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"Wir müssen jetzt irgendwann den Bock umstoßen"

Erste Krise, erster Krach: Alarmsignale beim FC Schalke

Auf Schalke hängt der Haussegen schief
Auf Schalke hängt der Haussegen schief
Foto: © getty, Maja Hitij
23. September 2018, 11:07

Als die vierte Pleite im vierten Spiel besiegelt war, platzte Domenico Tedesco der Kragen. Der Trainer von Schalke 04 schrie den gerade ausgewechselten Stürmer Franco Di Santo wütend an, beide lieferten sich ein hitziges Wortgefecht. Der Überflieger der Vorsaison steckt nach dem 0:2 (0:1) gegen Bayern München nicht nur tief in seiner ersten Krise, sondern erlebt auch den ersten Krach.

"Ich erwarte Respekt. Das ist auch gegenüber den Mitspielern respektlos", ereiferte sich Tedesco nach dem Ausraster des Argentiniers: "Ein bisschen gute Erziehung wäre da nicht verkehrt."

Di Santo hatte seine Auswechslung kurz nach dem 0:2 durch Robert Lewandowski (64., Foulelfmeter) lautstark kritisiert und angezeigt, dass der Coach besser die Nummer sieben, seinen Mitangreifer Mark Uth, hätte vom Feld nehmen müssen.

"Das geht gar nicht, das ist ein Unding", meinte Kapitän Ralf Fährmann entsetzt. Di Santo entschuldigte sich zwar am späten Abend auf seiner Facebook-Seite, doch der Schaden war angerichtet. Die heile Schalker Fußball-Welt zeigt nur wenige Monate nach der überraschenden Vizemeisterschaft hässliche Risse.

Schalker "Beton-Abwehr" ist Geschichte

Mittendrin der Erfolgsgarant der vergangenen Saison: Tedesco. Es hatte Symbolcharakter, dass trotz des geschlossenen Arenadachs das Wasser unablässig in seine Coaching-Zone stürzte. Von mehr als 62.000 Zuschauern im Stadion stand nur der Schalker Trainer im Regen.

Fast alles, was in seinem ersten Bundesliga-Jahr so sensationell gut gelang, funktioniert nicht mehr. Die Abwehr um Naldo wackelt, schon zum dritten Mal kassierte Schalke durch einen Kopfball nach einer Ecke das 0:1 - diesmal durch James (8.). "Das bricht dir das Genick", klagte Torwart Fährmann.

"Es gibt niemanden, der sich keine Sorgen macht"

Wieder schaffte es das Mittelfeld um den Königstransfer Sebastian Rudy nicht, die Stürmer in Szene zu setzen. Erneut zeugten lange Bälle aus der Innenverteidigung von zunehmender Verzweiflung. Und nun bröckelt auch noch der viel beschworene Teamgeist.

"Es gibt auf Schalke niemanden, der sich keine Sorgen macht", stellte Sportvorstand Christian Heidel fest und forderte mit Blick auf das Auswärtsspiel am Dienstag beim SC Freiburg: "Wir müssen jetzt irgendwann den Bock umstoßen." Danach folgen die Partien gegen den FSV Mainz 05 und Aufsteiger Fortuna Düsseldorf.

Schlechter Saisonstart mit Folgen?

Erst zum dritten Mal in seiner Bundesligageschichte kassierte Schalke vier Niederlagen zum Saisonstart. 2010/11 landeten die Königsblauen am Ende auf Rang 14, Trainer-Manager Felix Magath - ebenfalls im Vorjahr Vizemeister - musste im Frühjahr gehen. 2016/17 reichte es nach fünf Startpleiten nur zu Platz zehn, für Tedescos Vorgänger Markus Weinzierl war am Saisonende Schluss.

Tedesco, dessen Vertrag in der Sommerpause erst zu deutlich erhöhten Bezügen bis 2022 verlängert worden war, hat deutlich mehr Kredit. Noch war es Spaß, als Klubboss Clemens Tönnies nach der dritten Pleite in Mönchengladbach vor einer Woche dem Trainer in Anspielung auf die Weinzierl-Serie sagte: "Jetzt hast du noch zwei."

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