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"Jetzt überwiegt der Schmerz"

EHC Red Bull München verpasst historischen Triumph

Der EHC Red Bull München hat einen historischen Triumph verpasst
Der EHC Red Bull München hat einen historischen Triumph verpasst
05. Februar 2019, 21:41

Knapp ein Jahr nach dem Silber-Wunder bei Olympia hat Meister Red Bull München eine weitere Sternstunde für das deutsche Eishockey verpasst.

Mit sechs Helden von Pyeongchang unterlagen die Bayern im Finale der Champions League in Göteborg den Frölunda Indians mit 1:3 (0:1, 0:2, 1:0).

345 Tage nach dem sensationellen Erfolg der Nationalmannschaft blieb den Münchnern damit der erste deutsche Triumph im Europacup verwehrt. Zuvor waren bereits die Kölner Haie 1995, die Düsseldorfer EG 1991 und der EV Füssen 1966 im Endspiel des Europapokals gescheitert. Die Haie hatten zudem beim Finalturnier 1985 den zweiten Platz belegt.

"So wunderschön unser Sport Eishockey ist, so schmerzhaft kann er sein. So kurz vor dem Ziel zu scheitern und jetzt den anderen beim Feiern zuzuschauen, tut wahnsinnig weh", sagte Verteidiger Konrad Abeltshauser: "Jetzt überwiegt der Schmerz, aber wir können stolz auf das sein, was wir in der Champions League geleistet haben."

Silbermedaillengewinner Yasin Ehliz erzielte erst acht Minuten vor Schluss vor 12.044 Zuschauern im Scandinavium das einzige Tor für die Münchner. "Ganz Eishockey-Deutschland steht hinter uns", hatte Olympia-Held Frank Mauer vor dem Finale erklärt. In der Tat hatten die Konkurrenten aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) den Münchner beste Wünsche nach Schweden geschickt.

Unterzahl wird EHC Red Bull München zum Verhängnis

Nach mutigem Beginn geriet der dreimalige deutsche Meister, der in der DEL zuletzt neun Spiele in Folge gewonnen hatte, im ersten Unterzahlspiel durch Samuel Fagemo in Rückstand (11.). Die Schweden setzten die Gäste mit hohem Tempo und präzisem Passspiel enorm unter Druck. Nationaltorwart Danny aus den Birken bekam viel Arbeit.

Als München in Überzahl spielte, hatte Yannic Seidenberg die große Chance zum Ausgleich, scheiterte aber an Torhüter Johan Gustafsson (22.). Besser machte es erneut der viermalige schwedische Meister: Ryan Lasch erhöhte im Powerplay auf 2:0 (25.).

Als gleich zwei Münchner auf der Strafbank saßen, sorgte Ponthus Westerholm bereits für die Entscheidung (37.). Selbst 31 Sekunden in 5:3-Überzahl konnte der DEL-Tabellenzweite nicht zu einem Tor nutzen, die beste Chance vergab Torjäger Michael Wolf (39.). Ehliz traf, als Trainer Don Jackson alles auf eine Karte setzte und aus den Birken zugunsten eines weiteren Stürmers vom Eis nahm.

Frölunda, Tabellenfünfter der schwedischen SHL, hatte bereits 2016 und 2017 die Champions League gewonnen. Star des Teams ist Kapitän Joel Lundqvist, dreimaliger Weltmeister und Zwillingsbruder des NHL-Startorwarts Henrik Lundqvist. In ihrer jetzigen Form wird die Champions League erst seit 2014 ausgetragen.

München hatte die Vorrunde als Tabellenzweiter abgeschlossen und dabei den elfmaligen finnischen Meister TPS Turku ausgeschaltet. In der K.o.-Runde setzten sich die Bullen gegn den EV Zug/Schweiz, die Malmö Redhawks und Red Bull Salzburg durch.


Frölunda Indians/Schweden - Red Bull München 3:1 (1:0, 2:0, 0:1). - Tore: 1:0 Fagemo (10:32), 2:0 Lasch (24:16), 3:0 Westerholm (34:27), 3:1 Ehliz (51:29). - Zuschauer: 12.044. - Strafminuten: Frölunda 14 - München 24

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HC Plzeň
HC Plzeň
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Skellefteå AIK
Skellefteå AIK
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Bílí Tygři Liberec
Bílí Tygři Liberec
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Frölunda HC
Frölunda HC
Frölunda HC
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n.V.
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Växjö Lakers
Växjö Lakers
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Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
Genève
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Rögle BK
Rögle BK
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KooKoo Hockey
KooKoo Hockey
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HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
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Moser Medical Graz 99ers
Moser Medical Graz 99ers
Graz
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SaiPa Lappeenranta
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Storhamar Ishockey
Storhamar
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Dynamo Pardubice
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