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Herrlich: "In Deutschland stirbt an sowas niemand"

Heiko Herrlich steht im Topspiel gegen Leipzig an der Seitenlinie
Heiko Herrlich steht im Topspiel gegen Leipzig an der Seitenlinie
Foto: © Klaus Rainer Krieger via www.imago-images.de
15. Oktober 2020, 11:43

Heiko Herrlichs Lungenflügel war "praktisch nicht mehr da", der Trainer des FC Augsburg musste operiert werden. Im Topspiel gegen RB Leipzig will er trotzdem "voll aktiv" coachen.

Heiko Herrlich hatte zwei Schläuche zwischen den Rippen. Einer seiner Lungenflügel, erzählt der Trainer des FC Augsburg, "war praktisch nicht mehr da". Der zweite Schlauch wurde erst Anfang dieser Woche entfernt - und doch verspricht Herrlich für das Bundesliga-Topspiel gegen Tabellenführer RB Leipzig am Samstag (15:30 Uhr): "Ich kann wieder voll dabei sein."

Allerdings, fügt er mit einem Schmunzeln an, müsse er auf Anraten der Ärzte "schauen, dass ich nicht zu häufig schreie". Denn seine Lungenerkrankung (Pneumothorax) wirkt noch ein wenig nach. "Mir geht es gut", sagt Herrlich zwar, doch die erforderliche Operation an der Lunge liegt nicht einmal zwei Wochen zurück (5. Oktober). Herrlich aber spricht darüber mit der Routine eines Mannes, der vor rund 20 Jahren schon einen bösartigen Hirntumor besiegt hat.

"In Deutschland stirbt an sowas niemand", sagt er unaufgeregt über die Erkrankung, die bei ihm quasi über Nacht aufgetreten war. Auch die OP habe er als "nichts Schlimmes" empfunden. Per "Stich" durch die Rippen sei "ein Unterdruck gesetzt" worden, erzählt er, "in dem Moment merkst du plötzlich: Die Lunge geht wieder auf. Da war mir erst bewusst, wie viel gefehlt hat."

Dass ihm die Ärzte nicht im Detail hatten sagen können, warum ausgerechnet er betroffen war, scheint Herrlich nicht zu beunruhigen.

Herrlich: Krankheit als "Kompliment"

Ein Pneumothorax ereile eben häufig junge Männer, berichtet er, die groß und schlank sind. "Ich empfinde das als Kompliment", scherzt der 48-Jährige.

Am Montag wurde der frühere Nationalspieler aus der Klinik entlassen - und nur wenige Stunden später stand er wieder auf dem Trainingsplatz. Das 0:0 beim VfL Wolfsburg hatte er noch aus der Klinik verfolgen müssen, "ein komisches Gefühl", wie er berichtet: "Du würdest gerne reinrufen", aber das war nunmal nicht möglich.

Anders gegen Leipzig. "Wenn man sich die Tabelle anschaut, ist es das Spitzenspiel am Wochenende. Aber wir sind realistisch", sagt Manager Stefan Reuter über das Duell Zweiter gegen Erster. Reuter spricht voller Hochachtung über die Stärken des Gegners, zu dem das Verhältnis "nicht immer geräuschlos" gewesen sei.

Der FCA sieht sich mit dem Champions-League-Halbfinalisten nicht auf Augenhöhe, "wir wissen aber" sagt Reuter, "dass wir an einem guten Tag ein Spitzenteam schlagen können". Wie beim 2:0 gegen Borussia Dortmund Ende September, damals mit Herrlich auf der Bank. "Ich werde voll aktiv an der Linie sein", verspricht der Coach für Samstag, Lunge hin oder her. Und wenn ihm doch "mal die Luft weg bleiben sollte, dann habe ich sehr gute Stellvertreter".

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