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Pflichtspiel-Comeback schon im DFB-Pokal?

"Neue Körpersprache": Wann setzt der BVB auf Reus?

Der BVB kann wieder auf Marco Reus setzen
Der BVB kann wieder auf Marco Reus setzen
Foto: © Christopher Neundorf/Kirchner-Media via www.imago-
08. September 2020, 11:15

BVB-Fans und -Verantwortliche frohlocken, denn Marco Reus stand nach schier unendlichen 216 Tagen am Montag wieder für Borussia Dortmund auf dem Fußballplatz - und er zeigte sich erstaunlich fit. Die Leidenszeit scheint vorerst vorüber zu sein.

Marco Reus verpasste dem ersten Gegenspieler einen Tunnel, tanzte den zweiten aus und versetzte den dritten, indem er einen Schuss antäuschte. Dann traf er mit rechts krachend unten links ins Eck. Nach 216 Tagen Zwangspause führte der so verletzungsanfällige Nationalspieler von Borussia Dortmund im Test gegen Sparta Rotterdam eindrucksvoll vor, dass er wieder zurück ist. Mit etwas längeren Haaren und mehr Bart - und diesmal vielleicht endlich dauerhaft.

"Das war ein erster Schritt in die richtige Richtung", schrieb Reus bei Twitter unter ein Foto, auf dem er als Kapitän lautstark das Kommando führt. Dahinter setzte er ein Bizeps-Emoji. Seine hartnäckige Leistenentzündung ist auch dank der Unterstützung eines Biostatikers ausgestanden.

Das Tempo seines Comebacks darf der 31-Jährige selbst bestimmen, so war es ausgemacht. Nach 45 Minuten gab er grünes Licht dafür, auch nach der Halbzeitpause noch auf dem Trainingsplatz in Dortmund-Brackel zu stehen. "Wir haben ihn gefragt und er hat ja gesagt. Es ist gut, dass er direkt 70 Minuten gespielt hat", sagte Trainer Lucien Favre.

Marco Reus hatte den Fußball sichtlich vermisst. In einem jungen BVB-Team, dem noch zwölf Nationalspieler fehlten, genoss er jede Sekunde. Er kommunizierte viel und klar, war agil und spielfreudig, dazu schoss er aus allen Lagen. Die komplett anwesende BVB-Führungsetage sah sein erstes Spiel seit Februar mit Freuden.

BVB-Lizenzspielerchef sieht "neue Körpersprache" bei Reus

"Marco hat mir gut gefallen. Das war ein wichtiges Zeichen für ihn. Er hat lange gespielt, das Tor gemacht und viele quirlige Aktionen gehabt", sagte Sebastian Kehl. Dem Lizenzspielerchef fiel besonders ein Detail positiv auf: "Auch in den Zweikämpfen hat er dagegengehalten." Sportdirektor Michael Zorc sieht Reus "kernig, mit neuer Körpersprache".

Der filigrane Körper also scheint stabil zu sein, der Kopf frei: "Marco ist bereit", wie Favre es zusammenfasste. Dabei seien zwischendurch "die Nachrichten "nicht so gut gewesen".

Womöglich wird Reus sogar für einen Einsatz im DFB-Pokal-Erstrundenspiel beim MSV Duisburg am Montag (20:45 Uhr) infrage kommen. Der Ligastart ist am Wochenende darauf der Kracher der Champions-League-Teilnehmer gegen seinen Ex-Klub Borussia Mönchengladbach.

Vor wenigen Wochen sahen die Prognosen noch ganz anders aus. Angesichts seiner langen Historie komplizierter Verletzungen stand zu befürchten, dass sich Marco Reus noch weitere Monate herumquälen würde, bevor mit einer Rückkehr auf den Platz zu rechnen ist. Doch "die Signale wurden positiver", berichtete Favre, schließlich standen sie auf grün.

Dies taten sie überraschend schnell auch bei Julian Brandt und Emre Can, die kurz nach ihrer Rückkehr aus dem Lager der Nationalmannschaft direkt wieder spielten. Nach einer unruhigen Vorbereitung scheint sich der BVB rechtzeitig zu finden - mit einem erstaunlich fitten Marco Reus.

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