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VfB von Buchwald-Kritik irritiert - Berthold legt nach

Guido Buchwald hat mit seinen Aussagen zum VfB Stuttgart für Irritationen gesorgt
Guido Buchwald hat mit seinen Aussagen zum VfB Stuttgart für Irritationen gesorgt
Foto: © getty, Thorsten Wagner
02. November 2018, 10:15

Die Kritik von Fußball-Weltmeister Guido Buchwald an Stuttgarts Sportvorstand Michael Reschke hat beim VfB für einige Unruhe gesorgt. "Dieser Vorgang wird Gegenstand der nächsten Aufsichtsratssitzung Anfang Dezember sein", kündigte Präsident Wolfgang Dietrich in "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten" an.

Er sei "überrascht, dass einen Tag vor einem wichtigen Spiel solche Aussagen getätigt werden. Aktuell haben wir definitiv wichtigere Themen auf der Agenda, als derartige Interviews zu kommentieren", ergänzte Dietrich vor dem Bundesligaspiel des Tabellenletzten am Freitagabend gegen Eintracht Frankfurt (20:30 Uhr).

Ihn würden "alle Nebenkriegsschauplätze nicht interessieren", sagte Reschke. Es gehe ausschließlich darum, "erfolgreich Fußball zu spielen".

Buchwald hatte sich mehr Sachverstand an verantwortlichen Stellen gewünscht. "Mir wäre eine breitere sportliche Kompetenz im Verein für die Zukunft sehr wichtig. Es ist immer schwierig, wenn alles an einer Person festgemacht wird", sagte er bei "Sport1".

Thomas Berthold äußert Zweifel an Michael Reschke

Als einen "Fehler" bezeichnete Buchwald die Entscheidung, den Vertrag mit dem mittlerweile entlassenen Trainer Tayfun Korkut nach der vergangenen Saison bis 2020 zu verlängern. Brisant sind die Aussagen auch deshalb, weil Buchwald beim VfB Mitglied des Aufsichtsrates ist.

Auch der ehemalige VfB-Profi Thomas Berthold äußerte Zweifel an Reschkes Arbeit. "Wo will der VfB eigentlich hin? Wofür steht er? Wie will er Fußball spielen? Mir fällt da ehrlich gesagt nichts ein", sagte der Weltmeister bei "Spox" und "Goal". Zudem würde die Achse des VfB um die Führungsspieler Mario Gomez und Christian Gentner "nicht funktionieren. Es ist von vorne bis hinten überhaupt keine Struktur im Spiel da."

Der VfB war nach neun Spieltagen Tabellenletzter in der Bundesliga. Nach der Entlassung von Korkut gab es zuletzt unter Nachfolger Markus Weinzierl deutliche Niederlagen gegen Borussia Dortmund und bei der TSG Hoffenheim (jeweils 0:4).

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