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"Wir waren zu passiv"

Unzufriedene Wölfe auf der Suche nach Intensität

Der VfL Wolfsburg schwächelt in der Bundesliga
Der VfL Wolfsburg schwächelt in der Bundesliga
Foto: © Sebastian Priebe via www.imago-images.de
09. Februar 2020, 12:05

Es ist bislang nicht die Bundesliga-Rückrunde des VfL Wolfsburg, so viel ist sicher.

Beim 1:1 (0:1) gegen Fortuna Düsseldorf wollte der Wolfsburger Verteidiger William am Samstag den Düsseldorfer Erik Thommy stoppen - und dieser Versuch endete im Krankenhaus. Der Brasilianer foulte seinen Gegenspieler, verletzte sich dabei selbst am Knie und droht nun lange auszufallen.

Mag diese Episode noch unglücklich bis tragisch sein, so geht die Grundstimmung in Wolfsburg mittlerweile tiefer. Bei dem Europa-League-Teilnehmer breitet sich eine Unzufriedenheit aus, die an diesem Samstag viele ausstrahlten: Zuschauer, Spieler, in Teilen auch der Trainer Oliver Glasner.

"Wir haben keinen guten Fußball gespielt. Wir waren zu passiv", sagte der Schweizer Nationalspieler Admir Mehmedi. Warum das so ist? "Das ist eine gute Frage. Wir müssen uns unterhalten. Das muss schleunigst besser werden."

Nun ist es nicht so, dass man sich beim VfL bislang noch gar nicht unterhalten hätte in dieser zähen Saison. Nach dem 0:1 in Freiburg kritisierte Glasner im Dezember öffentlich die Einstellung seiner Spieler und stellte auf ein offensiveres 4-3-3-System um.

Nach dem 1:2 gegen Hertha BSC regte Sportchef Jörg Schmadtke im Fernsehen einen taktischen Neustart an, dem dann prompt des Trainers Dogma vom Spiel mit drei Stürmern zum Opfer fiel. Die Wolfsburger haben schon vieles versucht und in der Konsequenz erst einmal nur das verloren, was sie am Anfang der Saison noch stark gemacht hat: ihre Stabilität.

Glasner bemängelt lethargische Leistung

Dabei ist der Österreicher Glasner niemand, der zum Aktionismus neigt. Auch das 1:1 gegen Düsseldorf analysierte er sehr klar in der Sache, aber unaufgeregt im Ton. "Sehr schwach, sehr pomadig, lethargisch, langsam mit den Beinen, langsam im Kopf, mit dem Ball." So beschrieb er die erste Halbzeit, in der sein Team mit nur einem Gegentor durch Matthias Zimmermann (13.) noch gut bedient war.

Bezeichnenderweise wurde es nach einer Roten Karte für den Wintereinkauf Marin Pongracic (48.) nicht noch schwieriger, sondern deutlich besser. Nur zwei Minuten später traf Renato Steffen zum 1:1 (50.).

"Warum wir dann in der Lage sind, die Intensität in allen Bereichen in die Höhe zu schrauben? Der Schlüssel ist, auf diese Frage die richtige Antwort zu finden", meinte Glasner.

Glasner sieht sich in einem "Lernprozess" 

Wenn der immer wiederkehrende Vorwurf "fehlende Intensität" lautet, liegt der Schluss nahe: Dem neuen Trainer des VfL gelingt es offenbar nicht, seine Spieler so zu emotionalisieren, wie das unter seinem Vorgänger Bruno Labbadia der Fall war. Die Entwicklung vom Fast-Absteiger zum Europa-League-Teilnehmer riss vor einem Jahr in Wolfsburg alle mit.

Glasners Projekt war dagegen von Anfang an die Transformation einer Ballbesitz- zur Tempo-Mannschaft. Das kommt vergleichsweise verkopft daher und ist auch arg ins Stocken geraten.

Trotzdem wird in der Volkswagen-Stadt weiter mit und nicht über den Trainer diskutiert. Und auch Glasner selbst sagte schon bei der Pressekonferenz vor dem Düsseldorf-Spiel: "Ich sehe mich noch mittendrin im Lernprozess. Nicht nur als Trainer in der deutschen Bundesliga, sondern auch als Mensch."

Sein Problem ist auch: Platz zehn mit sieben Siegen, sieben Niederlagen und sieben Unentschieden wäre unmittelbar nach den beiden Abstiegs-Relegationen 2017 und 2018 noch ein Erfolg gewesen. In einer Saison nach dem Durchmarsch in die Europa League nimmt das jeder als Rückschritt wahr.

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