Suche Heute Live
Bundesliga
Artikel teilen

Bundesliga
Fußball
(M)

Ibisevic gleich an drei Toren beteiligt

Klarer Sieg im Geisterderby: Hertha fertigt Union ab

Ibisevic hatte mit Hertha BSC gleich viermal Grund zum Jubeln
Ibisevic hatte mit Hertha BSC gleich viermal Grund zum Jubeln
Foto: © unknown
22. Mai 2020, 22:27
sport.de
sport.de

Für Bruno Labbadia war es einfach ein "geiles Gefühl" - und Vedad Ibisevic jubelte dieses Mal ganz vorbildlich.

"Das ist mein Job. Es sind nicht die ersten Tore in meiner Karriere. Ich bin momentan sehr froh, dass es so läuft", sagte der Bosnier Ibisevic nach einem deutlichen Derbysieg gegen den 1. FC Union. Mit seinem zweiten Treffer im zweiten Spiel unter Labbadia führte der Sturm-Routinier Hertha BSC zum hochverdienten 4:0 im Berliner Geister-Derby.

Nur eine Minute nach seinem Führungstor leitete Ibisevic im praktisch leeren Olympiastadion auch den Treffer von Dodi Lukebakio (52. Minute) ein und hatte somit maßgeblichen Anteil an der gelungenen Wiedergutmachung für die schmerzhafte 0:1-Niederlage gegen den Stadtrivalen im November im Hinrunden-Spiel im Stadion An der Alten Försterei.

"Wir wissen genau, was das Spiel für unsere Fans bedeutet. Diesmal haben wir eine richtig gute Leistung gebracht", sagte Ibisevic.


Mehr dazu: Die besten Netzreaktionen zu Hertha vs. Union

Matheus Cunha (61.) und Dedryck Boyata (77.) sorgten für den Endstand beim höchsten Derby-Sieg der Hertha und dem ersten im heimischen Olympiastadion überhaupt. Bei allen Treffern hielten die Profis im Gegensatz zum vorangegangenen 3:0 in Hoffenheim diesmal auch den gebotenen Corona-Abstand beim Torjubel ein. Ibisevic machte darauf per Handzeichen extra aufmerksam. "Es wurde sehr viel darüber diskutiert, heute haben ich mich so entschieden", kommentierte der Angreifer die Feierszenen.

Hertha-Hymne hakt, Union-Coach unzfrieden

Die Hertha setzte mit dem zweiten klaren Erfolg den Aufwärtstrend unter Labbadia fort und schob sich zum Auftakt des 27. Spieltags der Fußball-Bundesliga mit 34 Punkten auf den zehnten Platz vor.

"Ein Derby hat einen wahnsinnigen Reiz", sagte Labbadia: "Schade, dass unsere Fans nicht dabei waren. Es wäre gigantisch gewesen, wenn wir so ein Spiel vor 75.000 Zuschauern abgeliefert hätten." Aufsteiger Union muss bei weiter 30 Zählern den Blick Richtung Abstiegsplätze richten. "Das erste Tor hat uns völlig aus dem Konzept gebracht", erklärte Union-Coach Urs Fischer.

Bevor sich die Mannschaften zur an diesem Spieltag in allen Stadien abgehaltenen Schweigeminute für die Opfer der Coronavirus-Pandemie aufstellten, erklang in der praktisch leeren riesigen Betonschüssel wie gewohnt die Hertha-Hymne

"Nur nach Hause" von Schlager-Barde Frank Zander. Die Aufnahme hakte diesmal allerdings bedenklich. Das Knattern und Krächzen aus den Lautsprechern war Sinnbild für eine Anfangsphase mit fußballerischen Hindernissen.

Union praktizierte zunächst auch im Derby-Highlight die den Köpenickern eigene robuste Abwehrhaltung mit ganz wenig Spielraum für den Kontrahenten - später aber nicht mehr. "Über die zweiten 45 Minuten müssen wir reden", sagte Fischer.

Cunha wirbelt, Boyata überzeugt

Der nach seiner Sperre als einzige Startelf-Variante zurückgekehrte Vladimir Darida versuchte, in der Hertha-Zentrale die nötigen Impulse nach vorne zu setzen. Vieles blieb aber zunächst Stückwerk. So lief Lukebakio (20.) völlig unbedrängt mit dem Ball ins Seitenaus.

