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"Jetzt sind wir in der Realität angekommen"

Werder-Motor stockt: Mainz besiegt schlafmützige Bremer

Werder Bremens Davy Klaassen kann es nicht fassen: Mainz nimmt die drei Punkte mit
Werder Bremens Davy Klaassen kann es nicht fassen: Mainz nimmt die drei Punkte mit
Foto: © getty, Alex Grimm
04. November 2018, 20:01

Angeführt von seiner Franzosen-Fraktion hat der FSV Mainz 05 das vermeintliche Topteam von Werder Bremen auf Normalmaß zurechtgestutzt. Nach dem 2:6 zuletzt gegen Bayer Leverkusen unterlagen die Hanseaten zum Abschluss des zehnten Spieltages bei ihrem Lieblings-Auswärtsgegner 1:2 (0:1). Durch die Niederlage bei den zuletzt kriselnden Mainzern hat Werder die Rückkehr in die Spitzengruppe verpasst.

Unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw trafen die Franzosen Jean-Philippe Mateta (25.) und Jean-Philippe Gbamin (51.) für die Mainzer (12 Punkte), die zum ersten Mal seit viereinhalb Jahren wieder zu Hause gegen Werder gewinnen konnten. Daran konnte auch der Treffer von Werder-Oldie Claudio Pizarro (78.) nichts mehr ändern.

Nach zuvor sieben Pflichtspielen ohne Sieg reichten den Rheinhessen einfache Mittel wie Laufstärke und Einsatzwille zum Dreier. Durch den Sieg kletterte der FSV auf den zwölften Platz. Die Bremer (17 Punkte) bleiben Sechster.

"Jetzt sind wir wieder in der Realität angekommen. Wir müssen nun wieder schnell dahin kommen, wo wir an den ersten acht Spieltagen standen", sagte Bremens Maximilian Eggestein selbstkritisch nach dem Schlusspfiff bei "Sky".

Werder Bremen startet schläfrig in Mainz

Die 25.105 Zuschauer in der Mainzer Arena sahen in der Anfangsphase eine völlig zerfahrene Partie. Die ständigen Ballverluste auf beiden Seiten ließen kaum einen Spielfluss aufkommen. Die Mainzer wie auch die Bremer gewannen zumeist die Zweikämpfe in der Defensive, nach vorne ging so gut wie nichts.

Nach einer Viertelstunde erhöhten die Gastgeber, die ohne René Adler, Florian, Müller, Phillipp Mwene, Ridle Baku und Emil Berggreen auskommen mussten, die Schlagzahl. Der Kameruner Pierre Kunde Malong hatte die erste Chance der Begegnung (16.).

Die Bremer, bei denen Ole Käuper, Fin Bartels und Aron Johannsson fehlten, hatten auch nach 20 Minuten noch keine gefährliche Szene vorzuweisen - trotz des enormen Potenzials in der Offensive. Die Vorstellung der Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt war bis zu diesem Zeitpunkt enttäuschend.

Moisander hilft kräftig mit

So war es nicht verwunderlich, dass die Mainzer die Schwäche der Norddeutschen zur Führung nutzten. Der Franzose Mateta, der im Sommer für die FSV-Rekordablöse von acht Millionen Euro an den Rhein kam, erzielte sein zweites Saisontor - unter gütiger Hilfe von Niklas Moisander.

Sieben Minuten später hätten die Mainzer ihre Führung eigentlich ausbauen müssen. Nach einem Fehler von Werder-Torwart Jiri Pavlenka konnten weder Kapitän Stefan Bell noch Danny Latza vollstrecken. Der miserable Auftritt seiner Schützlinge ließ Werder-Coach an der Seitenlinie wüten, aufwecken konnte er seine Elf dennoch nicht.

Pizarro-Treffer bringt ersehnten Schwung für Werder

Das gelang dem Trainer erst in der Kabine. Zu Beginn des zweiten Durchgangs präsentierten sich die Gäste wesentlich aktiver. Die Versäumnisse der ersten Hälfte holten die Bremer dennoch ein, Gbamin traf aus der Distanz - zum ersten Mal in der laufenden Spielzeit.

Kohfeldt reagiert umgehend und brachte bei einem Doppelwechsel unter anderem Pizarro, der dann auch noch einmal für Spannung sorgte. Max Kruse scheiterte anschließend noch an Robin Zentner, der etatmäßigen Nummer drei der Gastgeber.

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