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"RB-Versager" hoffen auf die Champions League

Ralph Hasenhüttl und sein Team kamen in Hoffenheim unter die Räder
Ralph Hasenhüttl und sein Team kamen in Hoffenheim unter die Räder
Foto: © getty, Simon Hofmann
02. Dezember 2017, 19:42

0:4 bei 1899 Hoffenheim - Vizemeister RB Leipzig hat noch nie so hoch in der Fußball-Bundesliga verloren. Spitzenreiter Bayern München ist vorerst enteilt, und Selbstvertrauen für die Königsklasse hat die Niederlage auch nicht gerade gebracht.

Am Anfang schimpfte Ralf Rangnick auf der Tribüne immerhin noch. Dann wurde das Gesicht des Sportdirektors von RB Leipzig bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte einfach nur immer länger. Doch nicht nur bei Rangnick hinterließ das 0:4 (0:1) bei 1899 Hoffenheim seine Spuren. Die bisher höchste Niederlage in der Fußball-Bundesliga nagte am Selbstvertrauen aller Beteiligten - und das ausgerechnet vor dem entscheidenden Spiel in der Königsklasse.

"Das war einfach nicht unser Tag. Hoffenheim hat uns den Schneid abgekauft. Wir haben schon alle ein bisschen versagt", gab Ersatzkapitän Diego Demme nach der herben Pleite zur Unzeit unumwunden zu: "Wir müssen die Fehler schon aufarbeiten, dann das Spiel aber auch schnell abhaken. Es ist klar, dass am Mittwoch fast alles besser werden muss."

"Ich habe nicht viel Gutes gesehen"

Tatsächlich muss unter der Woche alles besser werden, wenn der Vizemeister in der Partie gegen Besiktas Istanbul seine letzte Chance auf den Einzug ins Achtelfinale der Champions League nutzen will. Das weiß auch Trainer Ralph Hasenhüttl. Der Coach, dessen Team in der Liga nun sechs Punkte hinter Spitzenreiter Bayern München liegt, stellte seinen Schützlingen ein ganz schlechtes Zeugnis aus.

"Ich habe nicht viel Gutes gesehen. Wir waren kein ebenbürtiger Gegner", kommentierte der Österreicher den schwachen Auftritt der Sachsen, die zuvor vier Pflichtspiele ohne Pleite absolviert hatten. "Egal, was wir versucht haben, die Spieler haben ganz oft die falsche Entscheidung getroffen", sagte Hasenhüttl, der gegen Besiktas um den Einsatz von Innenverteidiger Dayot Upamecano (Oberschenkelprobleme) bangen muss: "Wir waren ungeduldig, überhastet, einfach nicht souverän."

"Das war ein kleiner Schritt nach hinten"

Nadiem Amiri (13.), Serge Gnabry (52./62.) und Mark Uth (87.) bestraften vor 28.299 Zuschauern in der Rhein-Neckar-Arena die Lethargie der Leipziger, von deren hochgelobter Offensive um Nationalstürmer Timo Werner so gut wie nichts zu sehen war. Nicht eine hochkarätige Torchance konnten sich die Gäste erarbeiten. Und gerade deshalb mussten sich die Profis mit Blick auf den Mittwoch selbst Mut zusprechen.

"Das war sehr enttäuschend, aber für das Besiktas-Spiel sagt das gar nichts. Das ist ein ganz anderer Wettbewerb", sagte Stefan Ilsanker. Noch deutlicher äußerte sich Kevin Kampl. "Jeder hat mal einen schlechten Tag. Wir müssen uns jetzt aufrappeln und eine Reaktion zeigen", gab der Mittelfeldspieler zu Protokoll: "Ich bin sicher, dass wir das schaffen. Das war ein kleiner Schritt nach hinten. Das ändert aber nichts daran, dass wir bisher eine super Saison spielen."

Zumindest eine gute Spielzeit peilen nun auch die Hoffenheimer wieder an. Vor der Partie hatte die TSG nur zwei der zurückliegenden zwölf Pflichtspiele gewonnen. Durch den Dreier liegen die Hoffenheimer lediglich noch drei Zähler hinter Leipzig. Am Donnerstag geht es für die Kraichgauer darum, sich anständig aus der Europa League zu verabschieden. Das Aus steht schon vor der abschließenden Partie in der Gruppenphase gegen den bulgarischen Serienmeister Ludogerets Rasgrad fest.

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