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Härtetest verpatzt! Deutschland unterliegt Norwegen

Silvio Heinevetter und der DHB haben viel Arbeit vor sich
Silvio Heinevetter und der DHB haben viel Arbeit vor sich
Foto: © getty, Sebastian Widmann
06. Juni 2018, 21:44
sport.de
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Das EM-Debakel ist noch nicht vergessen, da hat die deutsche Handball-Nationalmannschaft mit einer deutlichen Niederlage gegen Norwegen am Saisonende einen empfindlichen Dämpfer erhalten.

Das Team von Bundestrainer Christian Prokop unterlag in München gegen den Vizeweltmeister nach einer dürftigen zweiten Halbzeit 25:30 (15:15) und hat auf dem Weg zur Heim-WM noch eine ganze Menge Arbeit vor sich.

Bester deutscher Werfer vor 9700 Zuschauern in der Olympiahalle war Kapitän Uwe Gensheimer mit acht Toren. Für die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) war es im dritten Spiel seit der missratenen EM in Kroatien die erste Schlappe.

Am Donnerstag starten die Bad Boys zu einer Asienreise (7. bis 18. Juni) mit zwei Länderspielen gegen die vom ehemaligen Bundestrainer Dagur Sigurdsson trainierten Japaner. Prokop will das Team dort schon auf die Heim-WM im Januar 2019 einschwören, danach beginnt der wohlverdiente Urlaub. Das Duell mit den Norwegern diente ebenfalls bereits als Härtetest für das Highlight vor der Haustür in sieben Monaten.

Foul an Kühn erhitzt die Gemüter

Auch wenn beide Teams hin und wieder die Defensive vernachlässigten, geschenkt wurde sich nichts. Es ging in dem Duell mit Testcharakter hart zur Sache, ein überflüssiges Foul an Julius Kühn stach dabei negativ heraus. Aber das Publikum in der Olympiahalle wurde auch mit offensiven Schmankerl verwöhnt - wie etwa einem herrlich herausgespielten Treffer von Hendrik Pekeler (4.).

Das deutsche Team zeigte im ersten Durchgang besonders über den wurfgewaltigen Kühn im Rückraum und Kapitän Uwe Gensheimer auf Linksaußen sehenswerte Aktionen. Im Tor fanden zunächst jedoch sowohl Silvio Heinevetter als auch Andreas Wolff nicht so recht ins Spiel. Die Norweger lagen dann Mitte des zweiten Abschnitts erstmals mit fünf Toren vorn (19:24) und ließen die zu fehleranfällige deutsche Mannschaft nicht mehr ins Spiel zurückkommen.

Loerper-Abschied als Auftakt

Geboten bekamen die Fans auch in Teil eins des Länderspiel-Doppelpacks einiges. Beim Abschied von Kapitänin Anna Loerper gewann die Frauen-Nationalmannschaft knapp 30:29 (15:14) gegen Polen. Für Loerper war es ein letzter emotionaler Höhepunkt nach 246 Länderspielen. "Ich hatte Tränen in den Augen, das hat mich überwältigt", sagte sie bei "Sport1".

Am Ende einer langen und kräftzehrenden Saison war das Duell mit dem Weltklasseteam aus Norwegen auch eine nächste Gelegenheit für die DHB-Auswahl, Schritt für Schritt neue Begeisterung zu entfachen nach dem schmerzhaften EM-Auftritt. Platz neun in Kroatien hatte insbesondere an Trainer Prokop heftige Kritik zur Folge gehabt.

Mit Blick auf die WM 2019 umfasse der erweiterte Kader "circa 28, knapp 30 Spieler", hatte Prokop zuletzt gesagt. 20 Spieler davon hat er für die Asienreise ausgewählt, wo es wie schon beim Kurzlehrgang in München vor allem um die Stärkung die Stimmung gehen soll. Die Niederlage hat da erstmal nicht geholfen.

Schweden
Schweden
Schweden
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14
Brasilien
Brasilien
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Mo, 05.01.
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Österreich
Österreich
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Tschechien
Tschechien
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Di, 06.01.
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Italien
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Rumänien
Rumänien
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Di, 06.01.
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Di, 06.01.
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Mi, 07.01.
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Deutschland
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Do, 08.01.
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Bosnien-Herzegowina
Bosnien-Herzegowina
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