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Alcácer und Sancho überzeugen als Joker

BVB-"Powerbank" lehrt die Gegner das Fürchten

Glücksgriff! BVB-Coach Favre (li.) bringt Paco Alcácer (2.v.r.) ins Spiel
Glücksgriff! BVB-Coach Favre (li.) bringt Paco Alcácer (2.v.r.) ins Spiel
Foto: © Jan Huebner/Hufnagel
03. Oktober 2018, 14:25
sport.de
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Mit zwei berauschenden Leistungen in der vergangenen Woche hat Borussia Dortmund die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga erobert. Einer der Hauptgründe für den starken Saisonstart des BVB ist hierbei ausgerechnet die Reservebank der Schwarzgelben!

Wenn an der Seitenlinie die Tafel zum Wechsel in die Luft gestreckt wird, dann treibt diese den Gegnern derzeit jede Menge Angstschweiß auf die Stirn. Denn Trainer Lucien Favre bewies nicht nur mehrmals ein glückliches Händchen bei seinen Einwechslungen, sondern verfügt mit Jadon Sancho und Paco Alcácer momentan wohl auch über die gefährlichsten Joker der Liga.

Jüngstes Opfer der Dortmunder "Powerbank": Bayer Leverkusen. Nach einem 0:2-Rückstand drehte der BVB mit einer berauschenden zweiten Hälfte das Spiel, vor allem dank seiner Edel-Reservisten. Der 18-jährige Sancho bereitete eine Minute nach seiner Einwechslung den Ausgleich von Marco Reus mit einem Bilderbuch-Konter vor und anschließend besorgte der kaltschnäuzige Alcácer mit seinen beiden Treffern den Rest.

Sancho und Alcácer mit Top-Statistiken

Die spanisch-englische Offensiv-Kombination erzielte bisher vier der fünf BVB-Reservisten-Tore und lieferte trotz minimaler Einsatzzeit bärenstarke Statistiken. Alcácer traf in nur 50 Minuten Spielzeit dreimal und Sancho bereitete in 124 Minuten fünf Treffer vor. Damit ist der junge Engländer, der seinen Vertrag am Dienstag bis 2022 verlängerte, derzeit sogar der beste Vorlagengeber aller europäischen Top-Ligen.

Nicht verwunderlich also, dass der Flügelstürmer mit Lob überhäuft wird. "Der Gegner weiß, dass wir eine echte Waffe im Einsatz haben, sobald Jadon reinkommt", sagt Kapitän Marco Reus. "Wir sind froh, so ein Ass im Ärmel zu haben." Sportdirektor Michael Zorc geht noch einen Schritt weiter: "Das Ausmaß, in dem seine Aktionen nicht zu verteidigen sind, erinnert mich an Ousmane Dembélé."

Ähnlich wie der Franzose, der nach einem Jahr in Dortmund nach Barcelona wechselte, verfügt Sancho über einmalige Fähigkeiten am Ball und enormes Tempo im Eins gegen Eins. Für seine Dribblings braucht er allerdings Mitspieler, die durch geschickte Laufwege und Pässe Räume schaffen. Hier kommt Alcácer ins Spiel, der sich auch mit dem Rücken zum Tor wohlfühlt und stetig die Schnittstellen in der Abwehr finden kann.

Der BVB spielt seine Gegner müde

Besonders wertvoll sind die Vorzüge der beiden gegen Ende des Spiels, dann wenn der Gegner müde wird. Als Voraussetzung dient das pass- und laufintensive System unter Lucien Favre, welches dem Gegner konditionell viel abverlangt.

Sowohl bei der Laufleistung (120,22 Kilometer pro Spiel) als auch bei den gespielten Pässen (3310 insgesamt) rangiert die Borussia unter den Top Drei der Liga, dadurch ist auch der Gegner gezwungen, viel Distanz zu überbrücken. Das durch seine Edel-Joker beschleunigte Offensiv-Spiel des BVB wird somit umso gefährlicher.

Gerade Marco Reus profitiert von den starken Leistungen seiner Teamkollegen und versteht sich mit beiden vorzüglich auf dem Platz. "Bei Paco und Marco konnte man sofort sehen, dass sie fußballerisch auf einer Linie sind", resümiert Zorc. "Jeder weiß, was der andere macht." Genauso verhält es sich bei Jadon Sancho und dem deutschen Nationalspieler. "Wir haben eine besondere Verbindung auf und neben dem Platz. Ich lese ihn, er liest mich", sagt der 18-Jährige.

Lucien Favre ist ebenfalls längst aufgefallen, wie wertvoll Sancho und Alcácer für das eigene Spiel sein können. Mehrfach schon lobte er Alcácers Übersicht und sieht in dem gemeinsamen Spielverständnis seiner Schützlinge einen Schlüssel zum Erfolg. "Sie verstehen sich gut untereinander und wissen, wie sie eine gegnerische Mannschaft destabilisieren können", freut sich der Schweizer.

Einsätze in der Startelf werden kommen

Da bleibt ja eigentlich nur noch die Frage, wann sie zur Stammformation des BVB gehören werden? Bei Alcácer ist dies lediglich eine Frage der Zeit. Sobald der Spanier seine muskulären Probleme vollends überwunden hat, dürfte er im Sturm gesetzt sein. Auch Sancho wird seine Chancen bekommen, auch wenn Favre auf seiner Position mehrere Optionen hat. Zudem muss der englische U19-Nationalspieler seine Wettkampfhärte noch über 90 Minuten beweisen.

Vielleicht stehen beide schon am Mittwoch-Abend in der Startaufstellung, wenn der BVB in der Champions League AS Monaco empfängt (ab 21 Uhr im sport.de-Liveticker). Auf die Frage nach der Aufstellung entgegnete Favre gewohnt grinsend: "Wir werden sehen." Wohl wissend, dass er Spieler wie Sancho und Alcácer auch von der Bank bringen kann.

Moritz Wollert

 

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