seite von Draisaitl oder McDavid "den Stanley Cup zu gewinnen". Kahun hält das für möglich, keine Frage: Edmonton, sagt er, sei eine unheimlich talentierte Mannschaft. Er selbst hat schon bewiesen, dass er neben Superstars eine wichtige Rolle spielen kann.

Kane in Chicago, Malkin in Pittsburgh oder Eichel in Buffalo - er "harmoniere gut mit solchen Jungs", betont Kahun. Gute Voraussetzungen für eine Zukunft mit Draisaitl, wobei: Dass er und der amtierende MVP der NHL prima zusammenpassen, ist seit Jahren bekannt: Zwischen 2009 und 2012 stürmten beide Seit' an Seit' für die Juniorenmannschaften der Adler Mannheim.

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