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SC Freiburg verhindert erneutes Last-Minute-Drama

Die Freiburger jubeln über den Klassenerhalt
Die Freiburger jubeln über den Klassenerhalt
Foto: © getty, Robert Hradil
12. Mai 2018, 17:27

Der SC Freiburg hat ein weiteres Drama am letzten Spieltag verhindert und den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga gefeiert.

Die Breisgauer beseitigten am Samstag durch das 2:0 (0:0) gegen den FC Augsburg die letzten Zweifel an ihrer Rettung, sie sind damit in der kommenden Saison im dritten Jahr nacheinander im Oberhaus vertreten. Nicolas Höfler (49.) und Tim Kleindienst (65.) trafen für Freiburg.

Was aufgrund der Tabellenkonstellation simpel klang, war keinesfalls ein Selbstläufer. Schließlich hatten die Freiburger schon einmal ziemlich schlechte Erfahrungen gemacht. Auch 2015 hätte dem Sport-Club am letzten Spieltag ein Punkt für die Rettung genügt - doch binnen weniger Minuten rutschte Freiburg noch auf den 17. Platz ab. Dies bedeutete den vierten Abstiesg der Vereinsgeschichte - Tränen flossen.

Vor 24.000 Zuschauern im ausverkauften Schwarzwald-Stadion merkte man den Gastgebern wohl auch vor diesem Hintergrund durchaus an, dass sie noch einiges zu verlieren hatten. Die Zuspiele waren häufig unpräzise, die Defensive hinterließ nicht immer den sichersten Eindruck. Dadurch besaß Augsburgs Stürmer Alfred Finnbogason (10.) die erste Chance des Spiels, die SC-Keeper Alexander Schwolow jedoch vereitelte.

Ruppiges Duell im Schwarzwald-Stadion

Freiburg versuchte sich - im wahrsten Sinne des Wortes - in das Spiel zu kämpfen. Vor allem im Mittelfeld wurde der Körpereinsatz energischer und die Gangart ruppiger. Allerdings blieb der gewünschte Ertrag in einer insgesamt ereignisarmen ersten Halbzeit vorerst aus: Den tückischen Kopfball-Aufsetzer von Manuel Gulde (39.) parierte Andreas Luthe im Augsburger Gehäuse souverän.

In den ersten Momenten des zweiten Durchgangs hatte es zunächst den Anschein gehabt, dass erneut der FCA besser aus der Kabine kommen würde. Dann aber setzte sich im Augsburger Strafraum Torjäger Nils Petersen durch, er legte den Ball auf Janik Haberer ab. Dessen Flanke verwertete Höfler.

Die Führung impfte den Freiburgern zunächst großes Selbstvertrauen ein. Die Angriffe wurden konsequenter ausgespielt, vor allem Petersen glänzte in der Spitze, indem er die Bälle hielt und auf die Außenbahnen verteilte. In der 61. Minute hätte Gulde beinahe erhöht - das übernahm dann Kleindienst.

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