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Salihamidzic will noch nicht vom Titel reden

FC Bayern frohlockt: "Wir sind wieder dahaaa!"

Der FC Bayern holte gegen RB Leipzig drei wichtige Punkte
Der FC Bayern holte gegen RB Leipzig drei wichtige Punkte
Foto: © getty, Sebastian Widmann
20. Dezember 2018, 11:15

Bayern München hat den Rückstand auf Borussia Dortmund auf sechs Punkte verkürzt. Nach dem 1:0 gegen RB Leipzig geht es aber vor allem auch um Personalfragen.

Thomas Müller kam mit einem Grinsen aus dem Kabinengang. Seine gute Laune war nicht nur erkennbar, sie war auch deutlich hörbar. "Wir sind wieder dahaaa! Wir sind wieder dahaaa!", rief er auf dem Weg aus dem Stadion hinaus, doch ehe er verschwunden war, gab er noch eine Ferndiagnose zu Borussia Dortmund ab: "Natürlich fühlt sich das nicht gut an, wenn man verliert und der Gegner punktet."

Für Bayern München wiederum fühlte sich das 1:0 (0:0) gegen RB Leipzig verdammt gut an. Erst der Jubel über das späte Siegtor des eingewechselten Franck Ribéry (83.), später der Jubel nach dem Schlusspfiff - beide Male war nicht zu übersehen, wie groß die Erleichterung bei den Münchnern war, auch bei ihrem Chef: "Das Christkind hat es gut mit uns gemeint", sagte Karl-Heinz Rummenigge. "Das waren wichtige Punkte."

Kimmich sieht einen "Murkskick"

Zumindest bis Freitagabend beträgt der Rückstand des FC Bayern nun nur sechs statt neun Punkte, und der Rekordmeister wittert wieder ein bisschen Titelluft. "Es war wichtig", sagte Müller, "ein Zeichen zu setzen, dass mit uns wieder zu rechnen ist." Schön anzusehen war dieses Zeichen allerdings nicht, "es war eher ein Murkskick", sagte Joshua Kimmich, "wir haben das über die Mentalität gewonnen."


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Dieser Wille, versicherte Kimmich, werde auch am Samstag bei Eintracht Frankfurt wieder erkennbar sein, "da wird man eine Mannschaft sehen, die zeigt, dass sie gewinnen will". Weil am Freitag der Tabellenführer gegen den Tabellenzweiten spielt, "können wir entweder an Gladbach vorbei oder näher an Dortmund sein", rechnete Torhüter Manuel Neuer schon mal vor. Mit Mönchengladbach sind die Bayern punktgleich (33).

Angespannte Personalsituation beim FC Bayern

Dieses Auswärtsspiel in Frankfurt "wird nochmal eine ganz harte Nuss", glaubt Kimmich, aber: Im Falle eines Sieges "ist in der Rückrunde einiges möglich". Ein Sieg ist also Pflicht, denn "sechs Punkte", sagte Rummenigge, "sind noch viel". Und nein, betonte deshalb Sportdirektor Hasan Salihamidzic, "wir wollen nicht von der Meisterschaft reden". Wichtig sei aber, "dass wir uns mal wieder gezeigt haben".

Mindestens ebenso sehr wie Tabelle beschäftigt den FC Bayern kurz vor Weihnachten auch seine Personalsituation. Gegen die mutigen, aber dann doch nicht entschlossen genug auftretenden Leipziger mussten Serge Gnabry (23.) und Kingsley Coman (61.) vorzeitig vom Platz, ebenso der gute Renato Sanches (90.+2): Er sah Gelb-Rot für einen Rempler gegen Stefan Ilsanker, der wiederum Rot für ein Foul an Thiago gesehen hatte (90.+1).

Schlägt der FC Bayern auf dem Transfermarkt zu?

Gegen Leipzig fehlten außerdem Jerome Boateng, Arjen Robben und James - womöglich weitere Gründe für die Münchner, sich im Winter auf dem Transfermarkt umzuschauen. Angeblich haben sie Interesse an Lucas Hernandez: Der französische Weltmeister von Atlético Madrid wäre für festgeschriebene 80 Millionen Euro zu haben. "Bestätigen kann man erst was, wenn es fix ist, aber fix ist noch nichts", sagte Rummenigge.

Ein entschlossenes Dementi klingt anders, zumal Rummenigge ungefragt ergänzte, es sei "sicherlich ein Vorteil", dass die Ausstiegsklausel für den Linksverteidiger jederzeit einzulösen sei. Auch nicht dementieren wollte er, dass sich die Münchner mit Timo Werner beschäftigen: Der Leipziger Nationalstürmer brachte sich nach dem Spiel selbst ins Gespräch, Salihamidzic hatte Mühe, einen Wechsel im Sommer als Gerücht abzutun.

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Nur bei einer Personalie waren Rummenigge und Salihamidzic deutlich: Der angeblich abwanderungswillige Mats Hummels darf nicht weg. Jedenfalls nicht in der Winterpause.

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