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Leverkusen stolpert gegen eiskalte Berliner

Valentino Lazaro traf in Leverkusen zur Berliner Führung
Valentino Lazaro traf in Leverkusen zur Berliner Führung
Foto: © getty, Christof Koepsel
10. Februar 2018, 17:30

Bayer Leverkusen hat im Kampf um die Champions-League-Plätze einen Rückschlag erlitten. Die Werkself unterlag am 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga nach einem enttäuschenden Auftritt mit 0:2 (0:1) gegen Hertha BSC und verpasste es, Vizemeister RB Leipzig wieder vom zweiten Rang zu verdrängen.

Berlins Valentino Lazaro (43.) mit seinem ersten Bundesligator und Salomon Kalou (58.) sorgten am Karnevalssamstag für die zweite Niederlage von Bayer in den vergangenen 20 Pflichtspielen. Leverkusen zeigte vier Tage nach dem Einzug ins Pokal-Halbfinale gegen Werder Bremen einen unkonzentrierten Auftritt und verlor zurecht.

Für die Hertha war es der erste Sieg in der Rückrunde und der erste Erfolg nach fast zehn Jahren in der BayArena. Zuletzt hatten die Berliner am 4. Oktober 2008 durch ein Tor von Andriy Voronin bei der Werkself (1:0) gewonnen.

Leverkusen bleibt im engen Rennen um die internationalen Plätze bei 35 Punkten, die Hauptstädter können den Blick nach dem ersten Erfolg nach zuletzt vier Partien ohne Sieg wieder nach oben richten und stehen nur noch fünf Punkte hinter der Werkself.

Hertha bestraft Leverkusener Fehler

Nach den 120 kräftezehrenden Minuten gegen Werder rotierte Trainer Heiko Herrlich auf gleich fünf Positionen, seine Mannschaft zeigte trotzdem ungewohnt leichte Fehler, die die Hertha zweimal eiskalt ausnutzte.

Vor dem 0:1 reagierte Vladimir Darida nach einem Leverkusener Ballverlust im Mittelfeld blitzschnell und bediente Lazaro, der frei vor Bayer-Torwart Bernd Leno den Ball cool ins lange Eck schob. Vor dem zweiten Gegentreffer ließ Nationalspieler Tah den Ball unbedrängt durchrutschen, Kalou stand daraufhin frei vor dem Tor und tunnelte Leno.

Der unter der Woche leicht angeschlagene Shootingstar Leon Bailey nahm zunächst auf der Bank Platz, kam nach 57 Minuten ins Spiel. Pokal-Joker Karim Bellarabi spielte von Beginn an und zählte in einer zunächst chancenarmen Partie zu den auffälligsten Leverkusenern.

Berlin mit den besseren Chancen

Vor 25.601 großteils verkleideten Zuschauern hatte Bayers Panagiotis Retsos (8.) nach einer Ecke von Julian Brandt die erste gute Chance der Partie. Herthas Torwart Rune Jarstein, der zuletzt drei Spiele verletzt gefehlt hatte, entschärfte den Kopfball jedoch mit einer glänzenden Reaktion.

Die Gäste zeigten sich in einer hektischen Anfangsphase mit einem Freistoß von Nationalspieler Marvin Plattenhardt (7.) über das Tor und zwei Distanzschüssen von Darida in der Offensive.

Leverkusen war bis zur Halbzeit zwar spielerisch leicht überlegen, die besseren Chancen hatten aber die Gäste. Erst vergab Kalou eine gute Schussmöglichkeit von der Strafraumkante, dann machte es Lazaro besser.

Tohuwabohu im Gäste-Strafraum

Mit der Einwechslung von Bailey für Benjamin Henrichs wechselte Herrlich offensiv, nur wenig später patzte jedoch Tah und Kalou baute die Herthaner Führung aus.

Zwanzig Minuten vor Schluss kam Leverkusen mit einem indirekten Freistoß aus sechs Metern zur großen Möglichkeit, doch die Chance wurde nach mehreren Abprallern sowie einem Lattentreffer auf kuriose Art und Weise vergeben. Jarstein hatte zuvor einen Rückpass in die Hand genommen.

Aus dem Spiel heraus fiel den Gastgebern in der Offensive nicht viel ein, lediglich der eingewechselte Stürmer Joel Pohjanpalo (77.) kam noch per Kopf zu einer Gelegenheit.

 

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