Suche Heute Live
Bundesliga
Artikel teilen

Bundesliga
Fußball
(M)

Wolfsburger Fans verhöhnen ihr Team mit Labbadia-Lied

Wolfsburgs Trainer Bruno Labbadia (M.) konnte die Heimniederlage gegen Leverkusen nicht verhindern
Wolfsburgs Trainer Bruno Labbadia (M.) konnte die Heimniederlage gegen Leverkusen nicht verhindern
Foto: © getty, Matthias Kern
04. März 2018, 09:30

Die Fans des VfL Wolfsburg hatten für ihren Krisenklub nur noch Häme übrig. Beim verpatzten Heimdebüt des neuen Trainers Bruno Labbadia dichteten die Anhänger ein neues Lied.

"Wir steigen ab und kommen nie wieder - aber wir haben Bruno Labbadia!" So höhnten die verärgerten VfL-Anhänger nach dem verpatzten Heim-Debüt des neuen Trainers. Nur noch das bessere Torverhältnis trennt den niedersächsischen Fußball-Bundesligisten nach der 1:2-Niederlage gegen Bayer Leverkusen vom Relegationsrang.

Auch der dritte Trainer dieser Saison kann den Absturz der teuren Werksmannschaft des Volkswagen-Klubs bislang nicht stoppen. Mit dem Nachfolger von Andries Jonker und Martin Schmidt ist der VfL sogar noch weiter nach unten gerutscht. Nur 25 Punkte nach 25 Spielen - so schlecht war der VfL noch nie. Selbst im Vorjahr waren es zum gleichen Zeitpunkt vier Zähler mehr, und trotzdem ging es in die Relegation.

Labbadia wirkte nach der missratenen Heim-Premiere reichlich ratlos. "Ich kenne die Mechanismen und die Grundstimmung, vor allem wenn man da ist, wo man sich nicht sieht", sagte der neue Coach des VfL und beteuerte: "Ich bin darauf eingestellt."

"Ich bin kein Träumer"

Trotz des für viele Millionen zusammengestellten Kaders taumelt der VfL also weiter abwärts. Auch mit dem neuen Trainer zeigt Wolfsburg die altbekannten Probleme. Hinten nicht wirklich sicher und vorn harmlos spielte das zusammengewürfelte Team unter Labbadia genauso wie unter seinen Vorgängern.

"Ich komme nicht hierher, dass ich die Hand auflege", sagte Labbadia. "Ich bin kein Träumer und denke, das klappt bei mir sofort." Es wird aber dringend Zeit, dass etwas klappt. Sonst geht es wieder in die Relegation. Nur der große Abstand zu den von Köln und Hamburg besetzten direkten Abstiegsrängen scheint derzeit noch schlimmere Szenarien zu verhindern.

Die eigenen Anhänger scheinen die Hoffnung zumindest aufgegeben zu haben. Vor dem Spiel durfte eine Fan-Vertreter noch über Mikrofon eine Mutmacher-Rede mit Durchhalte-Parolen halten. Doch schon während der Partie kippte die Stimmung. "Wir wollen euch kämpfen sehen", gehört auch in Wolfsburg längst zum Standard-Repertoire. Und zumindest die Statistik belegt, dass die Wolfsburger Mannschaft fast fünf Kilometer weniger gelaufen ist als die der Leverkusener.

Ex-Leverkusener Mehmedi: "Habe mich nicht gefreut"

"Es ist doch ihr gutes Recht, ihre Enttäuschung zu zeigen", sagte Admir Mehmedi, der nach den Toren von Lucas Alario (30./Foulelfmeter) und Julian Brandt (78.) in der 79. Spielminute gegen seinen Ex-Klub traf. Ansonsten passte sich der in der Winterpause gekommene Angreifer dem Niveau seiner neuen Mitspieler an und schimpfte: "Ich habe mich gar nicht gefreut über das Tor, es hat mich richtig angekotzt, weil wir nicht gut gespielt und verloren haben."

Mehmedi wirkte während und nach dem Spiel genauso hilflos wie sein Trainer. "Wenn wir jetzt aufgeben und die weiße Fahne raushängen, dann bringt uns das auch nichts", sagte der neue VfL-Angreifer. Der hoffnungsfroh nach Wolfsburg gekommene Spieler konstatierte nun: "Wir befinden uns in einer sehr, sehr komplizierten Situation."

Mit der teuren Nachverpflichtung von Mehmedi und dem zweiten Trainerwechsel ist der Handlungsspielraum des umstrittenen Managers Olaf Rebbe ausgeschöpft. Was jetzt noch helfen kann? Labbadia sagte dazu nur: "Das ist der berühmte Kopf, der da eine Rolle spielt."

19. Spieltag
  • Spielplan
  • Tabelle
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
Heidenheim
0
RB Leipzig
RB Leipzig
RB Leipzig
0
15:30
Sa, 24.01.
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
Leverkusen
0
SV Werder Bremen
SV Werder Bremen
SV Werder
0
15:30
Sa, 24.01.
1. FSV Mainz 05
1. FSV Mainz 05
Mainz 05
0
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
Wolfsburg
0
15:30
Sa, 24.01.
FC Bayern München
FC Bayern München
FC Bayern
0
FC Augsburg
FC Augsburg
Augsburg
0
15:30
Sa, 24.01.
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
E. Frankfurt
0
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
Hoffenheim
0
15:30
Sa, 24.01.
Bor. Mönchengladbach
Bor. Mönchengladbach
M'gladbach
0
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
Stuttgart
0
15:30
So, 25.01.
SC Freiburg
SC Freiburg
Freiburg
0
1. FC Köln
1. FC Köln
1. FC Köln
0
17:30
So, 25.01.
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1FC Bayern MünchenFC Bayern MünchenFC Bayern18162071:145750
2Borussia DortmundBorussia DortmundBVB18116135:171839
3TSG HoffenheimTSG HoffenheimHoffenheim17103435:211433
4VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgart18103533:26733
5RB LeipzigRB LeipzigRB Leipzig17102533:24932
6Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusen1792634:25929
7Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtE. Frankfurt1876538:39-127
8SC FreiburgSC FreiburgFreiburg1866629:31-224
91. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion Berlin1866624:27-324
101. FC Köln1. FC Köln1. FC Köln1855827:30-320
11Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbach1855823:29-620
12VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburg1854927:38-1119
13SV Werder BremenSV Werder BremenSV Werder1746721:34-1318
14Hamburger SVHamburger SVHamburger SV1745817:27-1017
15FC AugsburgFC AugsburgAugsburg18441020:35-1516
161. FC Heidenheim 18461. FC Heidenheim 1846Heidenheim18341117:39-2213
171. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 0518261018:31-1312
18FC St. PauliFC St. PauliSt. Pauli17331116:31-1512
  • Champions League
  • Europa League
  • Europa Conference League Quali.
  • Relegation
  • Abstieg
  • M = Meister der Vorsaison
  • N = Aufsteiger
  • P = Pokalsieger der Vorsaison
Ergebnisse & Tabelle

Newsticker

Alle News anzeigen

Torjäger 2025/2026

#Spieler11mTore
1FC Bayern MünchenHarry Kane621
2FC Bayern MünchenMichael Olise010
VfB StuttgartDeniz Undav010
4FC Bayern MünchenLuis Díaz09
Bor. MönchengladbachHaris Tabakovic09
    * Wir arbeiten in diesem Beitrag mit Affiliate-Links. Wenn Sie über diese Links ein Produkt kaufen, erhalten wir vom Anbieter eine Provision. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo und wann Sie ein Produkt kaufen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.