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KSC brennt auf Revanche

HSV nach Relegations-Drama 2015 zurück im Wildpark

Der HSV rettete sich 2015 in der Relegation gegen den KSC
Der HSV rettete sich 2015 in der Relegation gegen den KSC
Foto: © Matthias Hangst, getty
23. August 2019, 10:52

KSC gegen den HSV: Es gibt kein Spiel, das die Hamburger in ihrer jüngeren Vereinsgeschichte mehr aufgewühlt hat als das Relegations-Duell 2015. Nun treffen beide Teams erstmals wieder aufeinander. In der 2. Liga.

Marcelo Díaz blickte noch einmal kurz auf. Die Nachspielzeit war längst angebrochen, ein gellendes Pfeifkonzert hallte durch den Wildpark. Dann lief der chilenische Mittelfeldspieler des Hamburger SV drei Schritte an und zirkelte den Ball mit seinem rechten Fuß gefühlvoll über die Mauer. Drin.

Der Freistoß von Díaz - ein Tor für die Ewigkeit. Der Hamburger SV rettete sich im Relegationsduell beim Zweitligisten Karlsruher SC in die Verlängerung und hielt die Klasse. Die damaligen HSV-Verantwortlichen Bruno Labbadia und Dietmar Beiersdorfer begossen den Erfolg anschließend bis in die Morgenstunden in Hamburgs Kultkneipe "Erika's Eck".

Die Legende besagt, dass sich Díaz den Ball vor seinem Kunstschuss vom damaligen HSV-Kapitän Rafael van der Vaart gemopst hatte. "Tomorrow, my friend", soll Díaz zu seinem hoch dekorierten Mitspieler gesagt haben, bevor er die Kunststoffkugel aus exakt 17,18 Metern in die Maschen jagte.

"Rafael ist ein toller Schütze, aber ich wusste, ich würde treffen, also schnappte ich mir den Ball", schrieb Díaz für das Magazin "11Freunde" über die Sekunden vor dem hochemotionalen Moment.

Selbst bei van der Vaart, der in seinem Fußballerleben vieles mitgemacht hat, haben sich die Ereignisse des 1. Juni 2015 eingebrannt. "Das war vielleicht einer meiner glücklichsten Tage in meiner Karriere", sagte der Niederländer der "Hamburger Morgenpost" vor dem ersten Wiedersehen der beiden Teams am Sonntag (13:30 Uhr) im Wildpark.

"Man sieht sich immer zweimal"

Auch beim KSC hat man die Umstände des so knapp verpassten Bundesliga-Aufstiegs bis heute nicht vergessen. "Immer wenn ich den Namen HSV höre, kommen Erinnerungen hoch, versetzt mir das einen kleinen Stich", sagte Abwehrchef Daniel Gordon, der als einziger KSC-Profi damals auf dem Platz stand, der "Bild"-Zeitung.

Seit dem Relegations-Drama von vor vier Jahren hat sich einiges getan, beide Klubs erlebten schwere Zeiten. Der Dino aus Hamburg starb trotz der damaligen zweiten Relegationsrettung binnen zwölf Monaten seinen sportlichen Tod und stieg 2018 erstmals aus der Bundesliga ab. Karlsruhe kam mit dem Oberhaus seither nicht mehr in Berührung und stürzte 2017 sogar in die Drittklassigkeit.

Nun, zwei Jahre später, ist der KSC wieder da, legte einen starken Saisonstart als Aufsteiger hin - und brennt auf eine Revanche gegen den Klassenprimus von der Elbe. "Wie heißt es so schön? Man sieht sich immer zweimal. Wir wissen, wie sehr der Verein und die Karlsruher Seele damals gelitten haben", sagte Gordon: "Wir wollen die Stadt am Sonntag lachen sehen."

Der Rahmen für eine erfolgreiche Revanche wäre passend: Nach nur 24 Stunden im freien Verkauf waren sämtliche Tickets vergriffen.

 

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