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Paderborn nach Blitzstart zu anfällig

Effektiv in Ostwestfalen: Freiburg holt zweiten Sieg

Nils Petersen brachte den SC Freiburg in Paderborn auf Kurs
Nils Petersen brachte den SC Freiburg in Paderborn auf Kurs
Foto: © Christof Koepsel, getty
24. August 2019, 17:22

Der SC Freiburg hat dank höchster Effektivität und mit etwas Glück den besten Start seiner Bundesliga-Historie hingelegt.

Die Mannschaft von Trainer Christian Streich gewann am 2. Spieltag beim Aufsteiger SC Paderborn mit 3:1 (2:1) und fuhr damit den zweiten Sieg im zweiten Spiel ein - das war den Breisgauern in ihren bisher 19 Spielzeiten im deutschen Fußball-Oberhaus noch nie gelungen.

Luca Waldschmidt (21., Handelfmeter), Nils Petersen (40.) und Chang-Hoon Kwon 1:3 (90.) trafen vor 14.322 Zuschauern für die lange Zeit unauffälligen Gäste.

Paderborn war durch das schnellste Tor seiner jungen Bundesliga-Geschichte von Streli Mamba (3.) früh in Führung gegangen - verpasste in der Folge trotz bester Chancen aber, weitere Treffer zu erzielen. So bleibt der SCP nach seiner nächsten sehr munteren Vorstellung ohne Punkt.

Mamba beißt sofort zu

Eindringlich hatte Streich sein Team unter der Woche vor dem überfallartigen Paderborner Powerfußball gewarnt - doch es half nichts: Gerade zwei Minuten waren gespielt, als der Ball im Gäste-Tor lag. Sebastian Vasiliadis hatte nach einem Ballgewinn am eigenen Sechzehner Übersicht bewiesen und den flinken Mamba über die linke Seite geschickt. Dieser blieb vor SC-Keeper Alexander Schwolow cool und verwandelte flach ins lange Eck.

Freiburg war um eine Antwort bemüht, mehr aber auch nicht. Dem Streich-Team unterliefen zu häufig Fehler im eigenen Spielaufbau. Die Gastgeber hätten das bestrafen müssen, als in der 9. Minute der agile Mamba allein aufs Gäste-Tor zulief, im letzten Moment aber fair gestoppt wurde. Christopher Antwi-Adjei (17.) vergab aus spitzem Winkel eine weitere aussichtsreiche Gelegenheit.

Der Ausgleich der Gäste durch Waldschmidt - SCP-Kapitän Christian Strohdiek hatte eine Hereingabe klar mit der Hand gestoppt - fiel dann aus dem Nichts - besserte das Freiburger Spiel aber nicht. Paderborn lauerte stets und kam wie schon beim 2:3 bei Bayer Leverkusen in der Vorwoche mit steilen Pässen über die Außenbahnen zu guten Chancen.

Freiburg bestraft Paderborns Fehler eiskalt

Erst leistete sich Mamba in bester Abschlussposition einen technischen Fehler (30.), dann touchierte Sebastian Vasiliadis' Kopfball nach einem Standard den rechten Pfosten (39.).

Freiburg bestrafte die Schludrigkeiten der bis dahin deutlich aktiveren Paderborner humorlos. Strohdiek unterschätzte einen lang geschlagenen Ball, ehe Petersen SCP-Torhüter Jannik Huth mit aller Ruhe umkurvte und zur schmeichelhaften Führung einschob.

Paderborn investierte in der Folge weiterhin viel. Freiburg, das seinen Saisonauftakt vor eigenem Publikum gegen den FSV Mainz 05 gewonnen hatte (3:0), hingegen zog sich etwas zurück, lauerte auf Konter und versuchte sein Glück über Standards. Jonathan Schmids Freistoß klärte Huth nur mit Mühe zu einer Ecke (64.).

 

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