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UEFA verteidigt Videobeweis-Wahnsinn im Schalke-Spiel

Der Einsatz des Videobeweises sorgte für viel Unruhe
Der Einsatz des Videobeweises sorgte für viel Unruhe
Foto: © getty, Stuart Franklin
21. Februar 2019, 21:54

Die Europäische Fußball-Union UEFA hat den umstrittenen Einsatz des Videobeweises im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League zwischen Schalke 04 und Manchester City (2:3) verteidigt.

Die verhältnismäßige lange Zeit bis zur Entscheidung sei auf ein technisches Problem zurückzuführen, weswegen es für den Schiedsrichter Carlos Del Cerro Grande aus Spanien nicht möglich war, sich die strittigen Szenen noch einmal selbst anzusehen.

Daher habe der Videoschiedsrichter, so wie es das Protokoll vorsehe, nach Ansicht der Wiederholungen dem Schiedsrichter auf dem Platz die Situationen noch einmal geschildert. Es waren die ersten beiden Elfmeter nach Videobeweis in der Geschichte des Europapokals.

"Ich bin zufrieden, dass selbst ohne die Möglichkeit für den Schiedsrichter, mit seinen eigenen Augen die Vorkommnisse noch einmal zu sehen, die exzellente Zusammenarbeit des Teams zu richtigen Entscheidungen geführt hat", sagte UEFA-Schiedsrichterchef Roberto Rosetti.

"Es muss unterstrichen werden, dass Genauigkeit immer wichtiger ist als die Geschwindigkeit. Natürlich hatten die technischen Probleme einen großen Einfluss auf die Zeit bis zur Entscheidung, wir sind uns völlig bewusst, dass eine Reduzierung des Zeitfaktors ein Schlüssel zum Erfolg des VAR ist. Wir tun unser Möglichstes, die Überprüfung so schnell und effizient wie möglich auszuführen."

Nach einem Handspiel von Nicolas Otamendi hatte der Schiedsrichter zunächst auf Eckball entschieden. Erst auf Einspruch des Videoassistenten gab es Elfmeter für Schalke, den Nabil Bentaleb zum zwischenzeitlichen 1:1 verwandelte (38.). Auch das 2:1 für Schalke fiel durch einen Elfmeter von Bentaleb (45.), Fernandinho hatte zuvor Salif Sané gefoult, bevor dessen Abseitsposition zum Tragen kam.

 

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