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"Es geht nicht ums Schönspielen"

Hertha baut auf Fan-Support - Dárdai spricht Klartext

Pál Dárdai nimmt die Spieler von Hertha BSC in die Pflicht
Pál Dárdai nimmt die Spieler von Hertha BSC in die Pflicht
Foto: © getty, Stuart Franklin
22. November 2018, 14:01

Hertha BSC braucht gegen die TSG Hoffenheim einen Sieg als Stimmungsaufheller. Nach dem guten Saisonstart hat der Klub inzwischen nicht nur sportlich mit Problemen zu kämpfen.

Im Berliner Olympiastadion wird es wieder laut. Für Hertha BSC, den Klub, der nach der verloren gegangenen Ruhe sucht, ist ausgerechnet das eine gute Nachricht. Vor dem Heimspiel der Fußball-Bundesliga am Samstag gegen die TSG Hoffenheim (15:30 Uhr) wurde das zuletzt verhängte Verbot von Spruchbändern und -bannern sowie Blockfahnen und Doppelhaltern wieder aufgehoben.

Der nach den Ausschreitungen von Dortmund eskalierte Streit zwischen Ultras und Klubführung ist vorerst befriedet. Die Ostkurve hat die im vergangenen Heimspiel gegen RB Leipzig (0:3) aus Protest versagte lautstarke Unterstützung angekündigt. Die Rahmenbedingungen für die auch sportlich benötigte Trendwende sind geschaffen, die Atmosphäre im Verein bleibt trotz des positiven Saisonstarts dennoch angespannt.

"Der Rahmen ist abgesteckt. Die Gespräche werden in den nächsten Tagen und Wochen fortgesetzt. Wir benötigen einen vernünftigen Austausch", sagte Manager Michael Preetz, dessen Vertrag am Donnerstag um drei Jahre bis mindestens 2022 verlängert wurde. Es habe konstruktive Gespräche mit Fanvertretern gegeben, so Preetz, der dennoch betonte: "Es gibt klare Regeln, an die man sich halten muss."

Preetz äußert sich zu Kritik

Der Burgfrieden war überfällig. Der heftige Disput zwischen dem harten Kern der Anhänger und der Klubführung schien sich zuletzt auch auf die Mannschaft negativ auszuwirken. Das Team ließ Preetz laut "kicker" sogar abblitzen, als der 51-Jährige es im Vorfeld des Leipzig-Spiels zu einer gemeinsamen Aktion auf dem Rasen bewegen wollte. Auch bei den Fans geriet Preetz in die Kritik.

Dissonanzen zwischen ihm und der Mannschaft wies Preetz am Donnerstag zurück, den Vorfall bestätigte er aber indirekt. Dabei sprach Preetz von "demokratischen Prozessen" und einer "Entscheidung, die die Mannschaft getroffen hat."

Der Zwist mit den Fans, der Hertha BSC bereits seit Jahren in verschiedenen Ausprägungen beschäftigt, ist dabei längst nicht die einzige Baustelle. Der Abgang von Rainer Widmayer, Co-Trainer von Chefcoach Pál Dárdai, im Sommer nach Stuttgart soll beschlossene Sache sein. Für den Klub wäre dies ein herber Verlust, der auch Dárdai nicht schmecken dürfte.

Dárdai nimmt Team in die Pflicht

Sportlich sind die Probleme in den vergangenen Wochen ohnehin größer geworden. Die Defensive, lange Herthas Prunkstück, ist von verletzungsbedingten Ausfällen gebeutelt und nicht mehr so stabil wie gewohnt.

Auch die Ergebnisse ließen zuletzt zu wünschen übrig. Seit fünf Ligaspielen ist Hertha sieglos. Erfolgen wie bei Borussia Dortmund (2:2) stehen Enttäuschungen wie gegen Leipzig oder zuletzt bei Fortuna Düsseldorf (1:4) gegenüber.

Die Ausgangslage für das schwierige Duell mit Hoffenheim ist deshalb klar. "Fakt ist, dass wir uns steigern müssen. Unsere Laufbereitschaft muss wieder steigen. Ich erwarte einen aggressiven und motivierten Auftritt, bei dem wir uns auf die Basics konzentrieren wollen. Es geht nicht ums Schönspielen. Es geht ums Gewinnen!", sagte Dárdai.

Drei Punkte würden zur erhofften Ruhe in Berlin sicher beitragen.

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