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München gnadenlos effektiv: "Mit gutem Gefühl nach Hause"

Red Bull München siegt auf fremden Eis und fährt mit Vorsprung zurück in die Heimat
Red Bull München siegt auf fremden Eis und fährt mit Vorsprung zurück in die Heimat
Foto: © getty, Alexander Scheuber
19. April 2019, 12:09

Nach dem knallharten Play-off-Krimi mit Überlänge fuhren die Overtime-Spezialisten von Red Bull München "mit einem guten Gefühl" nach Hause - und ließen ratlose Verlierer zurück.

"Wir können uns nicht viel vorwerfen", sagte Eishockey-Nationalspieler Matthias Plachta vom Hauptrundensieger Adler Mannheim nach dem 1:2 nach Verlängerung im ersten Finale gegen den Serienmeister: "Wir haben nur unsere Chancen nicht genutzt."

Mit gnadenloser Effektivität hatten die Münchner durch das Tor des Ex-Mannheimers Frank Mauer nach 79 Minuten das erste Gigantenduell um die 99. deutsche Eishockey-Meisterschaft für sich entschieden. Bereits zum dritten Mal in den Play-offs gingen sie als Sieger nach Verlängerung vom Eis - obwohl die Adler mehr als 40 Minuten lang die klar bessere Mannschaft waren.

Dass den Münchnern nach dem längsten Halbfinale der deutschen Eishockey-Geschichte insgesamt 330 Spielminuten mehr in den Knochen steckten, merkte niemand. Im Gegenteil: Je länger das erste Endspiel dauerte, desto stärker wurden sie.

"Dafür machen wir viel Grundlagenausdauer", meinte Verteidiger Yannic Seidenberg mit einem Grinsen. Die Strapazen waren ohnehin schnell vergessen: "Nach einem Sieg in Mannheim fährt man mit einem guten Gefühl nach Hause." Und nimmt es mit ins zweite Duell am Samstag in eigener Halle.

Heftig Checks und fliegende Fäuste

Dann werden wie am Donnerstagabend harte, teils grenzwertige Checks und fliegende Fäuste wieder zum Programm gehören. Die Emotionen waren des Öfteren übergekocht - zum ersten Mal schon nach wenigen Minuten, als der Mannheimer Markus Eisenschmid vor der Münchner Bank nach einem Check von Mark Voakes zusammensackte. "Ich hatte einen Stock in den Rippen und bekam keine Luft mehr", berichtete der Nationalspieler, mit bislang sieben Treffern einer der besten Torjäger in den Playoffs.

Nach kurzer Behandlungspause kehrte er zurück und musste gleich den nächsten extrem harten Check einstecken. Auf die Frage, ob er sich von den Münchnern gejagt gefühlt habe, antwortete Eisenschmid erstaunlich offen: "So habe ich es auch wahrgenommen."

Verletzungssorgen bei beiden Teams

Die Münchner ihrerseits beklagten sich über gleich drei Verletzte: Justin Shugg, Mads Christensen und Keith Aulie sind aufgrund von "Oberkörperverletzungen" für das zweite Spiel fraglich. Vor allem der harte Check von David Wolf gegen Christensen brachte den Titelverteidiger auf die Palme.

"Es war ein hartes Spiel mit einigen Checks, aber so ist Eishockey", meinte Adler-Coach Pavel Gross, der möglicherweise am Samstag auf seinen angeschlagenen Verteidiger Mark Katic verzichten muss: "Es sind die letzten Spiele der Saison, da geht es hart zur Sache."

Die Münchner wissen, dass sie sich trotz des Auftaktsieges steigern müssen. "Wir müssen besser spielen, weil auch die Mannheimer zulegen werden", forderte Siegtorschütze Mauer, der 2015 noch mit den Adlern deren siebten und bislang letzten Titel gewann. Dann wechselte er zu den Bayern, mit denen er die vierte Meisterschaft in Folge im Visier hat.

44. Spieltag
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Kölner Haie
Kölner Haie
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Löwen Frankfurt
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Di, 27.01.
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Augsburger Panther
Augsburger Panther
Augsburg
2
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Eisbären Berlin
Eisbären Berlin
Berlin
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19:30
Di, 27.01.
Beendet
Fischtown Pinguins
Fischtown Pinguins
Bremerhaven
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Grizzlys Wolfsburg
Grizzlys Wolfsburg
Wolfsburg
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Di, 27.01.
n.V.
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ERC Ingolstadt
ERC Ingolstadt
Ingolstadt
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3
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Dresdner Eislöwen
Dresdner Eislöwen
Dresden
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1
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19:30
Di, 27.01.
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Iserlohn Roosters
Iserlohn Roosters
Iserlohn
1
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1
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Adler Mannheim
Adler Mannheim
Mannheim
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1
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1
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Di, 27.01.
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Straubing Tigers
Straubing Tigers
Straubing
3
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1
Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg
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1
19:30
Di, 27.01.
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Schwenninger Wild Wings
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Schwenni.
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EHC München
EHC München
München
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Di, 27.01.
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#MannschaftMannschaftSp.SOTPENOTPEToreDiff.Pkt.
1Kölner HaieKölner HaieKölner Haie443103811168:11256101
2Adler MannheimAdler MannheimMannheim4426131121156:1045289
3ERC IngolstadtERC IngolstadtIngolstadt4425321400176:1225485
4EHC MünchenEHC MünchenMünchen4425211312149:1113884
5Straubing TigersStraubing TigersStraubing4426111510153:1233083
6Fischtown PinguinsFischtown PinguinsBremerhaven4420311811137:136170
7Eisbären BerlinEisbären BerlinBerlin4417421722143:140367
8Grizzlys WolfsburgGrizzlys WolfsburgWolfsburg4418201833132:123964
9Nürnberg Ice TigersNürnberg Ice TigersNürnberg4417202113138:147-959
10Schwenninger Wild WingsSchwenninger Wild WingsSchwenni.4416032230122:135-1357
11Augsburger PantherAugsburger PantherAugsburg4412321953124:154-3054
12Iserlohn RoostersIserlohn RoostersIserlohn4411322512106:140-3446
13Löwen FrankfurtLöwen FrankfurtFrankfurt4411202623106:169-6342
14Dresdner EislöwenDresdner EislöwenDresden44511334086:180-9423
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#NamePenaltyTore
1Eisbären BerlinLiam Kirk030
2ERC IngolstadtRiley Barber026
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4Nürnberg Ice TigersSamuel Dove-McFalls022
5Straubing TigersNick Halloran020