Suche Heute Live
Bundesliga
Artikel teilen

Bundesliga
Fußball
(M)

Sechs-Tore-Spektakel im Spitzenspiel der Bundesliga

Zwei dicke Patzer kosten BVB den Sieg gegen Leipzig

Timo Werner bestrafte den BVB gleich zwei Mal
Timo Werner bestrafte den BVB gleich zwei Mal
Foto: © Jörg Schüler, getty
17. Dezember 2019, 22:28

Joker Patrik Schick hat RB Leipzig in einem spektakulären Hochgeschwindigkeitsgipfel bei Borussia Dortmund doch noch einen Punkt und die Tabellenführung gerettet. Der Tscheche traf am Ende eines nervenaufreibenden Schlagabtausches mit Zaubertoren und Geschenken letztlich nicht unverdient zum Endstand von 3:3 (0:2). RB hat damit beste Karten auf die Herbstmeisterschaft, der BVB bewies, dass im Titelrennen mit ihm weiterhin zu rechnen ist.

"Wenn du 2:0 führst, wünscht du dir, das über die Zeit zu bringen", sagte der für ein Gegentor verantwortliche BVB-Torwart Roman Bürki beim TV-Sender "Sky". "Leider haben wir es mit zwei unglücklichen Gegentoren wieder spannend gemacht." Reus kommentierte angesprochen auf den Fehler von Brandt vor dem zwischenzeitlichen 2:2 durch Werner: "Passiert, weiter gehts."

"Es war ein geiles Fußballspiel für alle Zuschauer und für uns ein super Ergebnis", sagte Leipzigs Sportdirektor Markus Krösche: "Wir sind froh, dass wir den Punkt geholt haben. Das hilft uns schon ganz gut."


Mehr dazu: BVB-Star Brandt tragisch - Werner eiskalt! Die Noten zum Topspiel


Julian Weigl (23.) schoss die 45 Minuten lang entfesselt aufspielenden Dortmunder in Führung, RB-Torhüter Peter Gulácsi half dabei allerdings kräftig mit. Julian Brandt (34.) tanzte danach sensationell zum 2:0, Timo Werner (47./53.) aber brachte die Leipziger nach schlimmen Fehlern von BVB-Keeper Roman Bürki und Brandt zurück ins Spiel. Der Nationalstürmer ist der erste Deutsche mit 18 Toren in 16 Spielen seit Gerd Müller 1977.

Jadon Sancho (56.) erzielte das Dortmunder 3:2 in einem packenden Fight. Dem eingewechselten Schick (78.) gelang der erneute Ausgleich.

BVB-Verteidiger Hummels mit erster Chance

Beide Mannschaften brachten bei ihrem "Sechs-Punkte-Spiel" (Julian Nagelsmann) so ziemlich alles auf den Rasen, was sie an Offensivkraft zu bieten haben. Der bewährte BVB-Dreiersturm aus Kapitän Marco Reus, Sancho und Thorgan Hazard lauerte, Leipzig verließ sich auf den besten Angriff der Liga mit Werner, Emil Forsberg und Yussuf Poulsen.

Wer Titelreife besitzt und wer nicht - das sollte dieses Spiel aufdecken. Die Ansätze waren unterschiedlich: Die Leipziger versuchten es nach sechs Liga-Siegen in Serie mit ruhigem Aufbau und Ballbesitz, Dortmund setzte auf das Konterspiel und seine pfeilschnellen Offensivspieler, die in den Umschaltmomenten sofort durchstarteten.

Torchancen allerdings entstanden nicht aus der Hochgeschwindigkeit, sondern aus Standards. Mats Hummels, der als zentraler Mann der Dreier-Abwehrkette viele lange Pässe schlug, war erster Abnehmer bei Dortmunder Eckbällen und direkt zweimal sehr gefährlich (3./15.). Über die Außenspieler entging der BVB zudem dem Pressing. Die Leipziger Bemühungen endeten lange spätestens am BVB-Strafraum.

Bürki und Brandt mit Aussetzern - Werner zur Stelle

Das 1:0 ließ das ausverkaufte Stadion erbeben. Weigls Aufsetzer von halblinks versprang tückisch, Gulácsi trat sich den Ball bei seiner missglückten Abwehr selbst ins Tor. Leipzig war fortan verunsichert, bekam aber von BVB-Profi Brandt die erste Torchance aufgelegt: Poulsen schoss über das Tor (30.).

