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Real Madrid und Al Ain im "Spiel für die Geschichtsbücher"

Der FC Al Ain steht sensationell im Finale der Klub-WM
Der FC Al Ain steht sensationell im Finale der Klub-WM
Foto: © getty, Mirco Lazzari gp
21. Dezember 2018, 13:28

Der FC Al Ain steht sensationell im Finale der Klub-WM. Der Gastgeber aus den Vereinigten Arabischen Emiraten hofft gegen Real Madrid auf ein Fußballwunder.

Al Ain? Wenn Toni Kroos an Real Madrids Finalgegner bei der Klub-WM denkt, hat er ein großes Fragezeichen im Kopf. "Um ehrlich zu sein, habe ich ihr Spiel nicht gesehen. Wir kennen sie nicht", sagte der ehemalige Weltmeister. Die Gastgeber aus den Vereinigten Arabischen Emiraten gehen als klarer Außenseiter am Samstag ins größte Spiel ihrer Vereinsgeschichte - und sind dennoch erstaunlich selbstbewusst.

"Ich hoffe, nicht das Kroatien dieser WM zu werden. Sie haben das Finale verloren, ich will es gewinnen", sagte Trainer Zoran Mamic vor dem Showdown gegen die Königlichen: "Ich lebe schon mehrere Jahre hier. Wir blicken auf den größten Erfolg im Fußball in diesem Land. Ich hoffe, das Beste kommt noch."

"Das ist für uns die Erfüllung eines süßen Traumes"

Die Erfolge seines Teams sind eine willkommene Abwechslung für Mamic. Der frühere Bundesligaspieler war im Juni 2018 als Komplize seines Bruders Zdravko wegen Steuerhinterziehung bei Spielertransfers in Kroatien zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Gegen diese legte der 47-Jährige nach eigenen Angaben aber Berufung ein.

So gesehen ein Glücksfall für den Scheich-Klub. Fast so wie der Weg ins Finale der Klub-WM. Im Playoff gelang der Mamic-Elf gegen das Team Wellington FC aus Neuseeland nach einem 0:3-Rückstand noch eine beeindruckende Aufholjagd - nach 120 Minuten stand es 3:3, das Elfmeterschießen endete 4:3.

Auch im Halbfinale rettete sich Al Ain angeführt vom ehemaligen HSV-Profi Marcus Berg gegen den argentinischen Copa-Libertadores-Sieger River Plate ins Elfmeterschießen - und bewies abermals Nervenstärke. "Das ist für uns die Erfüllung eines süßen Traumes", sagte Verteidiger Ismail Ahmed zu "fifa.com".

Real Madrid will dritten Titel in Serie

Dieser Traum könnte am Samstag noch süßer enden. Ein Sieg von Al Ain, das in der Vergangenheit auch vom früheren Bundesligacoach Winfried Schäfer (2007 - 2009) trainiert worden war, wäre wohl eine der größten Fußball-Sensationen des Jahres. Denn die Rollen könnten kaum deutlicher verteilt sein.

Champions-League-Sieger Real Madrid peilt in Bestbesetzung den dritten Titel bei der Klub-WM in Serie an. Die Mannschaft von Trainer Santiago Solari hofft auf die erste Trophäe nach der Ära Cristiano Ronaldo - und könnte bei einem Triumph zum alleinigen Rekordsieger des Wettbewerbs aufsteigen. Sowohl Real als auch Erzrivale FC Barcelona haben bisher dreimal gewonnen.

"Wir müssen konzentriert auftreten", gab Kroos die Marschrichtung vor: "Wenn wir so spielen, werden wir gewinnen. Damit würden wir Geschichte schreiben." Eines steht fest: Egal, wer gewinnt, es wird ein Spiel für die Geschichtsbücher.

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