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Eigentor-Misere stimmt Hertha BSC nachdenklich

Hertha BSC verlor beim SC Freiburg
Hertha BSC verlor beim SC Freiburg
Foto: © getty, Christian Kaspar-Bartke
10. März 2019, 11:01

Hertha BSC hat einen herben Rückschlag im Rennen um die Europacup-Teilnahme erlitten. Die Berliner unterlagen beim SC Freiburg. Im Mittelpunkt stand Vedad Ibisevic.

Vedad Ibisevic zog sich direkt nach dem Abpfiff auf das stille Örtchen zurück. Dort konnte der Kapitän des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC, dem der Gang zur Dopingprobe unangenehme Fragen ersparte, in Ruhe über seinen "Doppelpack" nachdenken.

Das Reden übernahm erst einmal sein Trainer. "Ich mache ihm keinen Vorwurf", sagte Pál Dárdai im Anschluss an das 1:2 (0:1) beim SC Freiburg: "Er kann nichts anderes machen. Er muss da seinen Kopf hinhalten."

Ibisevic sah es später ähnlich. "Ich musste mit meinem Gegenspieler dahin und erwische den Ball so unglücklich, dass er hinten rein fällt. Das ist total bitter", wurde der Altstar auf der Hertha-Homepage zitiert.

Niklas Stark stärkt Vedad Ibisevic den Rücken

Was Dárdai und Ibisevic beschrieben, war die entscheidende Szene in der 80. Minute. Ibisevic, der sich für seine starke Leistung vier Minuten zuvor mit einem Treffer auf der richtigen Seite belohnt hatte, köpfte unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw eine Ecke von Vincenzo Grifo zum Endstand ins eigene Tor.

Anstatt als Garant für einen Auswärtspunkt gefeiert zu werden, trottete der 34-Jährige als tragischer Held vom Platz. Die Aufmunterung seiner Teamkollegen war nur ein schwacher Trost für Ibisevic, der für den verletzten Davie Selke von Beginn an aufgelaufen war.

"Er muss dahingehen, er darf den Ball nicht durchlassen. Da kann man ihm überhaupt keinen Vorwurf machen", äußerte Niklas Stark.

Der Verteidiger wusste genau, wovon er redet. Schließlich traf der 23-Jährige in der zurückliegenden Partie kurioserweise auch hinten und vorne - im Gegensatz zum Spiel im Breisgau sprang gegen den FSV Mainz 05 aber ein Sieg (2:1) heraus.

Hertha BSC hadert mit Eigentor-Flut

Angesichts der vermehrten Treffer ins eigene Netz denkt Dárdai bereits über Hilfe von ganz oben nach. "Diesmal hat es Vedad erwischt. Ich glaube, wir müssen langsam mal in die Kirche gehen - bei den Toren, die wir herschenken", sagte der Coach: "Wir wollten durch einen Standard gewinnen - es kam andersrum."

Die Niederlage, die Nils Petersen vor 24.000 Zuschauern im ausverkauften Schwarzwaldstadion mit seinem achten Saisontor einleitete (27.), bedeutet für die Hertha einen herben Rückschlag im Rennen um die Europacup-Teilnahme.

"Immer, wenn wir nach oben kommen können, ist die erste Hälfte sehr zäh. Das ist auch eine psychologische Sache", analysierte Dárdai, dessen Klub seit über neun Jahren auf einen Sieg im Breisgau wartet.

Der SC musste den glücklichen Sieg, der fast schon den Klassenerhalt bedeuten dürfte, allerdings teuer bezahlen. Für Außenverteidiger Lukas Kübler ist die Saison gelaufen. Der 26-Jährige erlitt einen Bruch des Sprunggelenks. Kübler war mit seinem Kapitän Mike Frantz zusammengeprallt und musste vom Platz getragen werden.

Ob Innenverteidiger Philipp Lienhart ausfallen wird, ist noch offen. Der Österreicher war mit Hertha-Stürmer Salomon Kalou zusammengeprallt und hatte sich dabei am Kopf verletzt. Lienhart musste in der Pause raus. "Er hat nichts mehr gesehen", sagte Trainer Christian Streich.

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