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Wetterchaos! Rennen in Gröden und Val d'Isere abgesagt

Schlechtes Wetter herrschte in Gröden
Schlechtes Wetter herrschte in Gröden
Foto: © AFP/AFP/Alberto PIZZOLI
21. Dezember 2019, 11:52

Heftige Schnee- und Regenfälle haben die alpinen Skirennfahrer in Gröden und ihre Kolleginnen in Val d'Isère um zwei Abfahrten gebracht.

Sowohl in Südtirol als auch in den französischen Alpen wurden die Speed-Rennen abgesagt, weil die Organisatoren keine fairen und sicheren Bedingungen garantieren konnten. Wann die Rennen nachgeholt werden, war zunächst offen.

"Unmöglich", sagte Herren-Renndirektor Markus Waldner im "ZDF" zu den Pistenbedingungen auf der Saslong. Im oberen Teil der Strecke schneite es, im unteren Abschnitt dagegen fiel Regen. Dadurch litt die Piste erheblich. Zunächst wurde der Lauf verkürzt. Weil keine Besserung in Sicht war, wurde die Abfahrt gestrichen.

Die deutschen Speed-Fahrer um Thomas Dreßen, dem Dritten des Super-G vom Freitag, sind nun am Wochenende zwischen Weihnachten und Silvester bei der Abfahrt von Bormio im Einsatz. Am Sonntag steht in Alta Badia, nur wenige Kilometer von Gröden entfernt, ein Riesenslalom auf dem Programm.

Die Damen ereilte in Frankreich dasselbe Schicksal. Zunächst hatten die Veranstalter noch gehofft, durch eine Verschiebung des Starts um zwei Stunden genug Zeit zu haben, die Strecke befahrbar zu machen. Aber der Schneefall hörte nicht auf. Zunächst war offen, was mit der Alpinen Kombination am Sonntag passiert; ob die etwa gestrichen wird, um stattdessen der Abfahrt eine zweite Chance zu geben.

Nicht nur die Alpinen waren von den Wetterkapriolen betroffen. In Innichen wurde am Samstag auch der Skicross-Weltcup von Damen und Herren gestrichen. Das hatte für Florian Wilmsmann aber erfreuliche Folgen: Wegen der Absage ging das Qualifikationsergebnis in die Wertung ein, und da war der 23-jährige Tegernseer Zweiter geworden. Das deutsche Team holte damit den ersten Podestplatz dieses Winters. Am Sonntag (13.30 Uhr) ist in Innichen ein zweites Rennen geplant.

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