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Naldo köpft Schalke zurück in die Erfolgsspur

Naldo (M.) trifft nach einem ruhenden Ball zur Schalker Führung
Naldo (M.) trifft nach einem ruhenden Ball zur Schalker Führung
Foto: © getty, Alex Grimm
27. Januar 2018, 17:31

Schalke 04 hat das Theater der letzten Tage um Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka gut weggesteckt. Die Mannschaft von Domenico Tedesco gewann beim VfB Stuttgart mit 2:0 (2:0) und beendete seine Negativserie von drei sieglosen Spielen. Während die Schalker weiter in der Spitzengruppe platziert sind, rutscht der über weite Strecken erschreckend schwache VfB immer tiefer in die Krise.

Für das Team von Hannes Wolf, an dem es zuletzt schon erste Kritik gab, war es die sechste Niederlage aus den letzten sieben Spielen. Der VfB rückt immer näher an die Abstiegsränge heran.

Schalke ging in der 14. Minute durch Naldo in Führung. Amine Harit erhöhte in der 19. Minute per Foulelfmeter auf 2:0. Vorausgegangen war eine ungeschickte Attacke von VfB-Zugang Jakob Bruun Larsen, der erst unter der Woche aus Dortmund gekommen war, an Goretzka. Gegen den Nationalspieler, der im Sommer zu Bayern München wechselt, gab es diesmal nur vereinzelte Pfiffe. Der 22-Jährige war bis zu seiner Auswechslung (56.) immer wieder bemüht, das Spiel der Königsblauen anzutreiben.

Beim VfB war Chadrac Akolo wieder dabei, der beim 2:3 in Mainz nicht spielberechtigt gewesen war. Zudem stand Larsen sofort in der Startelf, um über die Außenbahn mehr Druck zu entfalten. Dies gelang zunächst aber nicht. Der VfB wirkte verunsichert, leistete sich zu viele Fehler im Aufbau. Schalke bestimmte klar das Geschehen.

Die Führung entsprang einer Standardsituation: Nach Freistoß von Daniel Caligiuri stieg Naldo am höchsten und ließ Ron-Robert Zieler mit einem gezielten Kopfball, der vom Innenpfosten ins Netz prallte, keine Abwehrchance. Kurz danach ging Larsen gegen Goretzka an der Strafraumgrenze viel zu ungestüm zu Werke.

Pfeifkonzert in der Pause

Für den VfB, der bis dahin schon kaum etwas zustande brachte, war dies ein Nackenschlag. Bis zur Pause erholten sich die Schwaben davon nicht mehr. Mario Gomez hing völlig in der Luft. Lediglich in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit sorgte der Torjäger nach einer Ecke für Gefahr. Seinen Kopfball klärte Max Meyer aber auf der Linie. Bis dahin hatte der VfB jedoch viel Glück, nicht schon viel höher zurückzuliegen.

Nach einem gellenden Pfeifkonzert zur Pause reagierte Wolf und brachte Anastasios Donis und Daniel Ginczek für Bruun Larsen und Berkay Özcan. Der VfB agierte nun druckvoller - und hatte plötzlich auch Chancen. Ginczek scheiterte etwa mit einem Kopfball an Ralf Fährmann (58.), auch Gomez (76.) hatte eine Chance.

Auf der anderen Seite hatten die Schalker nun viel Platz bei ihren Angriffen, spielten diese aber oft nicht gut zu Ende - oder gar dilettantisch wie Yevhen Konoplyanka, der den Ball aus fünf Metern am leeren Tor vorbeischob (65.).

 

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