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Deutsche Handballer fertigen Sigurdssons Japaner ab

Patrick Groetzki warf sechs Tore gegen Japan
Patrick Groetzki warf sechs Tore gegen Japan
Foto: © AFP/SID/STR
13. Juni 2018, 13:26

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat beim Wiedersehen mit dem früheren Bundestrainer Dagur Sigurdsson einen deutlichen Sieg gefeiert.

Die Auswahl des Deutschen Handballbundes gewann am Dienstag ein Testspiel beim von Sigurdsson trainierten Nationalteam Japans klar mit 37:24 (21:11).

Am Samstag (08:00 Uhr MEZ) spielt die Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop zum Abschluss seiner Japan-Reise erneut gegen die Asiaten.

Bester Werfer des DHB-Teams vor 2000 Zuschauern in der ausverkauften Halle von Tokushima war Patrick Groetzki von Vizemeister Rhein-Neckar Löwen mit sechs Toren.

Trotz des deutlichen Sieges übte Prokop Kritik. "Mit der zweiten Halbzeit sind wir nicht zufrieden. Der Unterschied zur ersten Halbzeit war mehr, als mir lieb war", sagte der Trainer.

In der ersten Hälfte sei seine Mannschaft "sehr konzentriert und konsequent" gewesen. "In der zweiten Halbzeit haben wir die Konzentration in der Abwehr etwas verloren", so Prokop weiter.

Das Urteil von Kapitän Uwe Gensheimer fiel hingegen versöhnlicher aus. "In der zweiten Halbzeit hatten wir den ein oder anderen Fehlpass zu viel, aber alles in allem können wir mit dem Ergebnis zufrieden sein, glaube ich", sagte der 31-Jährige.

Deutschland legt los wie die Feuerwehr

Eine Woche nach der deutlichen Niederlage gegen Vizeweltmeister Norwegen (25:30) zeigte sich das deutsche Team sehr entschlossen. Schon nach 16 Minuten führten die Gäste mit 11:4.

Der Isländer Sigurdsson, der Deutschland 2016 sensationell zum EM-Titel und anschließend zu Olympia-Bronze geführt hatte, sah sich daraufhin schon zu einer ersten Auszeit gezwungen, nachdem sein Team knapp zehn Minuten ohne Treffer geblieben war.

"Die erste Halbzeit war eine Lehrstunde", sagte der Isländer: "Wir hatten zu viel Respekt vor Deutschland."

Immer wieder fanden die Japaner im stark aufgelegten Torhüter Silvio Heinevetter ihren Meister, auf der Gegenseite stellte der Berliner Fabian Wiede nach 23 Minuten eine Zehn-Tore-Führung her (17:7). 

Prokop wechselte nach der Halbzeit zahlreich durch, sämtliche 19 Spieler im Kader kamen im Laufe der Partie zum Einsatz. Die Gastgeber hielten dadurch nach dem Seitenwechsel besser mit. Dennoch baute Deutschland den Vorsprung weiter aus, auch der eingewechselte Torwart Andreas Wolff überzeugte.

Kroatien
Kroatien
Kroatien
34
15
Schweiz
Schweiz
Schweiz
26
14
17:00
Do, 19.03.
Beendet
Niederlande
Niederlande
Niederlande
39
19
USA
USA
USA
30
15
17:45
Do, 19.03.
Beendet
Deutschland
Deutschland
Deutschland
41
21
Ägypten
Ägypten
Ägypten
38
18
18:15
Do, 19.03.
Beendet
Frankreich
Frankreich
Frankreich
29
16
Spanien
Spanien
Spanien
26
15
20:00
Do, 19.03.
Beendet
Dänemark
Dänemark
Dänemark
39
22
Norwegen
Norwegen
Norwegen
30
12
20:15
Do, 19.03.
Beendet
Island
Island
Island
33
19
Schweden
Schweden
Schweden
35
19
20:30
Do, 19.03.
Beendet
Portugal
Portugal
Portugal
35
18
Tschechien
Tschechien
Tschechien
32
17
21:00
Fr, 20.03.
Beendet
Ungarn
Ungarn
Ungarn
30
19
Italien
Italien
Italien
19
10
14:30
Sa, 21.03.
Beendet
Kroatien
Kroatien
Kroatien
35
17
Schweiz
Schweiz
Schweiz
35
16
17:00
Sa, 21.03.
Beendet
Island
Island
Island
27
11
Schweden
Schweden
Schweden
30
13
18:00
Sa, 21.03.
Beendet
Deutschland
Deutschland
Deutschland
34
19
Ägypten
Ägypten
Ägypten
33
13
15:30
So, 22.03.
Beendet
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