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"Das Momentum fehlt": TSG demonstriert Einigkeit

Atmosphärische Störungen soll es bei den Hoffenheimern nicht geben
Atmosphärische Störungen soll es bei den Hoffenheimern nicht geben
Foto: © getty, Martin Rose
03. Februar 2018, 20:51

1899 Hoffenheim hat das Gewinnen verlernt. Doch Trainer Julian Nagelsmann sieht seine Mannschaft auf einem guten Weg und widerspricht den Gerüchten um atmosphärische Störungen im Team entschieden.

Die Botschaft war eindeutig, als Julian Nagelsmann über den Rasen des Berliner Olympiastadions schlenderte und ermunternd in die Hände klatschte. Jeden seiner Spieler nahm sich der Trainer von 1899 Hoffenheim einzeln vor: abklatschen, Umarmung, aufbauen. Ja, es war wieder kein Sieg, sondern nur ein 1:1 (1:0) bei Hertha BSC. Doch im Moment der zuletzt öffentlich heraufbeschworenen Krise wusste Nagelsmann genau, wie er sich verkaufen musste.

"Man hat heute gesehen, dass da kein Bruch ist und auch kein Riss. Die Mannschaft hat mir eine eindrucksvolle Botschaft übermittelt auf dem Feld", sagte Nagelsmann. Zuvor war in mehreren Medien über atmosphärische Störungen zwischen Trainer und Mannschaft diskutiert worden. Nagelsmann habe sich beispielsweise nach der 2:5-Niederlage gegen Bayern München über das taktische Verständnis seiner Profis beschwert, hieß es dort.

Alles Quatsch, das sagt die Mannschaft. "Ich muss klarstellen, dass da ein Bericht dabei war, in dem schlichtweg auch einfach Lügen zu Papier gebracht worden sind", sagte Kapitän Kevin Vogt: "Wir stehen hinter dem Trainer und der Trainer hinter uns." Das war in Berlin zu merken. Gekämpft haben die Kraichgauer, phasenweise sogar ordentlich gespielt.

"Das Momentum fehlt"

"Das Momentum fehlt, das Pendel schlägt nicht ganz auf unsere Seite. Aber es war ein Schritt in die richtige Richtung, was die Mentalität angeht", sagte Nagelsmann: "Von daher werden wir in Zukunft wieder dreifach punkten." Das wäre auch mal wieder dringend nötig. In diesem Kalenderjahr bleibt Hoffenheim noch Siege schuldig. Seit fünf Partien ist Nagelsmanns Team sieglos.

So wird das nichts mit Europa. Bei anderer Auslegung der Situation vor dem 1:0 durch Andrej Kramaric (38.) hätte Hoffenheim gar auch in Berlin verlieren können. Ex-Herthaner Nico Schulz war von Abwehrspieler Niklas Stark elfmeterreif im Strafraum gelegt worden, Kramaric verwandelte den fälligen Strafstoß. Hertha kam erst im zweiten Durchgang durch Salomon Kalou (58.) zum Ausgleich.

Strittig war das Führungstor der Gäste insofern, als dass Schulz vor dem Foul aus dem Abseits gekommen war. Viele erwarteten daher von Schiedsrichter Deniz Aytekin, die Situation deshalb vor dem Foul abzupfeifen. Doch der verteidigte seine Entscheidung. "Bei der Ballabgabe war Nico Schulz außerhalb des Strafraums in einer Abseitsposition. Allerdings war die nicht strafbar, weil er im deutlichem Abstand zu Niklas Stark stand", betonte Aytekin bei "Sky".

Demirbay droht lange Pause

Doch damit war das Glück der Hoffenheimer auch schon aufgebraucht. Besonders die Verletztenbilanz liest sich alarmierend und in Berlin kam noch einer dazu. Hertha-Verteidiger Jordan Torunarigha trat Rückkehrer Kerem Demirbay in der 15. Minute im Zweikampf unglücklich auf den Knöchel, der Deutsch-Türke musste raus. Der Nationalspieler wurde umgehend für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht. "Das hat uns alle getroffen", sagte Hoffenheims Torhüter Oliver Baumann.

Nach dem Spiel schickte das Team ein Gruppenfoto via Twitter - mit Demirbays Trikot und der Nummer 10 in der Mitte. Der 24-Jährige war nach einer Oberschenkelverletzung gerade erst wieder genesen, bestritt gegen Hertha sein erstes Spiel 2018. Doch Krisenmanager Nagelsmann wird wohl versuchen, auch diesen Verlust aufzufangen - in gewohnt lässiger Manier.

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