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"Haben die Bundesliga noch mal spannend gemacht"

Verkatert auf die Wiesn: Schnäppchen sorgt für Bayern-Frust

Der FC Bayern war gegen Hoffenheim neben der Spur
Der FC Bayern war gegen Hoffenheim neben der Spur
Foto: © Sebastian Widmann, getty
06. Oktober 2019, 10:29

Frustsaufen im Käferzelt? Nein, soweit werde es nach der sensationellen 1:2 (0:0)-Pleite von Bayern München gegen die TSG Hoffenheim nicht kommen, sagte Hasan Salihamidzic: "Das sind wir schon gewohnt, da sind wir schon letztes Jahr so hingefahren."

Doch der Humor des Sportdirektors war gespielt: Nur wenige Tage nach dem Champions-League-Rausch beim magischen 7:2 gegen Tottenham Hotspur herrscht beim Rekordmeister Ernüchterung vor. "Wir haben die Bundesliga noch mal spannend gemacht", sagte Salihamidzic zerknirscht.

Der traditionelle Wiesn-Besuch am letzten Festtag stand dennoch nicht zur Disposition. "Es ist nicht schön, dass wir da alle mit einer Niederlage hingehen", sagte Salihamidzic, "aber das ist eine Teambuilding-Maßnahme." Und so sollten sich die millionenschweren Stars über ihren Maßkrügen "Gedanken machen, warum es passiert ist". Warum sie sich von "Schnäppchen" Sargis Adamjan zweimal hatten einschenken lassen.

Kovac sieht unverzeihliche Fehler und fehlenden Willen

Trainer Niko Kovac fand Antworten. In Halbzeit eins habe seiner müden Elf "der letzte Wille, der letzte Impuls gefehlt". Und nach der Pause sei es dann "überhaupt nicht gut" gewesen. Das betraf konkret Corentin Tolisso und Jérôme Boateng, die schlecht aussahen bei den Toren von Adamjan (54./79.), der im Sommer für nur 1,5 Millionen Euro von Zweitligist Jahn Regensburg zur TSG gekommen war. Kovac erkannte "Fehler, die du in der Bundesliga und international nicht machen darfst. Wir waren nicht gut, nicht da".

Auch der zwischenzeitliche Ausgleich durch das elften Saisontor von Robert Lewandowski (73.) stabilisierte die fahrigen Bayern nicht. Kovacs ernüchterndes Fazit: "Wir sind anscheinend noch nicht so weit, dieses gute Spiel (vom Dienstag in Tottenham, d.Red.) alle vier Tage zu bringen." Und das, meinte er, "ärgert mich".

Salihamidzic verteidigt Kovac

Und es kam ihm bekannt vor: Im vergangenen Jahr prosteten sich die Bayern nach einem 0:3 gegen Borussia Mönchengladbach auf der Wiesn ebenso verhalten zu. Es war der Anfang eines stürmischen Herbstes, an dessen Ende Kovac fast seinen Job verlor.

Soweit soll es nicht wieder kommen, Salihamidzic nahm den Trainer in Schutz. Warum Kovac seine Startelf nach dem kräftezehrenden London-Trip nur auf einer Position verändert hatte? "Man muss den Trainer verstehen, dass er eine Formation sucht und diese einspielen möchte", sagte der Sportchef.

Mit seinem Nein zur einst geliebten - und übertriebenen - Rotation sorgt Kovac aber auch für Unzufriedenheit im Luxuskader. Javi Martinez musste auf der Ersatzbank von Co-Trainer Hansi Flick getröstet werden, Thomas Müller verließ nach seinem Kurzauftritt sichtlich genervt die Arena. Ob er nicht sprechen wolle? "Nothing to say, wie der Engländer sagt", sagte Müller. Gar nix? "Gar nix!"

Bayern-Spieler schweigen nach Niederlage

Die Kollegen, die spielen durften, gaben sich ähnlich schmallippig. Niklas Süle, sagen Sie was? "Eigentlich nicht." Serge Gnabry? "Heute nicht." Thiago? "Ich habe keine Worte." Manuel Neuer? "Ich hatte schon eine japanische Medienrunde." Und Uli Hoeneß, diesmal ohne den obligatorischen Bayern-Schal? "Schönen Abend." Den hatte kein Bayer.

Ganz anders Hoffenheim mit Doppelpacker Adamjan. "Das ist ein Riesentraum für mich", sagte der Armenier nach seinem ersten Bundesliga-Spiel von Beginn an, die Stimme aufgeraut vom Jubeln. Sein Trikot komme zu Hause gerahmt an die Wand. Zugleich betonte der flinke Angreifer die Bedeutung des ersten TSG-Sieges überhaupt in München: "Wir haben gezeigt, dass wir jeden in der Bundesliga schlagen können."

 

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