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DHB-Team gewinnt EM-Härtetest gegen Island

Uwe Gensheimer und die deutschen Handballer haben sich gegen Island durchgesetzt
Uwe Gensheimer und die deutschen Handballer haben sich gegen Island durchgesetzt
Foto: © getty, Alex Grimm
05. Januar 2018, 19:58
sport.de
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Die Form stimmt, die EM kann kommen: Die deutschen Handballer haben eine Woche vor dem Start der Europameisterschaft in Kroatien ihren Härtetest bestanden. Die Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop besiegte Island ungefährdet mit 36:29 (19:12) und holte sich reichlich Selbstvertrauen für ihre EM-Mission.

Kapitän Uwe Gensheimer (7 Treffer) und Rückraumspieler Julius Kühn (6) avancierten zu den besten Torschützen eines vor allem im ersten Abschnitt starken deutschen Teams. Angesichts des couragierten Auftritts vor 6211 Zuschauern in der ausverkauften Porsche-Arena dürfte die endgültige Kader-Nominierung für Prokop zur Qual der Wahl werden. Nach dem finalen Test am Sonntag (ab 14 Uhr im sport.de-Liveticker) muss er vier Spieler aus seinem 20er-Aufgebot streichen.

Das Unternehmen Titelverteidigung beginnt für die deutsche Mannschaft dann am 13. Januar gegen Montenegro. Weitere Vorrundengegner sind Slowenien (15. Januar) und Mazedonien (17. Januar).

Etliche Spieler in EM-Form

"Die ersten zwölf Minuten haben wir keinen Zugriff bekommen. Nach der Anfangs-Schläfrigkeit spielen wir aggressiver und können uns absetzen", sagte Prokop nach der Partie. Zur Situation im Kampf um die Kaderplätze meinte er: "Ich habe so einen gewissen Stamm im Kopf, habe aber noch zwei, drei Plätze, die offen sind."

Dabei ist der Bundestrainer nicht zu beneiden. Gegen Island zeigten sich acht Tage vor dem Auftaktspiel schon etliche Spieler in EM-Form. Vor allem in der Offensive klappte vieles, das deutsche Team entwickelte von sämtlichen Positionen Torgefahr. Und auch hinten steigerte sich die DHB-Auswahl nach anfänglicher Passivität in der 6:0-Deckung erheblich.

Gensheimer gewohnt treffsicher

Dies lag auch an Länderspiel-Debütant Maximilian Janke, der nach seiner Einwechslung mit einer starken Leistung im Mittelblock viele Argumente für eine Berufung sammelte. Auch der mit zunehmender Spieldauer immer stärker werdende Andreas Wolff im Tor hatte großen Anteil daran, dass Deutschland nach einem 6:8-Rückstand (11.) schon bis zur Pause uneinholbar davonzog.

Im Angriff sammelten besonders die Rückraumspieler Philipp Weber und Kai Häfner Pluspunkte. Zudem zeigte sich Linksaußen Gensheimer gewohnt treffsicher und verwandelte im ersten Abschnitt fünf seiner sechs Torwürfe.

Prokop hat ein Luxusproblem

"Vorne spielen wir es richtig gut. Jeder wittert hier seine Chance, die Spieler wollen für einen Platz im Kader alles reinlegen", sagte DHB-Teammanager Oliver Roggisch zur Pause in der "ARD": "Wir haben 20 Spieler, die alle bei der EM spielen könnten. Christian hat da ein richtiges Luxusproblem."

Im zweiten Durchgang, in dem mit Bastian Roschek ein zweiter Akteur sein erstes Länderspiel absolvierte, überzeugte im Angriff Rückraum-Kante Kühn mit seinen gewaltigen Würfen aus der zweiten Reihe. Zwischen den Pfosten stand der nun eingewechselte Silvio Heinevetter seinem Vorgänger Wolff in nichts nach. Zehn Minuten vor dem Ende trug sich der Berliner mit einem Treffer über das gesamte Feld sogar selbst in die Torschützenliste ein.

Deutschland - Island 36:29 (19:12)
Tore: Wolff, Heinevetter (1) - Gensheimer (7/5), Kühn (6), Häfner (3), Fäth (3), Wiede (3), Weber (2), Kohlbacher (2), Drux (2), Pekeler (2), Reichmann (2), Wiencek (2), Weinhold (1)

Schweden
Schweden
Schweden
34
14
Brasilien
Brasilien
Brasilien
27
13
18:10
Mo, 05.01.
Beendet
Österreich
Österreich
Österreich
29
13
Tschechien
Tschechien
Tschechien
30
13
18:00
Di, 06.01.
Beendet
Italien
Italien
Italien
35
20
Rumänien
Rumänien
Rumänien
34
17
18:00
Di, 06.01.
Beendet
Slowenien
Slowenien
Slowenien
36
17
Kuwait
Kuwait
Kuwait
23
11
18:30
Di, 06.01.
Beendet
Schweden
Schweden
Schweden
33
17
Brasilien
Brasilien
Brasilien
24
11
18:10
Mi, 07.01.
Beendet
Portugal
Portugal
Portugal
31
16
Ägypten
Ägypten
Ägypten
31
11
17:15
Do, 08.01.
Beendet
Spanien
Spanien
Spanien
43
20
Slowakei
Slowakei
Slowakei
26
13
19:30
Do, 08.01.
Beendet
Kroatien
Kroatien
Kroatien
29
14
Deutschland
Deutschland
Deutschland
32
17
20:30
Do, 08.01.
Beendet
Iran
Iran
Iran
20
11
Portugal
Portugal
Portugal
41
17
17:15
Fr, 09.01.
Beendet
Montenegro
Montenegro
Montenegro
36
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Bosnien-Herzegowina
Bosnien-Herzegowina
Bosnien-H.
25
13
18:00
Fr, 09.01.
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Ungarn
Ungarn
Ungarn
33
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Rumänien
Rumänien
Rumänien
23
11
19:00
Fr, 09.01.
Beendet
Slowakei
Slowakei
Slowakei
35
17
Tunesien
Tunesien
Tunesien
30
13
19:30
Fr, 09.01.
Beendet
Färöer
Färöer
Färöer
34
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Italien
Italien
Italien
36
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20:00
Fr, 09.01.
Beendet
Frankreich
Frankreich
Frankreich
34
18
Österreich
Österreich
Österreich
29
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21:00
Fr, 09.01.
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Ägypten
Ägypten
Ägypten
43
24
Iran
Iran
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24
10
17:15
Sa, 10.01.
Beendet
Spanien
Spanien
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37
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Tunesien
Tunesien
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28
13
19:30
Sa, 10.01.
Beendet
Slowenien
Slowenien
Slowenien
36
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Österreich
Österreich
Österreich
31
15
14:30
So, 11.01.
Beendet
Färöer
Färöer
Färöer
38
18
Italien
Italien
Italien
34
17
18:00
So, 11.01.
Beendet
Deutschland
Deutschland
Deutschland
33
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Kroatien
Kroatien
Kroatien
27
12
18:05
So, 11.01.
Beendet
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