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Ärger um VAR und Co.

Toprak wütet nach Schauspiel-Vorwurf

Toprak (re.) traf gegen seinen Ex-Klub ins falsche Tor
Toprak (re.) traf gegen seinen Ex-Klub ins falsche Tor
Foto: © Christof Koepsel, getty
27. Oktober 2019, 11:46

Nach dem 2:2 zwischen Bayer Leverkusen und Werder Bremen echauffierte sich der ehemalige Bayer-Profi Ömer Toprak über das Schiedsrichter-Team und seine Ex-Kollegen.

Ömer Toprak war gezeichnet und restlos bedient. Mit blutverschmierter Nase ließ der ehemalige türkische Nationalspieler nach dem 2:2 (1:1) von Werder Bremen bei Bayer Leverkusen an seiner früheren Wirkungsstätte seinem Frust freien Lauf.

"Ich lag auf dem Boden, ich blute. Bis auf Peter Bosz, sein Trainerteam und die Ärzte hat keiner was gesagt. Leider gab es dann auch nicht so schöne Worte von der Bank, das hat mir nicht so gefallen. Ich habe das zu akzeptieren. Aber wenn man sechs Jahre hier spielt, habe ich das so nicht verdient", sagte der 30-Jährige sichtlich erregt und voller Unverständnis nach seinem denkwürdigen Comeback bei den Grün-Weißen.

Toprak: "Bin kein Schauspieler"

Offenbar war der Abwehrrecke nach seiner Verletzungsbehandlung von einigen Leverkusenern Ersatzspielern beleidigt worden, Einzelheiten verriet Toprak nicht. Bayer-Stürmer Lucas Alario hatte kurz vor Schluss bei einem unglücklichen Zweikampf Toprak mit dem Fuß im Gesicht getroffen, sich anschließend gleich für sein Missgeschick entschuldigt.

Toprak lag einige Zeit mit schmerzverzerrter Miene auf dem Rasen, was einige Bayer-Profis wohl als Zeitspiel verurteilten. "Die Leute kennen mich eigentlich und wissen, dass ich kein Schauspieler bin", so Toprak.

Auch aufmunternde Worte seines ehemaligen Mitspielers und heutigen Bayer-Sportdirektors Simon Rolfes sowie von Leverkusens Sport-Geschäftsführer Rudi Völler ("So sehr hast du dich bei uns doch nie aufgeregt") konnten den Hauptdarsteller der Partie nicht besänftigen. Zumal er auch noch in Richtung der Regelhüter um Schiedsrichter Martin Petersen grollte. "Das war ein klares Handspiel und der Schiri hat gute Sicht. Ich verstehe auch nicht, warum der Video-Schiedsrichter da nicht eingreift", sagte er zu der Szene kurz vor dem Abpfiff und erhielt Unterstützung von seinem Trainer Florian Kohfeldt: "Für mich war es klar Hand, es ist ja nicht sein Stützarm."

Völler hätte Elfmeter für Werder gegeben

Leverkusens Nadiem Amiri hatte in der Nachspielzeit nach einem Schuss von Benjamin Goller im eigenen Strafraum das Spielgerät mit beiden Armen gestoppt. Der Nationalspieler hatte zuvor bereits mit einem Handspiel die vermeintliche 3:2-Führung von Bayer durch Lucas Alario verhindert. "So sind halt die neuen Regeln. Ich hätte den Treffer gegeben und anschließend auch den Elfmeter für Bremen", sagte Völler anschließend achselzuckend.

Toprak konnte froh sein, dass Alario nach dessen Treffer zum 2:2 (58.) der vermeintliche Siegtreffer aberkannt worden war. Denn auch in dieser Szene hatte Bremens Innenverteidiger, der zuletzt wegen muskulärer Probleme zwei Monate pausiert hatte, schlecht ausgesehen - wie bereits in der vierten Minute. Da hatte Toprak den Ball nach einer Ecke zur Leverkusener Führung ins eigene Tor gelenkt.

"Der Ball prallt mir ans Schienbein. Ich versuche, zu verteidigen, da geht er rein. So ein Standardtor darf uns nicht passieren, keine Frage", äußerte der Pechvogel selbstkritisch. Irgendwie war es nicht der Tag des Ömer Toprak.

 

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