Suche Heute Live
2. Bundesliga
Artikel teilen

2. Bundesliga
Fußball
(M)

Hoffnungsträger Hecking als "Königstransfer" des HSV

Dieter Hecking startet mit großen Ambitionen in die neue Saison
Dieter Hecking startet mit großen Ambitionen in die neue Saison
Foto: © Markus Scholz
23. Juli 2019, 13:40

Dieter Hecking scheint kaum etwas aus der Ruhe zu bringen. Souverän und humorvoll tritt der neue Trainer des Hamburger SV auf. Nur auf dem Trainingsplatz wird der 54-Jährige durchaus auch einmal temperamentvoll, dann wieder führt er lange Gespräche mit einzelnen Spielern.

Seit fünf Wochen ist Hecking nun in Hamburg. Seine Aufgabe: Er soll den hanseatischen Traditionsverein mit der glänzenden Vergangenheit aus den Niederungen der 2. Fußball-Bundesliga wieder in einer bessere Zukunft führen. Hecking ist der Königstransfer des HSV, als der Hoffnungsträger für die anstehende Saison - nicht nur für den Club-Verantwortlichen um Vorstandschef Bernd Hoffmann.

"Es gibt einen neuen Trainer und neue Zuversicht", sagte Hamburgs Erster Bürgermeister und HSV-Fan Peter Tschenscher (SPD) der "Deutschen Presse-Agentur". Auch Vereins-Ikone Uwe Seeler ist von Hecking überzeugt: "Er ist erfahren und weiß, wie man mit Spielern umgehen muss. So einen braucht der HSV!"

Bremser ist und bleibt erster Co-Trainer unter Hecking

Hecking ist bereit, Verantwortung zu übernehmen. "Aber allein kann ich es nicht schaffen", betont er zugleich. Dennoch: Seit der in diversen schwierigen Trainer-Jobs bewährte Routinier den gar nicht mehr großen HSV nach dem verpassten Wiederaufstieg übernommen hat, herrscht rund um den Volkspark mal wieder Zuversicht.

Er wirkt wie ein Gegenentwurf zu seinem gescheiterten und oft verunsichert wirkenden Vorgänger Hannes Wolf. Hecking strahlt natürliche Autorität aus. Gefällt ihm etwas nicht, scheut er auch keine klaren Ansagen - nicht nur intern.

Als der neue Co-Trainer Tobias Schweinsteiger an seinem ersten Arbeitstag auf HSV-Weisung keine Kommentare abgab, wurde dies in der Öffentlichkeit als "Maulkorb-Erlass" interpretiert. Hecking stellte klar: Sein erster Co-Trainer sei wie schon seit 18 Jahren Dirk Bremser. Schweinsteiger sei dazu geholt worden, habe aber noch nichts für den HSV geleistet. Die Diskussion war beendet. Schweinsteiger sprach einige Wochen später, wie von Hecking versprochen.

Rückhalt für seine Arbeit findet der fünffache Vater in seiner Familie. "Meine Frau managt die Familie", sagte er kürzlich dem "Hamburger Abendblatt". "Nur so habe ich Zeit genug, um den sehr zeitintensiven Trainerjob zu kümmern." Dazu gehört auch schon mal, dass er einen Spieler wie HSV-Zugang Sonny Kittel in sein Heim bei Hannover einlädt, um ihn vom Wechsel zu überzeugen.

HSV will kein Verschleiß-Verein

Hecking selbst musste nicht großartig vom Trainer-Job in Hamburg überzeugt werden. Noch in der vergangenen Saison hatte er Borussia Mönchengladbach auf Platz fünf und in die Europa League geführt. Dennoch war ihm die Trennung früh in der Rückrunde mitgeteilt worden. Eine Pause gönnte sich Hecking, der 2015 mit dem VfL Wolfsburg den DFB-Pokal gewann, nicht. Er wollte nicht warten, bis in der kommenden Saison wieder Trainerstellen frei werden. "Hier kann ich gestalten", sagt er.

Im neuen Job hilft ihm, dass dem Trainer-Verschleißverein HSV keine andere Wahl bleibt, als voll auf die Karte Hecking zu setzen. Nach vier Freistellungen seit Anfang 2018 hofft Vorstandschef Hoffmann, der zudem Sportvorstand Ralf Becker durch Jonas Boldt ersetzte, endlich auf Kontinuität. Er habe den Wunsch, "dass wir in drei Jahren in exakt dieser Konstellation hier sitzen und die dritte Bundesliga-Saison in Folge vorbereiten".