Brandts folgender Geniestreich mit Drehung in der Annahme, Haken um Dayot Upamecano und unhaltbarem Linksschuss war für die Gäste ein Tiefschlag mit nachhaltiger Wirkung. Zehn Minuten lang gelang dem Tabellenführer nichts mehr, erst Poulsen und Werner rissen RB mit einer Doppelchance aus der Lethargie (45.+1).

In der Halbzeitpause regnete es Bindfäden, was möglicherweise das 2:1 begünstigte: Bürki wollte außerhalb seines Strafraums per Kopf klären, doch der Ball fiel dem verdutzten Werner vor die Füße. In der Folge wackelte der BVB, RB drängte auf den schnellen Ausgleich - und wieder unterlief Brandt ein folgenschwerer Fehlpass. Es stand 2:2.

Aber nur kurz, bis Sancho umgehend zurückschlug. Die 80.200 Zuschauer sahen ein Spektakel der Extraklasse mit Chancen auf beiden Seiten, der BVB hatte nach seinen wackligen Minuten nun wieder Vorteile.

19. Spieltag
  • Spielplan
  • Tabelle
FC St. Pauli
FC St. Pauli
St. Pauli
0
0
Hamburger SV
Hamburger SV
Hamburger SV
0
0
20:30
Fr, 23.01.
Beendet
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
Heidenheim
0
0
RB Leipzig
RB Leipzig
RB Leipzig
3
0
15:30
Sa, 24.01.
Beendet
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
Leverkusen
1
1
SV Werder Bremen
SV Werder Bremen
SV Werder
0
0
15:30
Sa, 24.01.
Beendet
1. FSV Mainz 05
1. FSV Mainz 05
Mainz 05
3
0
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
Wolfsburg
1
1
15:30
Sa, 24.01.
Beendet
FC Bayern München
FC Bayern München
FC Bayern
1
1
FC Augsburg
FC Augsburg
Augsburg
2
0
15:30
Sa, 24.01.
Beendet
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
E. Frankfurt
1
1
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
Hoffenheim
3
0
15:30
Sa, 24.01.
Beendet
1. FC Union Berlin
1. FC Union Berlin
Union Berlin
0
0
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
BVB
3
1
18:30
Sa, 24.01.
Beendet
Bor. Mönchengladbach
Bor. Mönchengladbach
M'gladbach
0
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
Stuttgart
0
15:30
So, 25.01.
SC Freiburg
SC Freiburg
Freiburg
0
1. FC Köln
1. FC Köln
1. FC Köln
0
17:30
So, 25.01.
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1FC Bayern MünchenFC Bayern MünchenFC Bayern19162172:165650
2Borussia DortmundBorussia DortmundBVB19126138:172142
3TSG HoffenheimTSG HoffenheimHoffenheim18113438:221636
4RB LeipzigRB LeipzigRB Leipzig18112536:241235
5VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgart18103533:26733
6Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusen18102635:251032
7Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtE. Frankfurt1976639:42-327
8SC FreiburgSC FreiburgFreiburg1866629:31-224
91. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion Berlin1966724:30-624
101. FC Köln1. FC Köln1. FC Köln1855827:30-320
11Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbach1855823:29-620
12VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburg19541028:41-1319
13FC AugsburgFC AugsburgAugsburg19541022:36-1419
14Hamburger SVHamburger SVHamburger SV1846817:27-1018
15SV Werder BremenSV Werder BremenSV Werder1846821:35-1418
161. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 0519361021:32-1115
17FC St. PauliFC St. PauliSt. Pauli18341116:31-1513
181. FC Heidenheim 18461. FC Heidenheim 1846Heidenheim19341217:42-2513
  • Champions League
  • Europa League
  • Europa Conference League Quali.
  • Relegation
  • Abstieg
  • M = Meister der Vorsaison
  • N = Aufsteiger
  • P = Pokalsieger der Vorsaison
Ergebnisse & Tabelle

Newsticker

Alle News anzeigen

Torjäger 2025/2026

#Spieler11mTore
1FC Bayern MünchenHarry Kane621
2FC Bayern MünchenMichael Olise010
VfB StuttgartDeniz Undav010
4FC Bayern MünchenLuis Díaz09
Bor. MönchengladbachHaris Tabakovic09
    * Wir arbeiten in diesem Beitrag mit Affiliate-Links. Wenn Sie über diese Links ein Produkt kaufen, erhalten wir vom Anbieter eine Provision. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo und wann Sie ein Produkt kaufen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.