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Münchner stehen vor richtungweisenden Wochen

Kovac beim FC Bayern: Ein Trainer fühlt sich einsam

Beim FC Bayern unter starkem Druck: Niko Kovac
Beim FC Bayern unter starkem Druck: Niko Kovac
Foto: © getty, Alexander Hassenstein
07. November 2018, 12:15

Die Krise des FC Bayern ist nicht zuletzt eine Krise der Führungsetage: Karl-Heinz Rummenigge, Uli Hoeneß und Hasan Salihamidzic geben derzeit keine gute Figur ab.

Zu Beginn dieser Woche, die eine schicksalhafte für ihn werden dürfte, sah Niko Kovac nicht aus wie einer, der um seinen Arbeitsplatz fürchtet. Frisch rasiert, bemerkenswert gut gelaunt und einigermaßen tiefgründig reagierte der Trainer des FC Bayern auch auf die bohrenden Fragen zu seiner Zukunft. "Intern", sagte er, sei die Unterstützung seiner Vorgesetzten "absolut da", und er ergänzte: "Ob das auch öffentlich gemacht werden soll oder muss, darüber kann man diskutieren."

Vor allem der Nachsatz lässt Raum für Interpretationen, kann aber auch so verstanden werden, als wolle Kovac signalisieren: Ein bisschen öffentliche Unterstützung könnte jetzt auch nicht schaden. Doch von Karl-Heinz Rummenigge, Uli Hoeneß und Hasan Salihamidzic ist dieser Tage nichts zu hören. "Bis aufs Blut" werde er Kovac verteidigen, hat immerhin Hoeneß gesagt - doch das liegt schon mehr als einen Monat zurück. Mittlerweile darf sich der Trainer alleingelassen vorkommen.

Angespannte Situation vor Königsklassen-Duell gegen Athen

Zweieinhalb Wochen ist es her, da hauten die drei Chefs in aller Öffentlichkeit mal so richtig auf den Tisch und dabei, salopp gesagt, den Medien eine rein. Doch sollten sie damit tatsächlich bezweckt haben, die Reihen zu schließen, ist der Versuch misslungen. Vielmehr dringen weiterhin Interna nach draußen, was Kovac zu der Bemerkung veranlasste: "Es ist wie in der Familie auch: Wenn sie zusammenhält, ist es leicht, wenn nicht, geht sie auseinander."

Der Satz hätte so oder ähnlich auch von Hoeneß stammen können, der den FC Bayern als eine, als seine Familie ansieht und über sie wachen will wie ein Patriarch. Nur: Kovac scheint nicht so sicher zu sein, ob er ein vollwertiges Mitglied dieser Familie ist. Was nicht zuletzt daran liegt, dass die Spieler beim FC Bayern schon immer wichtiger waren als der Trainer. Die Türe von Hoeneß stand immer offen für all jene, die mit sich, der Welt oder eben dem Trainer unzufrieden waren.

Kovac wird dies wissen. Er hat ja schon mal beim FC Bayern gespielt. Vor dem Champions-League-Spiel gegen AEK Athen am Mittwochabend in München sagte er nach den ersten Anmerkungen zum familiären Zusammenhalt auch: "In der Geschichte gab es genug Beispiele, ob es Troja war, ob es Cäsar war. Wir müssen zusammenhalten, vom Zeugwart bis zum Trainer." Troja? Cäsar? Die Trojaner gingen der Sage nach unter, weil sie das legendäre Pferd in die Stadt holten. Cäsar wurde Opfer einer Verschwörung.

Weitere Unglückliche Aussage von Salihamidzic

Kovac war zweifellos nicht die erste Wahl als Nachfolger von Jupp Heynckes. Für Hoeneß war das zu lange Jupp Heynckes, für Rummenigge wohl Thomas Tuchel. Und für Salihamidzic? Neulich, bei besagter Pressekonferenz, fiel ihm Rummenigge sogar ins Wort. So etwas gehe überhaupt nicht, sagte "Sky"-Experte Lothar Matthäus dem "SID": "Auch die Spieler bekommen mit: Hasan hat da oben nicht so viel zu sagen, wie man es eigentlich von einem Sportdirektor erwartet."

Kovac hilft es jedenfalls nicht, wenn seine Vorgesetzten ihn nicht auch mit demonstrativen Ansagen in der Öffentlichkeit stärken - sondern ihm sogar in den Rücken fallen. Am vergangenen Samstag ließ sich Salihamidzic nach dem 1:1 im Ligaspiel gegen den SC Freiburg zu der verunglückten Aussage hinreißen, er frage sich auch, wo die von Kovac angekündigten Fortschritte blieben. Da wäre Schweigen ausnahmsweise besser gewesen.

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