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Werder spürt Druck, Hoffe tritt auf der Stelle

Das Duell zwischen Bremen und Hoffenheim endete ohne Sieger
Das Duell zwischen Bremen und Hoffenheim endete ohne Sieger
Foto: © getty, Dean Mouhtaropoulos
13. Januar 2018, 19:36

Ordentlich gespielt, nur mager gepunktet: Werder Bremen droht zum Jahresbeginn aufgrund eines schweren Programms direkt unter Druck zu geraten. Hoffenheim fehlt noch die Abgeklärtheit eines Spitzenteams.

Florian Kohfeldt machte aus seiner Enttäuschung keinen Hehl. "Am Ende des Tages ist das Glas halb leer", sagte der Trainer von Werder Bremen nach dem 1:1 (0:1) gegen 1899 Hoffenheim. Sein Team bewies auch zum Jahresauftakt spielerische Fortschritte unter dem Jung-Coach, droht aber schnell in Bedrängnis zu geraten.

"Dass wir tabellarischen Druck haben werden, war klar", sagte Kohfeldt. Womöglich bis Mitte Mai, bis zum letzten Spieltag, darauf stellt er seine Profis ein. Doch der 35-Jährige hätte so gar nichts dagegen gehabt, vor dem schwierigen Auswärtsspiel bei Bayern München am kommenden Sonntag ein wenig Ruhe reinzubringen. Mit einem Sieg gegen Hoffenheim, der nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte durchaus möglich gewesen wäre.

Kruse: "Am Ende müssen wir das Spiel gewinnen"

"Auf der Leistung lässt sich aufbauen", sagte Sportchef Frank Baumann. Es folgte ein deutliches Aber: "Es hätten gerne auch drei Punkte sein dürfen." Denn die hätten angesichts der Patzer der Konkurrenz aus Mainz und Hamburg enorm wertvoll sein können. So bleibt Werder auf dem Relegationsplatz. "In der ersten Hälfte war Hoffenheim gut drin, wir waren in der zweiten Hälfte besser", sagte Ex-Nationalspieler Max Kruse: "Am Ende müssen wir das Spiel trotzdem gewinnen."

Nach ordentlichem Start bestrafte Florian Hübner vor 37.500 Zuschauern in der 39. Spielminute die zunehmende Passivität der Hanseaten kurz vor dem Pausenpfiff. Doch die Reaktion nach einer deutlichen Pausenansprache von Kohfeldt stimmte. Werder kam durch Theodor Gebre Selassie in einer Drangphase zum Ausgleich (63.) und hatte auch danach noch beste Chancen. Doch die Bremer hätten durchaus auch verlieren können - wenn Jiri Pavlenka nicht erneut einen Beweis seiner Klasse erbracht hätte.

Nagelsmann kann "mit dem Unentschieden leben"

Gegen 1899-Stürmer Andrej Kramaric nutzte der Tscheche seine gesamten 196 Zentimeter, um den erneuten Rückschlag zu verhindern (65.). Definitiv zähle der Keeper in dieser Saison zu den Besten der Liga, sagte Baumann. Schon beim Erfolg in der zweiten Runde des DFB-Pokals im Oktober hatte Pavlenka Hoffenheim genervt.

Damals hatten sich 1899-Trainer Julian Nagelsmann und Sportchef Alexander Rosen enorm über die defensive Spielweise der Bremer unter dem damaligen Coach Alexander Nouri geärgert und sich öffentlich beklagt. Diesmal trat Nagelsmann die Rückreise deutlich entspannter an: "Ich kann heute mit dem Unentschieden mal leben und bin deutlich besser gestimmt als nach dem Pokalspiel."

Zu einer echter Spitzenmannschaft fehlt den Kraichgauern weiter der Killerinstinkt. Statt zumindest vorübergehend auf einen Champions-League-Platz vorzurücken, tritt die TSG im oberen Tabellendrittel auf der Stelle.

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