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"Es fehlt nicht viel"

Gelöster BVB auf der Suche nach der Topform

Lucien Favre steht beim BVB nach wie vor unter Druck
Lucien Favre steht beim BVB nach wie vor unter Druck
Foto: © Lars Baron, getty
01. November 2019, 12:41

Borussia Dortmund richtet nach dem emotionalen Pokal-Erfolg gegen Borussia Mönchengladbach den Blick schnell nach vorne. Gegen den VfL Wolfsburg soll ein guter Start in eine richtungweisende Woche gelingen.

Die Euphorie nach dem Pokal-Hoch ist schon verflogen, Lucien Favre will endlich auch in der Bundesliga in die Spur finden. "Einen Abend konnten wir den Sieg im Pokal genießen, aber nun volle Konzentration auf Wolfsburg", predigte der zuletzt unter Druck geratene Trainer von Borussia Dortmund mit erhobenem Zeigefinger.

Auch alle Gedanken an die kommenden Aufgaben in der richtungweisenden Woche mit Inter Mailand und Bayern München wischte der 61-Jährige vor dem Verfolgerduell gegen den VfL Wolfsburg am Samstag (15:30 Uhr) weg.

"Wolfsburg hat in der Meisterschaft noch nicht verloren. Das sagt alles", erklärte Favre: "Deshalb dürfen wir noch nicht an die nächsten Spiele denken." Der Tabellenfünfte braucht dringend einen Erfolg, um den Anschluss zur Spitze zu halten. Zuletzt gab es in der Fußball-Bundesliga nur einen Sieg aus fünf Partien, auch in der Champions League offenbarte der selbst ernannte Meisterschaftsanwärter ungewohnte Schwächen.

Mut macht der emotionale 2:1-Erfolg in der zweiten Runde des DFB-Pokals gegen Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach. "Es ist immer gut, wenn du ein Spiel drehen kannst", sagte der Schweizer Coach: "Es waren viele positive Sachen dabei, die man mitnehmen kann." Der zweifache Torschütze Julian Brandt fügte hinzu: "Vielleicht ist so ein Sieg nach einem Rückstand, wo man nach 70 Minuten in der Bredouille ist, wertvoller als so ein klassisches 4:0."

Brandt wünscht sich schnelles Reus-Comeback

Nach seinen erheblichen Anlaufschwierigkeiten in der neuen Umgebung könnte der Pokalsieg gegen den Bundesliga-Tabellenführer für den ehemaligen Leverkusener ein Brustlöser sein. "Es fühlt sich gut an. Es war für mich extrem wichtig, mich zu belohnen", sagte der 23-Jährige, der als Ersatz für den angeschlagenen Kapitän Marco Reus (muskuläre Probleme) endlich einmal im offensiven Mittelfeld auflaufen konnte.

Auf seiner Lieblingsposition könnte er auch für Samstag in den Planungen seines Trainers eine wichtige Rolle spielen. Der Einsatz des angeschlagenen Reus ist auch für das Wochenende fraglich, aber auch bei einer Rückkehr des Kapitäns sollte Brandt gesetzt sein. "Wir werden da eine Lösung finden", sagte Brandt selbst: "Es wird kein großer Konkurrenzkampf werden. Ich wünsche mir immer, dass Marco auf dem Platz steht."

Favre warnt vor Wolfsburg-Stürmer Weghorst

Auf dem Platz dürfte gegen den VfL auch der wiedergenesene Stammkeeper Roman Bürki stehen, ein Einsatz des erkrankten Mats Hummels steht dagegen weiter auf der Kippe. Ein Ausfall von Hummels wäre umso bitterer, da der robuste Innenverteidiger der in dieser Spielzeit oftmals wackeligen Dortmunder Abwehr gegen Wolfsburgs Torversicherung Wout Weghorst die dringend benötigte Stabilität verleihen soll.

"Weghorst ist sehr wichtig für diese Mannschaft", warnte Favre vor dem Acht-Tore-Stürmer: "Er ist sehr gefährlich im Strafraum, wir müssen ihn bei Standards und Flanken unbedingt bremsen." Trotz eines Treffers des 27-Jährigen kamen die Wölfe allerdings am Mittwoch im Pokal gegen RB Leipzig mit 1:6 unter die Räder.

"So eine Niederlage passiert", meinte Favre lapidar und mahnte erneut zu voller Konzentration. Schließlich müsse man vor den Spielen gegen Inter und Bayern unbedingt zur Topform finden. "Und dafür", so Favre, "fehlt nicht viel".

 

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