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Eisbären-Coach Krupp: "Wieder etwas aufgebaut"

Uwe Krupp rechnet sich im DEL-Finale gute Chancen aus
Uwe Krupp rechnet sich im DEL-Finale gute Chancen aus
Foto: © getty, Alexander Hassenstein
09. April 2018, 13:32

Der erste Finaleinzug mit den Eisbären Berlin soll für Uwe Krupp nur der vorläufige Höhepunkt seiner Zeit beim Ex-Champion sein. Gegen den übermächtig erscheinenden Meister EHC Red Bull München will der frühere Bundestrainer die Krönung und rechnet sich durchaus Chancen aus.

"Es gibt Sachen, die die Münchener sehr gut machen. Sie haben aber auch Schwachstellen", sagte Krupp nach dem entscheidenden 3:2-Halbfinalsieg bei den Nürnberg Ice Tigers.

Zuversichtlich macht ihn, wie konstant sich die Eisbären diese Saison präsentieren: "Vom ersten Wochenende an haben wir gut gespielt und die Ziele, die sich die Mannschaft gesetzt hat, bis zum Ende verfolgt."

Krupp führte den siebenmaligen DEL-Meister in dessen erstes Finale in der Deutschen Eishockey Liga seit 2013 - und lobte hinterher nicht nur die eigenen Spieler: "Werbung für das Eishockey" sei die "Superserie" gewesen, die seine Mannschaft mit 4:2 gewonnen hatte. Für den 52 Jahre alten Kölner war der Finaleinzug auch Anlass, auf seine dreieinhalb Jahre in Berlin zurückzublicken: "Wir haben uns hier in den letzten Jahren wieder etwas aufgebaut", sagte er. 

Playoff-Aus gegen Kölner Haie nagte an Krupp

Tatsächlich bedeutete es für beide Seiten einen Neuanfang, als der frühere Nationaltrainer im Dezember 2014 als Headcoach vorgestellt wurde. Krupp war kurz zuvor bei den Kölner Haien entlassen worden, mit denen er zwei Mal im DEL-Finale gescheitert war. Die Eisbären hatten den Abgang von Meistertrainer Don Jackson, der sich nach dem siebten und bislang letzten Titel 2013 verabschiedet hatte, noch immer nicht verkraftet. Unter seinem glücklosen Nachfolger Jeff Tomlinson waren sie im folgenden Jahr bereits in den Pre-Playoffs ausgeschieden, einige Monate später musste der Deutsch-Kanadier gehen.

Krupp konnte die Spielzeit nicht mehr retten: Im Frühjahr 2015 scheiterten die Eisbären erneut in der Playoff-Qualifikation. Verbesserungen stellten sich erst in der nächsten Saison ein, in der das Team die Hauptrunde auf Platz zwei abschloss. Es folgte ein bitterer Rückschlag: Die Viertelfinalserie gegen Krupps früheren Verein endete mit 3:4. Für den Trainer ist es bis heute die größte Enttäuschung seiner Zeit in Berlin: "Nicht weil es gegen Köln war, sondern weil wir einfach eine gute Mannschaft hatten", sagte er. 

"Jetzt geht der Kampf von vorne los"

Im vergangenen Jahr folgte der nächste Schritt: Obwohl die Eisbären lange großes Verletzungspech hatten, schafften sie es nach einer denkwürdigen Viertelfinalserie gegen den Erzrivalen Adler Mannheim unter die letzten Vier. Gegen München, mit dem der frühere Eisbären-Coach Jackson kurz darauf seinen siebten DEL-Titel als Cheftrainer feiern konnte, war aber im Halbfinale Endstation.

Nun treffen die Berliner im Finale wieder auf Jacksons Team. Und wollen sich wie schon 2005, als die Eisbären die vom Amerikaner trainierten DEG Metro Stars bezwangen, durchsetzen. "Jetzt geht der Kampf von vorne los, das wird nicht einfach", sagte Verteidiger Frank Hördler nach dem Halbfinale.

Mut macht dabei auch Krupps positive persönliche Zwischenbilanz: "Man sieht gut aus, wenn es eine Verbesserung in der Endleistung der Mannschaft gibt", sagte er. "Aber es waren vier ganz verschiedene Jahre aufgrund der Spieler, die wir hatten. Irgendwie war am Ende aber auch immer alles gut."

44. Spieltag
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Kölner Haie
Kölner Haie
Kölner Haie
1
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1
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Löwen Frankfurt
Löwen Frankfurt
Frankfurt
4
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Di, 27.01.
Beendet
Augsburger Panther
Augsburger Panther
Augsburg
2
0
1
1
Eisbären Berlin
Eisbären Berlin
Berlin
1
1
0
0
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Fischtown Pinguins
Fischtown Pinguins
Bremerhaven
2
0
1
1
0
Grizzlys Wolfsburg
Grizzlys Wolfsburg
Wolfsburg
3
0
1
1
1
19:30
Di, 27.01.
n.V.
Beendet
ERC Ingolstadt
ERC Ingolstadt
Ingolstadt
4
0
3
1
Dresdner Eislöwen
Dresdner Eislöwen
Dresden
1
1
0
0
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Iserlohn Roosters
Iserlohn Roosters
Iserlohn
1
0
1
0
Adler Mannheim
Adler Mannheim
Mannheim
2
1
0
1
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Straubing Tigers
Straubing Tigers
Straubing
3
1
1
1
Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg
1
0
0
1
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Schwenninger Wild Wings
Schwenninger Wild Wings
Schwenni.
3
0
2
1
EHC München
EHC München
München
1
1
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0
19:30
Di, 27.01.
Beendet
#MannschaftMannschaftSp.SOTPENOTPEToreDiff.Pkt.
1Kölner HaieKölner HaieKölner Haie443103811168:11256101
2Adler MannheimAdler MannheimMannheim4426131121156:1045289
3ERC IngolstadtERC IngolstadtIngolstadt4425321400176:1225485
4EHC MünchenEHC MünchenMünchen4425211312149:1113884
5Straubing TigersStraubing TigersStraubing4426111510153:1233083
6Fischtown PinguinsFischtown PinguinsBremerhaven4420311811137:136170
7Eisbären BerlinEisbären BerlinBerlin4417421722143:140367
8Grizzlys WolfsburgGrizzlys WolfsburgWolfsburg4418201833132:123964
9Nürnberg Ice TigersNürnberg Ice TigersNürnberg4417202113138:147-959
10Schwenninger Wild WingsSchwenninger Wild WingsSchwenni.4416032230122:135-1357
11Augsburger PantherAugsburger PantherAugsburg4412321953124:154-3054
12Iserlohn RoostersIserlohn RoostersIserlohn4411322512106:140-3446
13Löwen FrankfurtLöwen FrankfurtFrankfurt4411202623106:169-6342
14Dresdner EislöwenDresdner EislöwenDresden44511334086:180-9423
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#NamePenaltyTore
1Eisbären BerlinLiam Kirk030
2ERC IngolstadtRiley Barber026
Kölner HaiePatrick Russell026
4Nürnberg Ice TigersSamuel Dove-McFalls022
5Straubing TigersNick Halloran020