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Bögl und Henning mit "bissal Glück" zum Traumergebnis

Belegte in der Verfolgung in klassischer Technik über 10 Kilometer den neunten Rang: Katharina Hennig (r)
Belegte in der Verfolgung in klassischer Technik über 10 Kilometer den neunten Rang: Katharina Hennig (r)
Foto: © dpa
01. Januar 2020, 14:17

Skilangläufer Lucas Bögl ist an Silvester "ein perfekter Abschluss des Jahres" gelungen, und an Neujahr ging es gleich noch besser weiter.

Der Oberbayer vom SC Gaißach sicherte sich erst im italienischen Toblach den neunten Rang im Freistil-Rennen über 15 Kilometer, einen Tag später verbesserte er sich im Verfolgungsrennen im klassischen Stil auf derselben Distanz auf den achten Platz. Besser war der 29-Jährige nie in Weltcup-Einzelrennen. "Bissal Glück war dabei", schrieb er auf seinem Facebook-Kanal über seinen Erfolg im Jagdrennen. "Aber is mir wurscht."

Am gelungenen Jahreswechsel der deutschen Skilangläufer hatte auch Katharina Hennig großen Anteil. Die Oberwiesenthalerin erreichte über 10 Kilometer Freistil Rang zehn und verbesserte sich ebenfalls im Jagdrennen am ersten Tag des Jahres um einen Platz. "Passt", kommentierte Teamchef Peter Schlickenrieder bereits am Dienstag im "ZDF".

"Das war ein Traum. Ich hoffe, dass es so weitergeht", sagte Bögl. Seine Lieblingsetappe, der Schlussanstieg auf die Alpe Cermis, folgt ja noch am Sonntag. Nach dem Ruhetag am Donnerstag stehen zuvor aber noch zwei weitere Teilstücke im italienischen Val di Fiemme auf dem Programm.

Norwegerinnen dominieren

Bei den Damen bestimmen die Norwegerinnen wieder die Tour. Vorjahressiegerin Ingvild Flugstad Östberg setzte sich in der Verfolgung mit 0,4 Sekunden Vorsprung vor der in der Tourneewertung führenden Therese Johaug durch. Am Tag zuvor hatte Johaug mit 0,7 Sekunden Differenz auf Östberg gewonnen.

Russland setzt bei den Männern die Maßstäbe. Alexander Bolshunov liegt nach seinem Neujahrssieg in der Gesamtwertung nun 16 Sekunden vor seinem an Silvester erfolgreichen Landsmann Sergey Ustiugov. Der im Weltcup führende Norweger Johannes Klaebo, der die Serie im vergangenen Winter für sich entschieden hatte, rangiert weitere zehn Sekunden zurück.

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