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Ebbe an der "Experten"-Front: TV-Sender in Not

Verlässt Eurosport als TV-Experte: Matthias Sammer
Verlässt Eurosport als TV-Experte: Matthias Sammer
Foto: © Alexander Hassenstein, getty
25. Juni 2019, 14:20

Zuletzt hat Matthias Sammer bei Eurosport aufgehört, und am Ende des Jahres wird wahrscheinlich Oliver Kahn das ZDF verlassen. Davor haben Thomas Hitzlsperger bei der ARD sowie Christoph Metzelder und Rainer Calmund bei Sky ihre Tätigkeit beendet. Der Markt für TV-Experten ist in Bewegung wie noch nie - wodurch einige Sender enorm unter Druck stehen.

"Eine gewisse Fluktuation gibt es immer", sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky und bemühte sich um Gelassenheit. Nach neun Jahren mit Mehmet Scholl hatte das Erste zuletzt allerdings wenig Glück. Der Einsatz von Philipp Lahm bei der WM 2018 war einmalig. Und der gerade erst im Januar verlängerte Vertrag mit Hitzlsperger musste wegen dessen Engagement beim VfB Stuttgart im Februar schon wieder aufgelöst werden.

"Wir wollen eine längerfristige Lösung", sagte der ARD-Sportkoordinator. Ziel sei vor allem die Europameisterschaft im kommenden Jahr. "Die Frage ist: Wer passt zu uns? Und das hat natürlich auch mit Verfügbarkeit zu tun."

Sammer sei "herausragend", und die bisher einmalige Zusammenarbeit mit Metzelder im April bei der Übertragung des Ruhr-Derbys sei "ein Vergnügen" gewesen. "Das sind beides herausragende Experten", sagte Balkausky: "Ob die etwas für uns sind, ist eine ganz andere Frage."

Da es bei der ARD mit neun Live-Spielen pro Saison im DFB-Pokal und der EM 2020 deutlich weniger Einsätze als im Bundesliga-Alltag von Eurosport und Sky gibt, könnte ein ARD-Engagement für beide möglich sein.

Sky will sich Zeit lassen

Andere Sender stehen im Gegensatz zur ARD unter Zeitdruck. Eurosport sucht zum Bundesligastart am 16. August einen neuen Experten. "Ein Nachfolger von Matthias Sammer muss in erster Linie zu unserer Art der Berichterstattung passen und weiterhin das Analytische in den Vordergrund stellen", sagte Eurosport-Chefredakteur Gernot Bauer.

Sport1 hat es noch eiliger. Der Spartensender darf erstmals vier Live-Spiele vom DFB-Pokal zeigen und sucht einen prominenten Ex-Profi. Noch in dieser Woche könnte es eine Lösung geben. Der Pay-TV-Sender Sky, der Metzelder und Calmund verlor, will sich hingegen Zeit lassen. "Ein Ersatz ist derzeit nicht geplant", sagte Sky-Sprecher Ralph Fürther.

"Die haben Manager, die rufen an"

Angebote haben alle Sender reichlich. "Es gibt Bewerber und Berater", sagte der ARD-Sportkoordinator. Und ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann erklärte: "Die haben Manager, die rufen an." Als Sebastian Kehl kurz vor dem WM 2018 wegen seines neuen Jobs bei Borussia Dortmund beim ZDF aufhören musste, machte Fuhrmann eine überraschende Erfahrung: "Die haben schon an dem Tag angerufen, als es rauskam." Fuhrmanns Schlussfolgerung: "Es gibt genügend, die den Job machen wollen."

Bald muss das Zweite wohl wieder auswählen. Langzeit-Mitarbeiter Kahn soll zum 1. Januar 2020 beim FC Bayern München anfangen. Als leitender Bayern-Angestellter gleichzeitig für das ZDF zu arbeiten, das lässt sich schlecht vereinbaren. Fuhrmann sagte dazu nur: "Er hat bei uns einen Vertrag bis einschließlich 2020."

 

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