Hecking ist klar, dass er in der am Sonntag gegen Darmstadt 98 beginnenden Saison liefern muss. Er muss nach zahlreichen Neuzugängen und Abgängen ein aufstiegsfähiges Team formen. Dabei ist Hecking auch Realist. "Beim HSV lag die Erwartungshaltung zuletzt immer deutlich über dem, was realistisch war", warnt er. Die Top-Erfolge in den 70er- und 80er Jahren lägen weit zurück: "Die Zeiten von Kevin Keegan, Felix Magath oder Manfred Kaltz" seien ewig her. "Das waren Legenden, aus deren Erfolgen sich dieser falsche Anspruch herleitet."

23. Spieltag
  • Spielplan
  • Tabelle
VfL Bochum
VfL Bochum
Bochum
1
0
1. FC Nürnberg
1. FC Nürnberg
Nürnberg
1
1
18:30
Fr, 20.02.
Beendet
SpVgg Greuther Fürth
SpVgg Greuther Fürth
Gr. Fürth
2
1
Arminia Bielefeld
Arminia Bielefeld
Bielefeld
1
1
18:30
Fr, 20.02.
Beendet
Karlsruher SC
Karlsruher SC
Karlsruhe
3
1
Holstein Kiel
Holstein Kiel
Holstein Kiel
1
0
13:00
Sa, 21.02.
Beendet
SV Darmstadt 98
SV Darmstadt 98
Darmstadt
2
1
Fortuna Düsseldorf
Fortuna Düsseldorf
Düsseldorf
1
1
13:00
Sa, 21.02.
Beendet
SV 07 Elversberg
SV 07 Elversberg
Elversberg
3
2
Eintracht Braunschweig
Eintracht Braunschweig
Braunschweig
1
1
13:00
Sa, 21.02.
Beendet
FC Schalke 04
FC Schalke 04
Schalke 04
5
2
1. FC Magdeburg
1. FC Magdeburg
Magdeburg
3
1
20:30
Sa, 21.02.
Beendet
Preußen Münster
Preußen Münster
Pr. Münster
2
1
1. FC Kaiserslautern
1. FC Kaiserslautern
K'lautern
3
3
13:30
So, 22.02.
Beendet
SC Paderborn 07
SC Paderborn 07
Paderborn
5
3
Hertha BSC
Hertha BSC
Hertha BSC
2
1
13:30
So, 22.02.
Beendet
Hannover 96
Hannover 96
Hannover 96
0
0
Dynamo Dresden
Dynamo Dresden
Dresden
0
0
13:30
So, 22.02.
Beendet
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1FC Schalke 04FC Schalke 04Schalke 0423144533:201346
2SV Darmstadt 98SV Darmstadt 98Darmstadt23129244:251945
3SV 07 ElversbergSV 07 ElversbergElversberg23135542:251744
4SC Paderborn 07SC Paderborn 07Paderborn23134638:261243
5Hannover 96Hannover 96Hannover 9623126541:301142
61. FC Kaiserslautern1. FC KaiserslauternK'lautern23114839:33637
7Hertha BSCHertha BSCHertha BSC2397732:28434
81. FC Nürnberg1. FC NürnbergNürnberg2386930:32-230
9Karlsruher SCKarlsruher SCKarlsruhe2386934:43-930
10VfL BochumVfL BochumBochum2378831:28329
11Arminia BielefeldArminia BielefeldBielefeld23761036:32427
12Fortuna DüsseldorfFortuna DüsseldorfDüsseldorf23741221:33-1225
13Eintracht BraunschweigEintracht BraunschweigBraunschweig23741226:40-1425
14Holstein KielHolstein KielHolstein Kiel23661128:34-624
15Preußen MünsterPreußen MünsterPr. Münster23581027:35-823
161. FC Magdeburg1. FC MagdeburgMagdeburg23721434:44-1023
17Dynamo DresdenDynamo DresdenDresden23571132:40-822
18SpVgg Greuther FürthSpVgg Greuther FürthGr. Fürth23641334:54-2022
  • Aufstieg
  • Relegation
  • Relegation
  • Abstieg
  • N = Aufsteiger
  • A = Absteiger
Ergebnisse & Tabelle

Newsticker

Alle News anzeigen

Torjäger 2025/2026

#Spieler11mTore
1Hannover 96Benjamin Källman013
2SV 07 ElversbergYounes Ebnoutalib112
SV Darmstadt 98Isac Lidberg012
41. FC KaiserslauternIvan Prtajin011
1. FC MagdeburgMateusz Żukowski211