Kurz zuvor war der Belgier bei einer der wenigen viel versprechenden Aktionen mit einem Flachschuss an Union-Torwart Rafal Gikiewicz gescheitert. Der Pole stand auch bei einem feinen Hackentrick von Matheus Cunha (27.) nach der sehenswertesten Hertha-Kombination über Ibisevic und Lukebakio genau richtig. Die einzige gefährliche Toraktion der Eisernen war ein Freistoß von Robert Andrich (44.) kurz vor der Halbzeitpause knapp über das Tor.

Nach dem Seitenwechsel reichten der Hertha zehn Minuten großer Schwung, um dem Rivalen die Grenzen aufzuzeigen. Ibisevic köpfte nach Flanke von Marvin Plattenhardt unbedrängt ein. Sekunden später schickte Ibisevic Lukebakio frei Richtung Tor. Matheus Cunha hatte seinen Treffer mit einem feinen Dribbling selbst eingeleitet. Boyata sorgte für den Schlusspunkt - im Hinspiel hatte er noch den letztlich entscheidenden Strafstoß für Union verursacht.

25. Spieltag
  • Spielplan
  • Tabelle
FC Bayern München
FC Bayern München
FC Bayern
0
Bor. Mönchengladbach
Bor. Mönchengladbach
M'gladbach
0
20:30
Fr, 06.03.
SC Freiburg
SC Freiburg
Freiburg
0
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
Leverkusen
0
15:30
Sa, 07.03.
1. FSV Mainz 05
1. FSV Mainz 05
Mainz 05
0
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
Stuttgart
0
15:30
Sa, 07.03.
RB Leipzig
RB Leipzig
RB Leipzig
0
FC Augsburg
FC Augsburg
Augsburg
0
15:30
Sa, 07.03.
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
Heidenheim
0
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
Hoffenheim
0
15:30
Sa, 07.03.
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
Wolfsburg
0
Hamburger SV
Hamburger SV
Hamburger SV
0
15:30
Sa, 07.03.
FC St. Pauli
FC St. Pauli
St. Pauli
0
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
E. Frankfurt
0
15:30
So, 08.03.
1. FC Union Berlin
1. FC Union Berlin
Union Berlin
0
SV Werder Bremen
SV Werder Bremen
SV Werder
0
17:30
So, 08.03.
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1FC Bayern MünchenFC Bayern MünchenFC Bayern24203188:236563
2Borussia DortmundBorussia DortmundBVB24157251:252652
3TSG HoffenheimTSG HoffenheimHoffenheim24144649:311846
4VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgart24144648:321646
5RB LeipzigRB LeipzigRB Leipzig24135646:331344
6Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusen24134745:291643
7Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtE. Frankfurt2497848:49-134
8SC FreiburgSC FreiburgFreiburg2496934:39-533
9FC AugsburgFC AugsburgAugsburg24941130:41-1131
101. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion Berlin24771029:38-928
11Hamburger SVHamburger SVHamburger SV24681026:35-926
12Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbach24671127:39-1225
131. FC Köln1. FC Köln1. FC Köln24661233:41-824
141. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 0524581127:39-1223
15FC St. PauliFC St. PauliSt. Pauli24651323:40-1723
16SV Werder BremenSV Werder BremenSV Werder24571225:44-1922
17VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburg24551433:53-2020
181. FC Heidenheim 18461. FC Heidenheim 1846Heidenheim24351622:53-3114
  • Champions League
  • Europa League
  • Europa Conference League Quali.
  • Relegation
  • Abstieg
  • M = Meister der Vorsaison
  • N = Aufsteiger
  • P = Pokalsieger der Vorsaison
Ergebnisse & Tabelle

Newsticker

Alle News anzeigen

Torjäger 2025/2026

#Spieler11mTore
1FC Bayern MünchenHarry Kane1030
2VfB StuttgartDeniz Undav014
3FC Bayern MünchenLuis Díaz013
4Borussia DortmundSerhou Guirassy111
Bor. MönchengladbachHaris Tabakovic011
    * Wir arbeiten in diesem Beitrag mit Affiliate-Links. Wenn Sie über diese Links ein Produkt kaufen, erhalten wir vom Anbieter eine Provision. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo und wann Sie ein Produkt kaufen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.