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"Deprimierend": Union verpatzt Hofschneider-Einstand

André Hofschneider (l.) verpatzte sein Debüt bei Union Berlin
André Hofschneider (l.) verpatzte sein Debüt bei Union Berlin
Foto: © Bernd König
10. Dezember 2017, 11:11

Auch nach dem überraschenden Trainerwechsel findet Union Berlin nicht in die Erfolgsspur zurück. Das Debüt des neuen Coaches Andre Hofschneider ging gegen Dynamo Dresden gründlich nach hinten los.

Neuer Trainer, altes Leid: Auch fünf Tage nach dem Ende der Ära Jens Keller taumelt Union Berlin in der 2. Fußball-Bundesliga weiter vor sich hin. Beim Debüt des neuen Trainers Andre Hofschneider unterlagen die Köpenicker nicht nur 0:1 (0:0) gegen Dynamo Dresden, sie kassierten gleichzeitig ihre erste Heimniederlage der Saison und drohen, den Anschluss an die Aufstiegsränge zu verlieren. Die Wirkung des Trainerwechsels scheint zu verpuffen.

"Ich denke, dass das schon ein Spiel ist, das wir erstmal verdauen müssen. Die Art und Weise war am Ende schon deprimierend für uns", sagte Hofschneider. Denn Union ist viel zu ungefährlich. Harmlos, offensiv zu planlos und deshalb seit vier Spielen nunmehr sieglos.

Doch Hofschneider will dem ersten Rückschlag seiner Amtszeit gleich etwas Positives abgewinnen: "Wenn man einen gewissen Punkt erreicht hat, kann man vielleicht auch wieder etwas offensiver nach vorne gucken."

Spielerische Defizite klar erkennbar

Dass die Unruhen der letzten Tage die Mannschaft nicht kalt gelassen haben, war den Spielern deutlich anzumerken. Der überraschende Rauswurf von Ex-Coach Keller vom vergangenen Montag war wohl zu präsent. Die spielerischen Defizite der Ost-Berliner wurden dadurch nur noch klarer erkennbar.

"Am Anfang haben wir damit vielleicht noch das ein oder andere Ergebnis erzielen können. Jetzt haben wir eine Ergebniskrise bekommen. Da geht natürlich auch die Leichtigkeit bei dem einen oder anderen Spieler verloren", sagte Hofschneider.

Die Verunsicherung war vor allem beim Gegentor von Andreas Lambertz (71.) zu spüren. Union-Kapitän Felix Kroos legte unglücklich per Kopf vor. "Wir haben den einen Fehler mehr gemacht als Dresden. Das war dann entscheidend. Das Tor geht auf meine Kappe, da sehe ich doof aus", sagte der Bruder von Weltmeister Toni Kroos. Interessant: Es war er erste Sieg der Dresdner bei Union seit 1988.

Coach Hofschneider glaubt an Trendwende

Union jedenfalls steht beim Jahresabschluss am kommenden Freitag (18:30 Uhr) gegen Bundesliga-Absteiger FC Ingolstadt stark unter Druck. Doch Hofschneider nimmt es gelassen: "Im nächsten Spiel geht es auch bei 0:0 los und bis dahin werden wir uns etwas ruhiger vorbereiten als diese Woche."

Überhaupt traut der neue Trainer seiner Mannschaft zu, die Trendwende zu schaffen: "Durchaus haben die Mannschaft oder einzelne Spieler die Qualität, oben in der Liga eine dominante Rolle zu spielen", sagte Hofschneider: "Wir müssen auf der einen Seite eine gewisse Lockerheit, auf der anderen Seite harte Arbeit dagegensetzen. Von alleine kommst du aus so einer Situation nicht heraus."

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