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Castro traut dem BVB die Meisterschaft zu

"Kapitel beendet": Castro bereut BVB-Abschied nicht

Gonzalo Castro erzielte bislang einen Treffer für den VfB
Gonzalo Castro erzielte bislang einen Treffer für den VfB
Foto: © getty, Alex Grimm
17. Oktober 2018, 13:51
sport.de
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Als der VfB Stuttgart Gonzalo Castro im Sommer vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund loseiste, wurde erwartet, dass der Ex-Nationalspieler bei den Schwaben zum Leistungsträger avanciert. Der 31-Jährige läuft seinen Ansprüchen allerdings weit hinterher. 

"Das, was ich bisher gezeigt habe, ist definitiv nicht mein Anspruch. Es gab ein paar ganz ordentliche Phasen, das Tor gegen Bremen war sehr wichtig. Aber insgesamt war es doch sehr durchwachsen", gibt sich Castro in einem Interview mit der "Bild" selbstkritisch.

Seinen Wechsel von Borussia Dortmund zu den Schwaben bereut der 31-Jährige allerdings nicht. "Ich hatte drei tolle Jahre in Dortmund. Aber das Kapitel ist beendet", betonte der Profi, der drei Jahre lang für den BVB auflief.

Dennoch freut sich Castro darüber, dass die Borussia aktuell auf Platz eins der Bundesliga-Tabelle steht: "Sicher hatten sie in einigen Momenten auch das notwendige Glück. Aber sie haben auch enorm viel Qualität. Vorne haben sie mit Alcácer einen, der die Dinger reinmacht, dazu viele junge Spieler. Ich glaube, dieses Team wird die nächsten Jahre viel Spaß machen."

Auch die Meisterschaft traut Castro seinem Ex-Klub durchaus zu. "Das Zeug dafür haben sie", stellte er fest: "Wenn die Dortmunder ihr Niveau über Weihnachten hinweg halten, haben sie gute Chancen."

Weinzierl hat "neue Ideen" für den VfB Stuttgart

In dem Interview äußerte sich Castro außerdem zur Entlassung von Tayfun Korkut und zum neuen Trainer Markus Weinzierl. "Trainer-Entlassungen sind nie schön. Du weißt als Spieler, dass der Trainer auch deshalb gehen muss, weil du etwas falsch gemacht hast", bedauerte der ehemalige U21-Europameister. Der Trainer-Job sei manchmal brutal.

Von der Verpflichtung von Weinzierl verspricht sich Castro einiges: "Die Intensität im Training ist hoch. Generell hat so ein neuer Impuls auch immer etwas Gutes: Der neue Trainer hat andere Ideen, sieht andere Sachen."

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