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Ärger mit eigenen Fans überschattet Gladbacher Sieg

Diskussionen nach Spielende zwischen Ultras und dem Gladbacher Team
Diskussionen nach Spielende zwischen Ultras und dem Gladbacher Team
Foto: © getty, Christof Koepsel
08. April 2018, 10:58

Nach sechs Wochen ohne Sieg gelang Borussia Mönchengladbach gegen Hertha BSC ein Befreiungsschlag. Doch der Zoff mit den Fans überschattete den wichtigen Erfolg.

Wie Sieger sahen Christoph Kramer und Matthias Ginter nach dem Spiel nicht aus. Auch Lars Stindl verließ nach den Diskussionen mit den eigenen Fans sichtlich genervt den Rasen.

Für die Profis von Borussia Mönchengladbach fühlte sich das glückliche 2:1 (0:1) gegen Hertha BSC wie ein Befreiungsschlag an, einige Anhänger ließen trotzdem ihrem Frust freien Lauf.

Die schwachen Leistungen der Rückrunde - und dazu zählten auch die ersten 70 Minuten gegen Berlin - haben am Niederrhein ihre Spuren hinterlassen. Trainer Dieter Hecking sah sich genötigt, seine Mannschaft gegen die Anfeindungen in Schutz zu nehmen.

"Wenn einige wenige Fans meinen, nach dem Spiel unseren Torwart anzugehen, finde ich das sehr, sehr bedenklich. Das hat bei uns im Borussia-Stadion nichts zu suchen", sagte Hecking.

Sommer löst Tumulte aus

Yann Sommer hatte sich die Häme von der Tribüne nicht gefallen lassen und die Tumulte ausgelöst. Kramer, Ginter und Stindl versuchten zu schlichten, doch die Stimmung war längst vergiftet.

Nach vier Spielen in Folge ohne Sieg wusste Hecking genau, "was hier los gewesen wäre", wenn der eingewechselte Thorgan Hazard die Partie mit seinem Doppelpack (75./79., Foulelfmeter) nicht gedreht hätte.

"Langsam und behäbig" sei das Spiel seiner Elf gewesen, wie so häufig in den letzten Wochen. "Dass Leichtigkeit und Selbstverständnis fehlen, wissen wir auch so. Dafür brauchen wir keinen Pfiff", sagte Hecking verstimmt.

Kramer spricht von "Aggressionen"

Die Fans hatten ihrem Unmut bereits zur Pause Luft verschafft, nach dem elften Saisontreffer des Berliners Salomon Kalou (40.) drohte den Europapokalträumen der Gladbacher das endgültige Ende.

Nach der Pause ließen die Gäste gleich vier Großchancen liegen und ermöglichten der Borussia damit das Comeback.

"Es war ein Sieg des Willens, darüber freuen wir uns riesig", sagte Stindl und schickte eine Botschaft an die verärgerten Fans: "Für die Art und Weise brauchen wir uns nicht zu entschuldigen."

Kramer versuchte dagegen, Verständnis für die aufgebrachten Anhänger aufzubringen. "Momentan sind alle Fans Anti-Videobeweis, Anti-50+1, da sind viele Aggressionen und viele Pfiffe drin, davon darf man sich nicht beeinflussen lassen", sagte er: "Der Fan hinter dem Tor trinkt auch ganz gerne mal ein Bierchen, und dann ist es schwer, in fünf Minuten nach dem Spiel eine vernünftige Lösung zu finden."

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