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BVB: Watzke über Standpauken, Stöger und Auba-Kritik

Hans-Joachim Watzke ist der Geschäftsführer von Borussia Dortmund
Hans-Joachim Watzke ist der Geschäftsführer von Borussia Dortmund
Foto: © imago sportfotodienst
17. Dezember 2017, 10:30
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Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat zur Lage bei den Schwarzgelben geäußert und erklärt, was er sich vom neuen Coach Peter Stöger erwartet, wo er den BVB in zehn Jahren sieht und außerdem Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang in Schutz genommen.

"Auba hat im Jahr immer mal wieder eine schwächere Phase. Aber er hat sich gegen die TSG und auch in Mainz super bewegt, ist immer viele Wege gegangen", erklärte Watzke im "ZDF-Sportstudio". Der 58-Jährige versuchte die Eskapaden des extrovierten BVB-Stürmer ins rechte Licht zu rücken: "Er hat jetzt 13 Bundesliga-Tore. Ich glaube, wenn man nach 17 Spielen 13 Tore hat, dann muss man nicht immer in der Kritik sein."

Spekulationen um Abwanderungsgedanken des Gabuners erteilte Watzke eine Absage. "Definitiv brauchen wir ihn in der Rückrunde", so der Geschäftsführer: "Er hat immer viele Tore geschossen für uns. Aber hat auch immer eine Menge vergeben, weil er eben viele kreiert. Das ist ganz normal."

Andere "hätten Probleme gehabt, Weihnachten zu feiern"

Insgesamt halte er sich im direkten Kontakt zur Mannschaft zurück, so Watzke: "Erstens ist Michael Zorc näher dran als ich und zweitens hat das immer etwas Ultimatives. Das mache ich normalerweise nicht."

Nur einmal sei er äußerst deutlich geworden. "Nach dem Bremen-Spiel, als wir Peter Stöger vorgestellt haben. Da habe ich mal die Möbel geradegerückt. Was ich gesagt habe, möchte ich nicht sagen. Es war jedenfalls deutlich", so Watzke, der einen kleinen Blick auf die Stoßrichtung seiner Worte gewährte: "Mit weniger Selbstbewusstsein ausgestattete Menschen als unsere Spieler hätten danach Probleme gehabt, Weihnachten zu feiern."

Watzke über den Anspruch des BVB

Dass das Team das Spielsystem von Peter Bosz boykottiert habe, glaubt Watzke jedoch nicht. "Wir haben lange überlegt, ob es vielleicht nicht zu der Art passt, wie in der Bundesliga Fußball gespielt wird", erklärte der 58-Jährige und mutmaßte, dass die Mannschaft sich nicht wohlgefühlt habe. 

Ohnehin müsse der Fokus wieder ein wenig mehr auf die Balance zwischen Offensive und Defensive gerichtet werden, so wie es noch unter Jürgen Klopp der Fall gewesen sei. "Deswegen hat Peter Stöger das Richtige gemacht: Erstmal auf Nummer sicher gehen", lobte Watzke, betonte jedoch: "Ganz bestimmt wollen wir nicht, dass Hoffenheim mehr Ballbesitz hat als wir. Aber in dieser Phase geht es eben nicht anders."

Der Anspruch von Borussia Dortmund sei aber langfristig schon, "das Spiel wieder aktiv wieder gestalten", sagte Watzke und versprach: "Das wird auch in der Rückrunde wieder so sein."

"Die wären alle zu Fuß gekommen, wenn Dortmund angerufen hätte"

Eine entscheidende Rolle wird bis zum Sommer Peter Stöger einnehmen, den der BVB-Boss gegenüber Kritikern in Schutz nahm. "Die ganzen Ex-Trainer in den letzten Tagen mit ihren hämischen Kommentaren: Die wären alle zu Fuß gekommen, wenn Borussia Dortmund angerufen hätte", so der 58-Jährige. 

Dass Stögers Vertrag nur auf sechs Monate angelegt wurde, begründete Watzke damit, dass beide Seiten dann "den Kopf frei" hätten. Für alle wäre es eine gute Chance, denn wenn es funktioniere, hätten sowohl der Klub als auch der Coach alle Möglichkeiten. 

Außerdem gab Watzke zu, dass der BVB den ehemaligen Köln-Trainer bereits im Sommer kontaktiert habe. "Wir haben uns mit Peter Stöger auch im Sommer schon einmal zusammengesetzt, auch Michael Zorc war dabei. Von da an haben wir immer mal wieder mit ihm Kontakt gehabt", verriet der Geschäftsführer: "Einfach, weil er ein großartiger Mensch ist, weil er mir total sympathisch war."

Der angebliche Sommer-Wunschkandidat Julian Nagelsmann erhält in Hoffenheim vor 2019 nach Angaben von Mehrheitseigner Dietmar Hopp keine Freigabe. "Wenn Hoffenheim sagt, Julian Nagelsmann ist erst 2019 auf dem Markt, dann haben das nicht nur Borussia Dortmund, sondern auch Bayern München und alle anderen Bundesligaklubs zu akzeptieren", sagte Watzke.

Watzkes Visionen für den BVB

Angesprochen auf die Aussichten für das nächste Jahrzehnt sagte der 58-Jährige: "Dieser Verein war vor zwölf Jahren pleite, fast zwei Jahre unter Gläubigerverwaltung. Dann haben wir in diesem Jahrzehnt vier Titel gewonnen. Meisterschaften, Champions-League-Finale, acht Jahre hintereinander internationalen Fußball gespielt. Das hat Borussia Dortmund in hundert Jahren nicht geschafft." Man müsse mit Visionen also vorsichtig sein. 

Mit dem deutschen Rekordmeister wollte der BVB-Geschäftsführer seinen Klub nicht vergleichen. "Die Bayern machen das seit 50 Jahren gut. Wir erst seit zehn Jahren", betonte Watzke und fügte an: "In weiteren zehn Jahren muss der BVB so weit sein, dass wir jedes Jahr CL spielen. Eine Champions-League ohne Bayern kann man sich nicht mehr vorstellen. Da wollen wir in den nächsten zehn Jahren hinkommen."

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