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90 Minuten Magerkost in Gelsenkirchen

Schalke gurkt sich gegen Augsburg zum Klassenerhalt

Der FC Schalke 04 kam nicht über ein torloses Remis gegen Augsburg hinaus
Der FC Schalke 04 kam nicht über ein torloses Remis gegen Augsburg hinaus
Foto: © getty, Lars Baron
05. Mai 2019, 15:26
sport.de
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Schalke 04 hat sich kurz vor dem Ende einer völlig verkorksten Saison mit fußballerischer Magerkost zumindest den Klassenerhalt in der Bundesliga vorzeitig gesichert.

Im vorletzten Heimspiel erkämpfte sich das Team des "Jahrhunderttrainers" Huub Stevens gegen den FC Augsburg mit einem 0:0 den notwendigen Zähler, um auch rechnerisch nicht mehr auf den Relegationsplatz zurückfallen zu können. Sieben Punkte beträgt der Vorsprung von S04 auf den VfB Stuttgart vor den letzten beiden Spieltagen.

"Ich persönlich bin glücklich. Natürlich hätten wir das Spiel gewinnen müssen, aber ich bin erleichtert", sagte Schalkes Torwart Alexander Nübel angesichts des gesicherten Klassenverbleibs. "Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll, nach so einem Spiel. Da war schon Fremdschämen dabei", analysierte FCA-Kapitän Daniel Baier das schwache Niveau der Partie. "Es ist viel Druck und Last abgefallen", berichtete er vom Gefühl der Klassensicherung.

FCA-Coach Schmidt war froh, dass der Klassenverbleib nach der Stuttgarter 1:3-Niederlage am Vortag in Berlin schon vor dem Anpfiff in Gelsenkirchen feststand. Nicht nur, weil sich sein eigener Vertrag damit automatisch um ein Jahr bis 2021 verlängerte. Die Mannschaft habe das aber "sehr nüchtern aufgenommen", sagte der Schweizer im "Eurosport"-Interview.

"Wir sind in den Flieger eingestiegen und sobald wir im Landeanflug waren, kam das Gemurmel auf. Es gab kurze Klatscher", berichtete Schmidt von der Anreise tags zuvor. "Es gibt einem ein gutes Gefühl."

Schneider kann für die Bundesliga planen

Somit hat Sportvorstand Jochen Schneider endgültig Planungssicherheit und kann die Vorbereitungen für die kommende Saison vorantreiben. Die dringendste Personalie ist dabei die des Trainers. Denn Stevens, der im März auf den entlassenen Domenico Tedesco gefolgt war, wird den Klub nach dem abgewendeten Abstieg wie angekündigt wieder verlassen.

Als heißester Kandidat auf die Nachfolge wird der ehemalige Huddersfield-Teammanager David Wagner gehandelt. Auch der Posten des Sportdirektors ist vakant, hier sollen sich die Schalker um Markus Krösche bemühen, der beim Zweitligisten SC Paderborn sehr erfolgreich arbeitet.

Acht Tage nach dem überraschenden und stürmisch bejubelten Derbysieg beim Rivalen Borussia Dortmund zeigte sich aber einmal mehr, wieso der Vizemeister in dieser Saison so lange gegen den Abstieg gespielt hatte.

S04 hatte große Probleme, klare Torchancen zu kreieren und leistete sich zu viele Ungenauigkeiten. Weil aber auch der FCA, der den Klassenerhalt seit Samstag aufgrund der 1:3-Niederlage des VfB Stuttgart bei Hertha BSC bereits sicher hatte, wenig investierte, entwickelte sich ein Spiel auf mäßigem Niveau.

Schalke lässt spielerische Leichtigkeit vermissen

So blieb die Choreographie der Schalker Fans, die vor dem Anpfiff mit einem riesigen Transparent des im Februar verstorbenen Ex-Managers Rudi Assauer gedachten, der am 30. April 75 Jahre alt geworden wäre, lange Zeit das einzige Highlight.

Nur eine kleine Unsicherheit des Schalker Keepers Alexander Nübel nach einem Schuss von Konstantinos Stafylidis (29.) und ein aussichtsreicher Angriff von S04 über Suat Serdar und Breel Embolo (40.) sorgten für etwas Spannung auf dem Platz.

Erst nach der Pause wurden beide Teams kurzzeitig etwas zielstrebiger. Serdar traf nach einem Doppelpass mit Embolo nur den Pfosten (52.), kurz darauf reagierte S04-Torhüter Nübel nach einem abgelenkten Schuss von Michael Gregoritsch stark und bewahrte sein Team vor dem Rückstand (56.).

Danach aber nahm die Intensität schnell wieder ab: Augsburg verteidigte und überließ Schalke meist den Ball. Dem Stevens-Team mangelte es nicht an Einsatz und Engagement - dafür aber weiterhin an spielerischer Leichtigkeit.

So fiel S04 vor 59.841 Zuschauern in der nicht ausverkauften Arena auch bis in die Schlussphase kaum etwas ein, der auffällige Serdar (90.) prüfte kurz vor dem Ende FCA-Schlussmann Gregor Kobel.

 

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