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BVB: Die Stöger-Nagelsmann-Warteschleife

Peter Stöger hat beim BVB übernommen, Julian Nagelsmann könnte folgen
Peter Stöger hat beim BVB übernommen, Julian Nagelsmann könnte folgen
15. Dezember 2017, 10:28
sport.de
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Zum Hinrundenabschluss ist die TSG Hoffenheim bei Borussia Dortmund zu Gast. Damit trifft der potenzielle neue Trainer Julian Nagelsmann auf den aktuellen Amtsinhaber Peter Stöger. Für die Verantwortlichen beim BVB bahnt sich in den kommenden Monaten eine besondere Situation an - selbst wenn es beim Revierklub noch niemand zugeben möchte.

Erst vergangene Woche hat sich der Pokalsieger von Peter Bosz gelöst und mit Peter Stöger bis zum Saisonende einen neuen Hoffnungsträger als Cheftrainer installiert. Doch wie es danach weiter geht, hat in Dortmund noch niemand entschieden.

"Wir haben das klar kommuniziert", so der Übungsleiter vor dem Spiel über seine möglichen Nachfolge. Er beschäftige sich nicht damit, "wer irgendwann einmal nach mir kommen könnte, weil wir im Sommer vielleicht erfolgreich sind oder vielleicht früher, weil ich nicht erfolgreich bin mit meinem Team". Zwei Szenarien, auf die sich die Dortmunder einstellen müssen. Währenddessen befindet sich Peter Stöger in einer Warteschleife.

Im Falle einer weiter schwach verlaufenden Spielzeit muss sich die BVB-Geschäftsführung jedoch zeitig um einen Nachfolger kümmern. Dabei ist die Auswahl allerdings begrenzt. Begehrte Trainer wie Julian Nagelsmann werden nicht bis zum Saisonende warten wollen, um Klarheit für die kommenden Jahre zu haben.

Im Falle einer deutlichen Leistungssteigerung dürfte es den Dortmunder Verantwortlichen schwer fallen, nicht an Stöger festzuhalten. Mit dem Anschlag auf den Mannschaftsbus und die Entlassungen von Tuchel und Bosz herrschte in diesem Jahr ohnehin viel Unruhe im Verein. Da käme ein zusätzlicher Umbruch mit einem neuen Trainer im Sommer ungelegen.

Schreckt der BVB vor der mutigen Entscheidung zurück?

Sollte sich Stöger als Trainer der Schwarzgelben etablieren, wäre eine Neuverpflichtung eine mutige Entscheidung. Dass so ein Handeln aber durchaus erfolgreich sein kann, bewies einst Christian Heidel bei Mainz 05. Der heutige S04-Manager entließ 2009 Aufstiegscoach Jörn Andersen noch vor der Saison und beförderte einen gewissen Thomas Tuchel zum Cheftrainer. Zuvor war der spätere BVB-Coach für die A-Junioren zuständig.

Nagelsmann - den Zweiten in der Warteschleife - aus Hoffenheim loszueisen, dürfte dennoch ein kostspieliges Unterfangen werden. Der junge Übungsleiter ist bis 2021 an die TSG gebunden - besitzt einen Vertrag, den er zumindest bis 2019 erfüllen will. Dies betonte er zuletzt mehrfach. Kontakt zum BVB habe es nicht gegeben. Danach kann der 30-Jährige durch eine Ausstiegsklausel den Klub verlassen. Wenn Dortmund ernst macht, dürfte aber auch ein Abschied im kommenden Sommer möglich sein - dann jedoch umso teurer.

Trotz allen Lobes für den Trainer-Youngster musste Nagelsmann unterdessen in dieser Saison das erste Mal in seiner Karriere eine Krise meistern. Besonders das enttäuschende Ausscheiden in der Europa League stellt einen Makel dar, den nicht zuletzt der FC Bayern bei seiner eigenen Trainer-Suche abgeschreckt haben dürfte.

Passt Nagelsmanns System zu Dortmund?

Möchte der junge Coach den oft genannten "nächsten Schritt" machen und ein Top-Team trainieren, blieb wohl nur noch der BVB übrig. Dann müsste sich Nagelsmann jedoch auch selbst weiterentwickeln.

In Hoffenheim gibt er eine Taktik als Marschroute vor, die zuletzt in Dortmund unter Peter Bosz nicht funktioniert hat. Gerade das frühe Anlaufen und das damit verbundene hohe Verteidigen bereitete der Hintermannschaft einige Probleme. Mit der von Nagelsmann bevorzugten Dreierkette kam der BVB unter Bosz in den letzten Wochen nicht immer klar.

Das Spiel am Samstagabend wird also auch durch die richtige Taktik entschieden. Gewinnt Stöger das Trainerduell am Samstagabend, könnte er sich damit einen ersten Vorteil gegenüber dem 30-Jährigen in Hinblick auf die kommende Saison verschaffen. Damit könnte sich letztlich auch die Wartezeit verringern. Für Stöger, Nagelsmann und den gesamten schwarzgelben Anhang.

Tom Kühner

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