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Bayer verpasst trotz Offensivspektakel die Königsklasse

Bayer Leverkusen setzte sich gegen Hannover 96 durch
Bayer Leverkusen setzte sich gegen Hannover 96 durch
Foto: © getty, Juergen Schwarz
12. Mai 2018, 17:34

Bayer Leverkusen hat den Sprung auf die Champions-League-Plätze trotz eines furiosen Auftritts am letzten Spieltag verpasst.

Dem Team von Trainer Heiko Herrlich reichte der 3:2 (2:0)-Erfolg gegen das bereits vor dem Abstieg gerettete Hannover 96 nicht für die Teilnahme an der Königsklasse und muss sich mit dem Minimalziel Europa League zufrieden geben.

1899 Hoffenheim sicherte sich gegen Borussia Dortmund den Platz in der Königsklasse. Die Werkself blieb Tabellenfünfter hinter dem BVB.

Leverkusen verpasste damit nach der verkorksten letzten Saison im zweiten Jahr hintereinander die Teilnahme an der Champions League.

Stürmer Lucas Alario (3./18.) brachte die Werkself vor 30.210 Zuschauern in der ausverkauften BayArena mit einem Doppelpack früh in Führung. Julian Brandt (55.) erhöhte auf 3:0. Niclas Füllkrug (90.+1) und Martin Harnik (90.+4) trafen für die Gäste.

Außenverteidiger Wendell (6.) schoss einen Foulelfmeter rechts neben das Tor und verpasste eine noch deutlichere Führung zur Pause. Die Werkself musste sich ärgern, denn ein Kantersieg und die Qualifikation für die Champions League wäre locker möglich gewesen.

"15 Tore" bleiben aus

Die zuletzt verletzten Leistungsträger Lars Bender und Nationalspieler Jonathan Tah kehrten bei Bayer zurück in die Startelf. Im Sturmzentrum ersetzte Alario den gesperrten Kevin Volland (fünfte Gelbe).

Lediglich im Falle eines eigenen Sieges mit fünf Toren Differenz war Bayer nicht von dem Ausgang der Partie Hoffenheim gegen Dortmund abhängig. Schon nach dem enttäuschenden 0:0 bei Werder Bremen am vergangenen Samstag hatte Brandt daher aus Trotz "am besten 15 Tore" gegen Hannover gefordert.

Wendell vergibt Elfer

Vor 30.000 Zuschauern spielte die Werkself tatsächlich von Beginn an so offensiv auf, als wolle sie den Einzug in die Königsklasse aus eigener Kraft schaffen. Folgerichtig traf Alario nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld von Charles Aránguiz sehenswert zur frühen Führung.

Nur drei Minuten später vergab Wendell nach einem Foul von Hannovers Sebastian Maier an Julian Baumgartlinger das mögliche 2:0 per Elfmeter. Leverkusen ließ sich davon jedoch nicht von seinem Spiel abbringen, gewann gegen unkonzentrierte Gäste weiter praktisch jeden Zweikampf und profitierte von Fehlern der 96er.

Bayer lässt weitere Chancen liegen

Alario erlief einen viel zu kurz gespielten Rückpass von Matthias Ostrzolek auf seinen Torwart Michael Esser, umlief den Ersatz von Stammtorhüter Philipp Tschauner und schob zum hochverdienten 2:0 ein. Es war neunte Saisontreffer für den argentinischen Stürmer.

Martin Harnik vergab nach einer guten halben Stunde die einzige Chance von 96. Auch nach dem Seitenwechsel bestimmte Bayer gegen lethargisch auftretende Hannoveraner die Partie. Brandt erhöhte auf Vorlage von Bender auf 3:0. Im Anschluss glich das Spiel teilweise einem Scheibenschießen, doch Alario, Brandt und Bailey vergaben weitere hochkarätige Chancen für einen noch höheren Sieg.

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