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Bilanz bei Werder bislang durchwachsen

Sahins Rückkehr nach Dortmund: Im falschen Trikot

Nuri Sahin wechselte im Sommer vom BVB zu Werder Bremen
Nuri Sahin wechselte im Sommer vom BVB zu Werder Bremen
Foto: © getty, Christian Kaspar-Bartke
14. Dezember 2018, 18:08
sport.de
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Nach insgesamt 14 Jahren verließ Nuri Sahin im Sommer Borussia Dortmund und wechselte zu Werder Bremen. Am Samstag (ab 18:30 Uhr im Live-Ticker) kehrt der 30-Jährige mit den Grün-Weißen erstmals zu seiner großen Liebe zurück. Doch Sahin droht beim Duell mit dem BVB die Bank. Das erste Zwischenfazit seiner Bremer Zeit fällt ernüchternd aus.

Manch ein BVB-Fan rieb sich verwirrt die Augen, als er am Mittwoch den Youtube-Kanal von Borussia Dortmund besuchte. Dort veröffentlichte der BVB ein Video des Quiz-Formats "Wer kennt mehr?", bei dem sich zwei Profis in einer Raterunde duellieren.

Diesmal dabei, gut gelaunt und in voller schwarz-gelber Trainingsmontur: Ex-Kapitän Marcel Schmelzer - und Nuri Sahin. "Cool, Nuri Sahin spielt wieder bei uns", kommentierte ein Fan unter dem Clip, "Warum ist Sahin wieder bei Dortmund?" ein anderer.

Die Auflösung ist einfach: Der BVB hatte die Episode bereits während der Saisonvorbereitung aufgezeichnet. Damals stand Sahin noch beim achtfachen deutschen Meister unter Vertrag.

Erst am 31. August, dem letzten Tag der Transferperiode, gab der frühere türkische Nationalspieler, mit dem BVB-Trainer Lucien Favre nicht mehr plante, seinen Wechsel zu Werder bekannt. In Bremen feierte man die überraschende und durch Dortmunder Zugeständnisse finanziell wenig risikoreiche Verpflichtung als echten Coup.

Nuri Sahin bei Werder Bremen kein Stammspieler

Knapp vier Monate sind seitdem vergangen und auch wenn es öffentlich natürlich keiner so deutlich sagt: In Sachen Sahin dürfte an der Weser inzwischen etwas Ernüchterung eingekehrt sein.

Der Routinier habe "die Erwartungen neben dem Platz 1000-prozentig erfüllt", sagte Bremens Trainer Florian Kohfeldt vor der Partie in Dortmund. Er sei mit Sahin "auch als Spieler definitiv zufrieden". 

Die Wahrheit ist aber: Einen Stammplatz hat der laut "kicker"-Umfrage unter den Profis beste Bundesligaspieler der Dortmunder Meistersaison 2010/2011 bei Werder nicht. In acht Punktspielen stand Sahin bislang für die Norddeutschen auf dem Platz, nur ein einziges Mal über die vollen 90 Minuten. Seine Leistungen waren überschaubar.

Nuri Sahin hat "Selbstverständnis verloren"

Nur bei seinem Startelfdebüt gegen Hertha BSC am fünften Spieltag wies der Mittelfeldspieler nach, dass er eine echte Verstärkung für Werder sein kann. Den zwischenzeitlichen Negativlauf mit fünf Spielen ohne Sieg konnte der Neuzugang nicht verhindern. Wie viele andere Bremer Profis habe Sahin "etwas von dem Selbstverständnis verloren, mit dem Ball so dominant aufzutreten wie wir das eigentlich wollen", bilanzierte auch Kohfeldt.

Was den langjährigen Borussen im Gegensatz zu vielen seiner Berufskollegen auszeichnet: Selbstkritik und Selbstlosigkeit sind für ihn nicht nur hohle Phrasen. Oder, wie Kohfeldt es ausdrückt: "Nuri stellt sich nie über das Team, sondern denkt immer im Sinne der Mannschaft."

Vor dem Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf am vergangenen Wochenende zeigte sich Sahin intern mit seiner Form unzufrieden. Er sprach mit Kohfeldt offen darüber, ob Konkurrent Kevin Möhwald der Mannschaft aktuell vielleicht besser helfen kann. Möhwald stand in der Startelf - und hatte mit einer blitzsauberen Vorstellung einen Anteil am wichtigen 3:1-Erfolg.

BVB verabschiedet Nuri Sahin vor Partie gegen Werder Bremen offiziell

Dass Kohfeldt in Dortmund dennoch mit Sahin von Beginn an plant, darf bezweifelt werden. "Nuri kann sich natürlich Hoffnungen machen, am Samstag wieder in der Startelf zu stehen", versicherte der Coach zwar pflichtschuldig, vermied aber, dem gebürtigen Sauerländer einen Persilschein für den Auftritt an alter Wirkungsstätte auszustellen.

So könnte es sein, dass Sahin in seinem "Wohnzimmer" Signal Iduna Park nur einmal im Mittelpunkt steht: Vor der Partie, wenn der BVB den verdienten Profi offiziell verabschiedet, wie Sportdirektor Michael Zorc ankündigte.

Die Ovationen des Dortmunder Publikums sind Sahin dann gewiss - auch, wenn er sie nicht in Schwarz und Gelb entgegennehmen wird.

Tobias Knoop

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