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Titz-"Heimspiel" wird zum HSV-Schicksalsspiel

Christian Titz und der HSV haben die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben
Christian Titz und der HSV haben die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben
Foto: © getty, Oliver Hardt
13. April 2018, 11:17

Dank Christian Titz ist in Hamburg die Hoffnung zurück. Wenn es mit dem Wunder im Abstiegskampf aber wirklich noch klappen soll, muss der wachgeküsste Bundesliga-Dino in der Heimat des Trainers gegen 1899 Hoffenheim unbedingt nachlegen.

Viktoria 08 Neckarhausen wird 110 Jahre alt, und das muss natürlich zünftig gefeiert werden. Wirtin Heidemarie Daub trägt im Klubhaus an der Porschestraße ein Buffet auf, "nach ein paar lockeren Ansprachen geht es dann zum gemütlichen Teil über", heißt es, DJ Swen Geiger sorgt für Musik, es soll "gefeiert, gegessen, gelacht und getrunken werden". Nur ein besonderer Ehrengast wird bei der Party fehlen - Christian Titz.

Der Trainer des Hamburger SV wird rund 40 Kilometer weiter südöstlich gegen den Abstieg kämpfen. "Wir waren schon abgeschrieben, haben dann den ersten Heimsieg geholt und müssen jetzt gewinnen, um weiter heranzurücken", sagte Titz vor der Partie in seiner alten Heimat bei 1899 Hoffenheim am Samstag.

Mit dem Sieg gegen Schalke 04 hat der 47-Jährige den HSV wachgeküsst, jetzt will er unbedingt nachlegen. Das 3:2 gegen Schalke habe seinem Team wieder "mehr Glauben, mehr Selbstvertrauen" für das Wunder vom Klassenerhalt gegeben.

Holtby will "das Unmögliche möglich machen"

Nicht weit entfernt vom Spielort am Samstag ist Titz aufgewachsen, in Edingen-Neckarhausen - einer 14.000-Einwohner-Gemeinde zwischen Mannheim und Heidelberg. Und natürlich werden Familie und Freunde im Stadion sitzen. "Es wird sich sicherlich auch die ein oder andere Gelegenheit ergeben, meine Eltern und Bekannte zu treffen", sagte Titz, und diese werden "ausnahmsweise mal dem HSV die Daumen drücken".

Die Hanseaten können ja jede Unterstützung nur allzu gut gebrauchen, auch nach dem ersten Sieg nach zuvor 15 Partien ohne Dreier ist die Lage für den HSV weiter scheinbar aussichtslos. Aber die Hoffnung ist zurück, sie glauben wieder an ihre Restchance und wollen "das Unmögliche möglich machen", wie Lewis Holtby sagte.

Hoffenheim als Lieblingsgegner des HSV

Aaron Hunt fordert nun eine kleine Serie, um Mainz, Wolfsburg und Freiburg weiter unter Druck zu setzen. Schalke dürfe "nur ein Anfang" gewesen sein, sagte der 31-Jährige, der den HSV mit seinem Traumtor gegen die Königsblauen jubeln ließ. "Wir dürfen uns jetzt auch nicht zu viel einreden, sondern müssen noch einiges aufholen", sagte Hunt, der gegen Hoffenheim sein 300. Bundesliga-Spiel bestreiten dürfte.

Gewinnen, gewinnen, gewinnen - der Bundesliga-Dino ist zum Siegen verdammt, wenn er sich erneut vor dem Aussterben retten will. Und Hoffenheim kommt da eigentlich gerade recht, schließlich entwickelte sich das Team von Julian Nagelsmann zuletzt zu einer Art Lieblingsgegner für die Hamburger. In der Vorsaison holte der HSV gegen 1899 Hoffenheim vier Punkte, im Hinspiel gab es ein 3:0.

"Wir werden mit dem nötigen Respekt dort antreten und unser Bestes geben, um die drei Punkte zu entführen", sagte Titz, das würde wohl auch die Jubiläumsfeier bei seinem Heimatklub anheizen. Und wenn nicht, auch egal. "Die Viktoria-Familie wird mit Sicherheit ein paar schöne Stunden verbringen", heißt es auf der Website des Klubs.

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