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DFB ermittelt nach antisemitischem Tweet

Der DFB ermittelt gegen einen Union-Fan
Der DFB ermittelt gegen einen Union-Fan
09. März 2019, 12:10

Nach dem antisemitischen Twitter-Angriff gegen Almog Cohen vom Zweitligisten FC Ingolstadt 04 hat der Deutsche Fußball-Bund ein konsequentes Vorgehen gegen den Verfasser gefordert.

"Diesen widerlichen, antisemitischen Tweet verurteilen wir in aller Schärfe und fordern, dass dem konsequent nachgegangen wird", so DFB-Vizepräsident Rainer Koch in einer Verbandsmitteilung. Zugleich teilte der Verband mit, selbst aktiv zu werden und entsprechende Ermittlungen aufnehmen.

Bereits während des Gastspiels der Ingolstädter beim 1. FC Union Berlin (0:2) wurde der israelische Profi, der in der zweiten Halbzeit die Rote Karte sah, per Tweet antisemitisch beleidigt. Union hatte daraufhin unverzüglich die Polizei informiert, die Strafanzeige wegen Volksverhetzung gestellt hatte. Zugleich hatte die Polizei den Tweet am Freitagabend an den Staatsschutz weitergeleitet, der Ermittlungen aufgenommen hat.

Union-Präsident Dirk Zingler nahm den Hass-Tweet zum Anlass, jegliche Form von Rassismus zu verurteilen. "Ich schäme mich für solche Unioner. Wir werden alles daransetzen, sie zu isolieren und strafrechtlich verfolgen zu lassen. Union steht für humanistische und demokratische Werte. Wer diese nicht teilt, hat in unserem Verein und in unserem Stadion nichts verloren", erklärte Zingler auf der Webseite des Vereins. "Wir müssen den Kampf gegen die Verrohung unserer Gesellschaft entschlossen aufnehmen und ihn konsequent führen, auch in unseren Reihen."

Zingler rief zudem alle Vereinsmitglieder dazu auf, rassistische Fälle aktiv anzugehen und auch zu melden. So gäbe es immer wieder Berichte über Fälle von rassistischen Übergriffen im Stadion an der Alten Försterei, die nur selten gemeldet geschweige denn zur Anzeige gebracht würden. "Der 1. FC Union Berlin bittet alle Unioner um Unterstützung im Kampf gegen jegliche Art von Diskriminierung. Union steht für Mitmenschlichkeit und Toleranz!"

Die Schanzer hatten sich schon am Freitagabend via Twitter bei Union "für die unverzügliche Unterstützung" bedankt. "Auch nach der schmerzlichsten Niederlage gibt es manchmal Wichtigeres", twitterte der FC Ingolstadt.

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3VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburg1054125:141119
41. FC Kaiserslautern1. FC KaiserslauternK'lautern105329:7218
51. FC Magdeburg1. FC MagdeburgMagdeburg1052321:13817
61. FC Heidenheim 18461. FC Heidenheim 1846Heidenheim1043317:18-115
7Arminia BielefeldArminia BielefeldBielefeld1042416:15114
8FC St. PauliFC St. PauliSt. Pauli1026212:12012
9SpVgg Greuther FürthSpVgg Greuther FürthGr. Fürth1033413:16-312
10VfL OsnabrückVfL OsnabrückOsnabrück1032514:17-311
11VfL BochumVfL BochumBochum103258:11-311
12Hannover 96Hannover 96Hannover 961032510:16-611
13Karlsruher SCKarlsruher SCKarlsruhe1032513:21-811
14Energie CottbusEnergie CottbusCottbus1024418:20-210
15Eintracht BraunschweigEintracht BraunschweigBraunschweig1031616:18-210
16SV Darmstadt 98SV Darmstadt 98Darmstadt102359:19-109
17Holstein KielHolstein KielHolstein Kiel1015410:12-28
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