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Feldhockey
(M)

Uhlenhorst und Club an der Alster gewinnen Hockey-Titel

Müller-Wielandt erzielte den ersten Treffer der Partie
Müller-Wielandt erzielte den ersten Treffer der Partie
Foto: © PIXATHLON/PIXATHLON/SID/
10. Juni 2018, 17:23

Zwei Derby-Endspiele, zwei Überraschungssiege: Bei den Final Four in Krefeld feierten die Hockey-Männer vom HTC Uhlenhorst Mülheim und die Frauen vom Club an der Alster die deutsche Meisterschaft. Während der zuletzt abgehängte Rekordmeister gegen Branchen-Primus Rot-Weiss Köln 3:2 (1:1) triumphierte und sich seinen 17. Meistertitel sicherte, gewannen die Hanseatinnen gegen den favorisierten Stadtrivalen Uhlenhorst Hamburg mit 3:1 (0:1).

"Es ist einfach nur unglaublich. Nach 21 Jahren deutscher Meister - ich kann es nicht in Worte fassen. Ich glaube, das Klubhaus steht nach heute Abend nicht mehr", sagte Mülheims Mittelfeld-Dirigent Tim Herzbruch, der zum besten Spieler des Wochenendes gekürt wurde, dem "SID": "Wir haben uns den Sieg schon zugetraut. Im Finale muss man auch etwas drauf haben und das haben wir auch bewiesen."

Vor 4300 Zuschauern verpasste Rot-Weiss nach einer rekordverdächtigen Hauptrunde im siebten Finale in Folge den insgesamt achten Titel der Vereinsgeschichte, die Frauen vom UHC ließen im zehnten Finale in Serie den vierten Sieg in Folge liegen. Der Club an der Alster feierte so seinen ersten Titel überhaupt.

Das mit zahlreichen Nationalspielern gespickte Kölner Team dominierte zunächst die Partie, ließ aber einige Großchancen ungenutzt. Das bestrafte der zweimalige Olympiasieger Thilo Stralkowski (22.) und lupfte den Ball nach einer Strafecke ins Tor.

Frauen-Teams liefern sich Schlagabtausch

Mülheim bekam durch den Treffer Aufwind, doch es war der Olympiadritte Christopher Rühr, der keine Nerven zeigte und unter lautstarkem Pfeifkonzert der Mülheim-Fans einen Siebenmeter verwandelte. Jan Fleckhaus' (40.) verkorkster Schuss kullerte an den Schienen von Torhüter vorbei ins Tor. Malte Hellwig (49.) glich für Mülheim aus, ehe Jan Schiffer (54.) den Traum vom Titel mit einem Stechertor wahr machte.

Zuvor hatten sich die beiden Frauen-Teams einen offensiven Schlagabtausch geliefert, bei dem gefährliche Torszenen zunächst rar waren. Die Olympiadritte Janne Müller-Wielandt (18.) nutzte dann die erste Großchance und schrubbte den Ball spektakulär unter die Latte.

In der zweiten Hälfte drehte dann der Underdog trotz drückender Hitze auf: Nationalspielerin Viktoria Huse (43.) glich per Strafecke aus, fünf Minuten später besorgte Carlotta Sippel (47.) die Führung für den Club. Hannah Valentin (56.) sorgte für die Entscheidung.

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