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Hamburg lässt Wiesbaden keine Chance

Lasogga ballert den HSV in die nächste Runde

Pierre-Michel Lasogga traf gegen Wiesbaden doppelt
Pierre-Michel Lasogga traf gegen Wiesbaden doppelt
Foto: © getty, Alex Grimm
30. Oktober 2018, 22:47

Bundesliga-Absteiger Hamburger SV hat mit seinem neuen Trainer Hannes Wolf den zweiten Sieg im zweiten Spiel und einen seltenen Pokal-Erfolg gefeiert. Mit 3:0 (1:0) setzte sich der Zweitliga-Tabellenzweite beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden durch und zog erst zum dritten Mal in den vergangenen acht Jahren ins Achtelfinale ein.

Pierre-Michel Lasogga schoss den HSV vor 11.137 Zuschauern in der ausverkauften Brita-Arena mit seinen Toren Nummer drei und vier (21. und 51.) im laufenden Pokal-Wettbewerb fast im Alleingang in die dritte Runde. Für den Schlusspunkt sorgte Douglas Santos (90.+7) in der Nachspielzeit.

"Wir haben die Pflicht erfüllt, auch wenn wir uns teilweise schwer getan haben. Ich bin natürlich froh, dass ich mit meinen beiden Treffern etwas zum Erfolg beitragen konnte", sagte Lasogga. Trainer Wolf freute sich vor allem über das Weiterkommen: "Wir hatten in einigen Momenten das entscheidende Quäntchen Glück und waren vorne drei Mal sehr effektiv."

Dabei stand die Partie vor den Augen von DFB-Präsident Reinhard Grindel wegen fortwährender Pyrofackeleien im Hamburger Block am Rande des Abbruchs.

Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck beorderte die Spieler sogar für fünf Minuten vom Platz, als kurz nach dem Seitenwechsel Fackeln gezündet wurden. Vor dem Anpfiff, in der Pause und Mitte der ersten Halbzeit war es schon zu ähnlichen Vorfällen gekommen. Hamburger Spieler gingen zu ihren Fans und versuchten, sie zur Vernunft aufzurufen. Die Stadionsprecherin drohte mit dem Spielabbruch.

Womöglich zieht der Pyroeinsatz eine Geldstrafe nach sich. Dabei hat der HSV schon mehr als genug finanzielle Lasten zu tragen. Der Club läuft in diesem Geschäftsjahr laut eines Berichts des "Hamburger Abendblatts" auf ein Rekordminus von 20 Millionen Euro zu. Für den Einzug ins DFB-Pokal-Achtelfinale gab es immerhin 637 000 Euro.

HSV gnadenlos effektiv

Die Gäste starteten überlegen und belohnten sich. Lasogga nutzte nach Vorarbeit von Lewis Holtby einen Fehler von Niklas Dams und überwand Torhüter Markus Kolke mit einem harten, aber keineswegs unhaltbaren Schuss.

Aaron Hunt und Holtby zogen beim HSV die Fäden, Lasogga betätigte sich als ständiger Unruheherd. Doch auf einmal ließen die Hamburger nach und Wehen kam auf. Große Möglichkeiten für Marcel Tisch Rivero (38./40.) und Sascha Mockenhaupt (43.) waren die Folge.

Doch die Hamburger erwiesen sich als gnadenlos effektiv. Lasogga stellte erneut seine Torjägerqualitäten unter Beweis, als er nach Kopfballvorlage von Jann-Fiete Arp aus kurzer Distanz das 2:0 erzielte. In der abwechslungsreichen Partie kam Wehen durch einen Lattentreffer von Daniel Kofi Kyereh (64.) und einem Pfostentreffer von Maximilian Dittgen (90.+2) dem Anschlusstreffer noch einmal nahe.

 

Bayer Leverkusen
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